Ratgeber

Was ist denn das? – Teil 66

Nun, werte Leser, viele von Euch haben sicher schon bei dem Händler Eures Vertrauens eine Vase mit Amaranth erworben. Der leuchtende Amaranth macht sich gut in der gelben Vase und schmückt jedes Smial. Heute möchte sich die Verfasserin mit dem Amaranth beschäftigen, der viel mehr ist als nur schön bunt.

Heute: Amaranth

 

Nun werte Leser, auf dem folgenden Bild könnt ihr sehen, dass Amaranth auch als Fuschschwanz bezeichnet wird und das liegt, wie Ihr erkennen könnt, an der Form der Blüten, die in prächtigen Dolden herunter hängen.

Der Amaranth ist eine einjährige Pflanze und die Stängel sind meistens sehr verzweigt. Die Blütenstände bestehen aus vielen kleinen Blüten. Diese haben entweder einen Stempel oder Pollen, nicht wie man bei vielen anderen Blumen sehen kann beides.

Es gibt unzählige Arten des Amaranth und diese blühen auch in unterschiedlichen Farben, meist eine Schattierung von Rot aber im fernen Gondor soll auch weißer Amaranth gesehen worden sein. Man findet Amaranth, wie Idda Goldkerze der Verfasserin erklärte, in seinen verschiedenen Arten in ganz Mittelerde.

Amaranth

Nun zu dem wichtigsten, werte Leser, Amaranth ist nicht nur schön, nein, die Amaranth-Körner sind auch essbar, so wie Weizen oder anderes Getreide. Allerdings ist Amaranth kein Getreide sondern, wenn man denn ein Botaniker ist oder so viel von Pflanzen versteht, wie der ehrenwerte Hamfast Gamdschie, ein Gras. Man kann sehr gut Brot und auch Kuchen aus Amaranthmehl backen.

Aber auch die Blätter kann man verwenden, sie schmecken ähnlich wie Spinat und sollen sehr gesund sein.

Amaranthkorn

Selbst die Wurzel des Amaranth kann man essen, sie schmeckt wie rote Beete und soll ebenso nahrhaft und gesund sein.

Nun werte Leser, die Verfasserin war ausgesprochen überrascht, dass eine Pflanze, die so schön aussieht und die ich nur als Schmuck für das Smial kannte, so vielseitig verwendet werden kann.

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Da bin ich jetzt aber auch überrascht! Danke, für die neuen und interessanten Fakten, über diese tolle Pflanze, liebe Mai! 😀

  2. Bibernella

    Ui, so eine schöne Blume, die muss ich für meinen Garten haben – wächst die überhaupt im Auenland, wenn ich sie einpflanze?

    ((woher kommen denn die Körner, sind das die getrockneten Blüten? Danke, über die Amaranth-pflanze wusst ich tatsächlich gar nichts, obwohl ich schon öfter Amaranth gegessen hab *schäm*))

    • Mairad Flinkfuss

      ((Die Körner sind die Früchte des Amarant. Sieht dann ein wenig aus wie Hirse. Ich mag das auch gern. Wächst wohl auch hier aber die Zierformen haben wohl kaum Ertrag))

  3. Hui und Olodriel nutzt Amaranth für die Herstellung von einigen Farben. Aber welche das genau sind weiss ich nicht.

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