Ratgeber

Was ist denn das? – Teil 80

Heute möchte ich Euch von einer Legende berichten, einer gruseligen Legende, den Pfaden der Toten.

 

Heute: Die Pfade der Toten

Dazu muss zuerst eine ganz alte Geschichte erzählt werden. 

Die Bergmenschen aus dem Ered Nimrais, dem weißen Gebirge, schworen Isildur, dem sagenumwobenen König von Gondor, dem ersten, die Treue am Stein von Erech. Und dann verrieten sie ihn. 

Als es zum Kampf gegen das personifizierte Böse, Sauron, kam, brachen die Bergmenschen ihre Eid und statt an Isildurs Seite zu kämpfen, versteckten sie sich in den Bergen. Isildur verfluchte die Bergmenschen. Sie sollten niemals Ruhe finden, bis der Eid erfüllt sei. Eine sehr traurige Geschichte und doch könnte sie wahr sein. 

Angeblich soll es in Dunharg einen Tunnel geben, der unter dem Dwimorberg hindurch in das Morthondtal führt, unter dem Weißen Gebirge hindurch. Eine Reihe alter Steine soll von Dunharg aus zum Dimholt führen und in der Schlucht, da man dann erreicht, soll man das „Dunkle Tor“ finden, den Eingang zum den Pfaden der Toten. 

Nicht viele sind diesen Weg gegangen und noch weniger sind wieder zurück gekommen. 

Aber einige wenige sind zurück gekommen und in Herrn Elronds Bibliothek finden sich einige Wenige Zeichnungen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. 

Wie kann also der Fluch, wenn es ihn gibt, gelöst werden, wie können die Verfluchten des Dimholt Ihre Ruhe finden? Nun der Schwur müsste erfüllt werden, der Treueschwur gegenüber Isildur. Gibt es Erben Isildurs? 

Nun, vielleicht ist auch alles nur eine Legende. 

Guten Tag, mein Name ist Idda Goldkerze. Ich bin 50 Jahre alt und damit im letzten Drittel meiner Lebensspanne angelangt. Bereits im Alter von 20 Jahren verließ ich Bree um in Imladris zu studieren. Nun bin ich zurückgekehrt, um die Völker meiner Heimat, die Menschen und die Halblinge und deren Gesellschaftsformen zu studieren. Frau Himbeerstrauch war so freundlich, meine Betrachtungen als interessant genug für einen Abdruck zu erachten.

  1. Beuno Willowtree

    Das ist aber unheimlich, liebe Mai! *schauder* Da möchte ich bestimmt nicht hin! Aber interessanter Bericht! 🙂

  2. Ich hatte ganz dolle Angst, dort hindurch zu reiten. Monate habe ich mich davor gedrückt, aber irgendwann habe ich es dennoch geschafft. Ich habe mir einfach mit dem einen Pfötchen die Äuglein zugehalten und gehofft, daß mein Pferdchen den Weg hindurch findet. Zum Glück ist mein Hottehüh viel mutiger als ich. Ich habe es von einer Rohirim geschenkt bekommen. Diese rohirischen Pferdchen sind schon etwas besonderes.

  3. Tulpeline

    Das klingt mir nach einer Geschichte um Twiens Angst einzujagen niemals ein Versprechen zu Brechen jaja.

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