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Wie steht es um die Zukunft des „Genießerstübchens“?

Bericht. Nicht wenige Male haben wir nun über die Gasthausabende im „Genießerstübchen“ von Bogaloo Brammel und seiner Mannschaft berichtet. Dem treuen Leser unserer Zeitung wird dabei aufgefallen sein, dass sich durch all diese Berichte eine Tatsache wie ein roter Faden zieht: Der „Stube“ fehlen die Besucher. Wir fragen uns, wie es um die Zukunft des gastronomischen Betriebes steht und haben dazu auch beim Betreiber nachgehakt.

 

Es war für viele eine Überraschung, für andere wiederum auch nicht, als Bogaloo Brammel vor rund einem halben Jahr mit dem „Genießerstübchen“ wieder in das Geschäft der Gasthäuser und der Gastronomie einstieg. Vor einem Jahr hatte er erst die Taverne „Zum brauenden Fuchs“ nach erfolgreichen fünf Jahren geschlossen und die Schürze an den Nagel gehangen. Doch wohl nur vorübergehend, denn mit teils neuer Mannschaft, neuem Namen, neuer Adresse und teils auch neuem Konzept, kehrte Herr Brammel in das Gewerbe zurück, mit „Brammel’s Genießerstübchen“ in Lindental.

Die Eröffnungsfeier machte auf die Stube aufmerksam, es traten die Ziehenden Musikanten auf, es gab Feuerwerk und Speis und Trank zuhauf – kostenfrei. Letzteres gab es auch nach der Feierlichkeit desöfteren mal. An manchen Abenden wurde kostenfrei ausgeschenkt, wenn der Inhaber bekannt gab, dass wiedermal „alles aufs Haus ginge“. So wirklich wirtschaftlich ist das allerdings nicht – und nur schwer kann man sich vorstellen, dass das „Stübchen“ Gewinn abwirft, denn gar die Unterhaltungskosten deckt. Für Immobilie, Angestellte, Waren und, und, und.

 

Darum stellt sich die Frage nach der Zukunft des „Genießerstübchens“. Wir wollten genaueres erfahren und nicht nur spekulieren, suchten deshalb Herrn Brammel auf, in eben seinem – mittlerweile nicht mehr so – neuen Etablissement.

Erst vor wenigen Tagen waren die Wände in der Stube noch einmal neu übertüncht worden. Das Blau der Tapete erscheint nun kräftiger. Das war auch schon einigen Gästen aufgefallen. Ein Zeichen, dass Herr Brammel an der Stube festhält? Wenn es nach ihm geht, ist es das weniger: „Diese trostlos-blauen Tapeten störten uns doch alle. Die Farbe hatte nicht richtig gedeckt, wir haben nochmal drüber gepinselt, damit es besser aussieht. Mehr aber auch nicht.“

 

Insgesamt wirkt der Inhaber und Betreiber der Stube weniger enthusiastisch als noch vor einigen Monaten oder gar zu damaligen Zeiten des „Fuchses“. Böse Zungen würden gar davon sprechen, er wirke mittlerweile desinteressiert. Doch so ist dem nicht. Als wir Bogaloo Brammel auf die ausbleibenden Kunden und die Zukunft der Stube ansprechen, bekommen wir folgendes zu hören: „Mir, oder uns, ist es bewusst, dass wir derzeit nicht allzu viele Kunden anlocken. Und mir ist auch bewusst, wie sich dies ändern ließe. Allerdings sehe ich für die Stube, das habe ich auch bereits mit meinen Mitarbeitern besprochen, keine weitere Zukunft mehr. Jedenfalls nicht mit mir. Uns allen war bewusst, dass die Stube nichts für die lange Dauer sein würde. Es würde kein zweiter Fuchs werden, das war auch nie das Ziel. Es war ein erneuter Versuch, ein kleines Angebot für diejenigen, die den „Fuchs“ vielleicht vermisst haben mögen. Wir haben es ausgetestet, aber für mich reicht das Ganze damit auch.“

Doch was heißt das nun konkret? Herr Brammel versichert uns, dass er nicht vor habe, die Stube zu schließen. Allerdings sehe er sich nicht mehr in der Position, die Stube wirklich zu Erfolg führen zu wollen – nicht zu können. Denn das könnte er durchaus. Doch sei er einfach nicht mehr mit der Leidenschaft dabei, habe desöfteren gar kaum die Zeit dafür, den Stubenabend selbst wahrzunehmen. Das alles würde erschwert mit der Zeit.

