Informatives
Kommentare 2

Was ist denn das? – Teil 33

Informatives1

Informativer Beitrag. Werte Leser, der Wagen, den ich Euch heute vorstellen will, gehört meinem Bruder Garroc, der ja als Koch für den Felsenschulterclan arbeitet in den Blauen Bergen. Nun wir Falbhäute waren schon immer relativ abenteuerlustig und reisen öfter als die bodenständigen Haarfüße.


Ein Hobbit-Reise-Wagen

Allerdings möchte sicher keiner bei einer Reise auf ein wenig Bequemlichkeit verzichten und so ist dieser Wagen eher ein fahrendes Smial als ein Fortbewegungsmittel, werte Leser.

Wie Ihr sehen könnt, ist der Wagen sehr robust aus Eichenholz gearbeitet und liebevoll bemalt. Das Dach des Wagens ist zum Schutz gegen Witterung mit Schindeln gedeckt und die Tür ist natürlich rund, werte Leser, wie soll sich ein Hobbit sonst heimisch fühlen können.

Die Leiter am Eingang kann man hochklappen, werte Leser, um so unerwünschten „Besuch“ zum Beispiel in der Nacht den Zugang zu verwehren. Auch die Fenster sind denen in einem Smial sehr ähnlich, werte Leser.

 

Insgesamt ist so ein Wagen eine recht bequeme Art zu reisen, werte Leser, auch wenn natürlich nicht so bequem und sicher wie im eigenen Smial.

Leider hat der Garroc der Verfasserin nicht gestattet, Bilder von Inneren zu machen, weil er meinte, er sei eben ein Junggeselle und genau so sehe es in dem Wagen auch aus, daher muss eine Skizze genügen.

Skizze Wagen

Nun, wie Ihr sehen könnt, werte Leser, ist in dem Wagen alles was Hobbit so braucht, vor allem auch eine Möglichkeit, sich etwas zu essen zu kochen. Sinnvoller Weise ist die Kochstelle direkt am Fenster aufgestellt, so dass mittel eines Ofenrohres der Qualm durch das Fenster nach draußen geleitet werden kann.

Sicher kann ein solcher Wagen, allein schon wegen des begrenzten Platzes ein heimeliges Smial nicht ersetzen und die Verfasserin ist sehr traurig darüber, dass es in Wegscheid Hobbits gibt, die kein Smial haben und in so einem Wagen immer leben müssen. Aber einst steht auch fest, werte Leser. Bei einer Reise in so einem Wagen reist man sicherlich bequemer und sicherer als die Verfasserin seinerzeit, als sie ohne Gold und zu Fuß in die Blauen Berge aufbrach.

M.W. für A.W.
Kategorie: Informatives

von

Gestatten, Mairad Wildbeere, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

2 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    Ui, der ist aber schön! Also, ich könnt es mir schon vorstellen, damit einige Wochen lang herumzureisen! ;) Danke, für die feine Vorstellung dieses ‘mobilen Smials’, liebe Mai! :D

  2. Tulpeline sagt

    Ein toller Artikel.

    Ich habe schon einige solcher Hobbitwagen von innen gesehen wenn ich Durchsuchungen machen musste. In so einem dauerhaft zu Leben kann ich mir nicht Vorstellen. Aber ich denke es ist immernoch besser als Obdachlos zu sein.

    Aber so für eine Reise ist es sicher toll und praktisch.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>