Ratgeber

Was ist denn das? – Teil 75

In der letzten Ausgabe haben wir uns mit Huorn beschäftigt und heute wollen wir uns den Ents widmen. Und nein Frau Tulpeline Schweinepfote, weder die Huorn noch die Ents sind Märchen oder Lügen, auf so eine Idee kann auch nur ein Hobbit kommen, der sein heimeliges kleines Auenland noch nie verlassen hat und nicht über den Rand seiner Puddingschüssel hinaus schaut.

 

Heute: Ents

Der bekannteste Ent ist Baumbart – auf Sindarin Fangorn – der dem Fangorn- Wald den Namen gab.

 

Aus alten Schriften in Imladris ergibt sich, dass Ents von dem Einen, Eru Iluvatar, geschaffen worden sind, für Yavanna. Ihre Aufgabe sollte es sein, die Wälder Mittelerden zu beschützen, daher werden sie auch „Baumhirten“ genannt.

Der Begriff „Ent“ stammt aus dem Rohirrischen, die Elben nennen die Baumhirten Onodrim.

Es soll so viele unterschiedliche Ents geben, wie es auch unterschiedliche Bäume gibt und jeder Ent gleicht einer Baumart ganz besonders. Daher ist auch alle unterschiedlich groß, dick oder sowohl von der Haut als auch von dem Laub andersfarbig. Auch sollen sie unterschiedlich viele Finger beziehungsweise Zehen haben, von 3 bis 9.

 

Die Ents sind jedoch sehr groß, etwas doppelt so groß wie ein durchschnittlicher Mann also 4 mal so groß wie der durchschnittliche Hobbit. Angeblich nehmen die Ents nur flüssige Nahrung auf und schlafen im Stehen.

Wie alt die Baumhirten sind, das vermag kein Wesen Mittelerdes zu sagen und sich sind nicht unsterblich, wie die Elben aber sie werden sehr sehr alt. Es ist den Aufzeichnungen zu entnehmen, dass es Ents geben soll, die wieder statisch geworden sind und kaum von Bäumen zu unterscheiden wären während andere Ents bei Kämpfen getötet wurden.

 

Die Ents sollen ein sehr friedliches Volk sein und sehr gern ihn ihrer Sprache, die etwas von dem Klang hat, der entstehst, wenn Wind durch einen Wald bläst oder wenn Holz knarrt, singen. Allerdings wird auch berichtet, dass Ents sehr stark seien und wenn sie gereizt würden sogar in der Lage wären, Mauern mit den bloßen Händen einzureißen.

Alles in Allem sind es faszinierende Wesen, diese Ents, auch wenn ich noch niemals einen gesehen habe und es heißt, dass es in Mittelerde vielleicht gar keine mehr gäbe.

Guten Tag, mein Name ist Idda Goldkerze. Ich bin 50 Jahre alt und damit im letzten Drittel meiner Lebensspanne angelangt. Bereits im Alter von 20 Jahren verließ ich Bree um in Imladris zu studieren. Nun bin ich zurückgekehrt, um die Völker meiner Heimat, die Menschen und die Halblinge und deren Gesellschaftsformen zu studieren. Frau Himbeerstrauch war so freundlich, meine Betrachtungen als interessant genug für einen Abdruck zu erachten.

  1. Beuno Willowtree

    Danke, für die Aufklärung, liebe Idda! Wir Bockländer wussten – oder zumindest ‚ahnten‘ – sowas ja schon länger, als die ‚Westufler-Hobbits‘! Ja, es gibt Huorns..und auch Ents! Hurra! 😀

    • Mairad Flinkfuss

      Uh ob die Idda da wohl recht hat, Bäume die reden und denken und so…. ich weiß nicht

  2. Tulpeline

    Bäume die gehen und sprechen? hihi. So eine tolle Fantasie hat unsere Idda. Ich finde das toll. Idda sollte Bücher Schreiben.

  3. Ich habe schon mehrere Ents getroffen. Aber mich würde interessieren, warum es keine Entfrauen mehr gibt und wohin sie verschwunden sind. Sehen die Entmädchen vielleicht wie Blümchen aus? Vielleicht wohnt ja ein Entmädchen in meinem Blümchenbeet und wacht dort. Der Gedanke gefällt mir. Aber ich weiß nicht wie sich dis tatsächlich verhält. Hat Idda dazu etwas in den Schriften gefunden?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.