Darum denkt der Inhaber und Betreiber nun ernsthaft darüber nach, die Leitung der Stube an jemand anderes abzugeben. An die Mannschaft – oder eine Person daraus – wird das jedoch wohl nicht geschehen. Dieses Gespräch habe bereits stattgefunden und die Mannschaftsmitglieder hätten abgelehnt, sie selbst wären einerseits zu beschäftigt, hätten andererseits nicht die Zeit, die komplette Führung zu übernehmen.

 

Damit wird Herr Brammel nun weiter auf die Suche nach einem neuen Betreiber der Stube gehen. Diese müsste dann lediglich einen anderen Namen erhalten, wenn es nach ihm ginge. „Man kann nicht mit dem Namen Brammel werben, wenn wir damit nichts mehr zu tun haben.“ Zu übernehmen wäre der Betrieb jedoch mit der eingearbeiteten Mannschaft und allem Inventar, sowie auch dem bisherigen Angebot an Speis, Trank und Kraut.

Eine mögliche Nachfolgerin des Inhabers wäre, so berichtet er, eventuell bereits gefunden. Zumindest wäre ein grundlegendes Interesse da, würde sich niemand anderes zur Übernahme finden. Doch dazu müssten noch einmal Gespräche geführt und zunächst gesehen werden, ob sich denn niemand anderes findet.

Wir werden Euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

M.H. für A.W.

Mein Name ist Margerite Himbeerstrauch und ich bin die Chefredakteurin und Herausgeberin des Auenländer Wochenblattes. Ich bin mittlerweile rund 40 Jahre jung und lebe alleine in einem kleinen Häuschen nahe dem Redaktionsbüro im Ortsteil Wasserau bei Hobbingen. Schon als kleines Hobbitmädchen habe ich mich für das Schreiben interessiert, verbrachte die Zeit meistens in der Stube, natürlich mit Büchern und Zeitungen. Beim Auenländer Wochenblatt bin ich inzwischen seit vier Jahren tätig. Ich begann zu der Zeit, als ich der Zeitung neues Leben einhauchte. Zusammen mit einer großartigen Redaktion ist es mir gelungen, das Wochenblatt wieder an die Spitze der Zeitungen im Auen- und Umland zu katapultieren.

  1. Mairad Wildbeere

    Oh, aber Herr Brammel wird sicher einen geeigneten Nachfolger finden *schnieft*

  2. Beuno Willowtree

    Schade, schade! 🙁 Ob es dann noch das Gleiche ist, wird abzuwarten sein!

  3. Huugo Haarfuss

    Auch wenn….das wichtigste ist der Koch jaja *schmunzel*
    Doch auch dem Bogaloo auf wiedersehn sagen zu müssen ist traurig…

  4. Millefolia Minzbeer

    Die Angelegenheit ist wirklich sehr traurig! Trotz allem hoffe ich, dass es sich für Herr Brammel gelohnt hat. Wenn schon nicht in finanzieller Hinsicht, dann doch wenigstens aus der Genugtuung heraus, ein paar hungrigen Hobbits, einige gemütliche (und kulinarisch bereicherte) Abende beschert zu haben.

  5. Craaco Birkenheim

    (( OOC: Ich möchte mich hierzu mal kurz melden. Ich denke das liegt weder an Stübchen noch an dem Programm das nur wenige Gäste kommen! Ich war einmal da und es war nicht schön (auch selbstkritisierend da ich bestimmt zeitlich zumindest 2-3 mal hätte kommen können) Doch der Grund ist glaube ein anderer! Bogaloo ist sonst im Spiel leider ja recht inaktiv. So sind jede Woche die üblichen Spieler da, aber ich denke ein ganzer Haufen weis meistens garnicht das es stattfindet bzw. es muss bei solchen Sachen leider auch immer mal wieder im Spiel Werbung gemacht werden. Vielleicht kannst du ja einen deinen Mitarbeitern fragen ob er es immer mal wieder ankündigt (Abends in Bree, auf Festen und Veranstaltungen, beim einfachen RP)

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