Berichte

Verbund für Hobbitisches Brauchtum: Vorjulfestliches Keksebacken veranstaltet!

Unter der Leitung des ‚Verbundes für Hobbitisches Brauchtum‘ in Person der Verbundsvorsitzenden, Hobbitfräulein, Tulpeline Schweinepfote, fand am vergangenen Sonntag, ein geselliges Keksebacken, im heimischen Smial der patenten Grenzerin in Lindenholz statt. Ab der achten Abendstunde, hiess es für die Besucher: Händewaschen, Teigkneten und ab an den Ofen!

 

Hier einige Skizzen mit original Kommentaren des Abends.

 

Tulpeline: ‚Hallo!‘

Mairad: ‚Huhu, ihr drei! Ich habe Äpfel mitgebracht, falls die Kekse nichts werden.‘

Erdina: ‚Oder für Apfelkekse?‘

Beuno: ‚Hoffentlich brennt Tulpi’s Smial heute nicht nieder!‘

Tulpeline: ‚Na, wenn Du dabei bist, geht eh alles schief, Beuno!‘

Nachdem wir hineingegangen waren, stiessen noch die Herren, Bango, Olivio und Torbol zu uns hinzu.

Mairad: ‚Ich stell mal die Äpfel auf den Tisch.‘

Beuno: ‚Liegt der Teig schon bereit, Tulpi?‘

Tulpeline: ‚Ja, du Ungeduldiger! Und, hallo Bango, Olivio und Torbol.‘

Bango: ‚Wo ist denn der Teig?‘

Tulpeline: ‚Den Teig hab ich versteckt, damit du ihn nicht isst Bango!‘ 

Beuno: ‚Teig suchen? Ist das dein Ernst?‘

Tulpeline: ‚Nein, Beuno, du Dödel! 

Beuno: ‚Ich hab ne Tüte Pastinaken-Schnetzel dabei.‘

Mairad: ‚Wir backen Kekse Beuno und zwar richtige Kekse, keine Pastinakendinger!‘

Olivio: ‚Aber wir backen doch heute Kekse oder?‘

Tulpeline: ‚Ja, Olivio, aber ich heisse euch erstmal herzlich Willkommen, zum heutigen Verbundabend! Und nun könnt ihr alle gehen. Ich teile keine Kekse!‘

Erdina: ‚Haha, Tulpi!‘

Tulpeline: ‚Nein, wir backen heute natürlich Kekse. Hier auf dem Tisch habe ich verschiedene Zutaten, damit könnt ihr eure Kekse dekorieren und für jeden eine Teigkugel  für Auenlandplätzchen.‘

Beuno: ‚Ich hab auch eine Form dabei… eine Bogü-Ausstechform!‘

Olivio: ‚Ich habe auch Ausstechfrörmchen mitgebracht. Ich hab die Förmchen handfertigen lassen, mal gucken…schau mal Beuno, das sieht fast so aus, wie du!‘

Tulpeline: ‚Nehmt euch einfach den Teig, rollt ihn aus, formt Kekse und dekoriert sie. Wie ihr die Kekse formt und dekoriert, ist ganz eure Sache.‘

Mairad: ‚Schau mal Schokostreusel und Zuckerguss in mehreren Farben!‘

Torbol: ‚Ah, der Teig sieht auch gut aus.‘

Faroweis war mittlerweile auch noch angekommen, während Mairad, wegen ihrer Schwangerschaft zu erschöpft war und leider schon wieder hatte gehen müssen.

Beuno: ‚Sehr schön, dass Tulpi alles vorbereitet hat.‘

Tulpeline: ‚An Nüssen haben wir Haselnuss und die teuren Mandeln. Ihr könnt die Nüsse auch ganz auf die Kekse tun. Ich hab auch noch Eigelb, um das auf die Kekse zu pinseln!‘

Bango: ‚Wenn wir die Kekse zermahlen, wie streuen wir dann die Nüsse drauf?‘

Tulpeline: ‚Umgekehrt Bango!! Nüsse zermalmen und dann auf die Kekse!‘

Bango: ‚Achsooo, erst Nüsse drauf und dann zermahlen, klar!‘

Beuno: ‚Hihi! Und Erdina futtert schon vorher alles auf!‘

Olivio: ‚Ach ja, da sind, mit Faro und Torbol, ja zwei echte Zuckerbäcker unter uns , dann kann nix mehr schief gehen!‘

Beuno: ‚Am besten packen wir die ausgestochenen Kekse gleich auf Backbleche. Torbol kann alle Bleche dann einschieben.‘

Torbol: ‚Gerne! Als ehemaliger Hufschmied, sind meine Hände und Arme quasi feuerfest! Öh, haben wir ne Samduhr, oder sowas da?‘

Bango: ‚Wir können doch gucken.‘

Erdina: ‚Und zwischendurch probieren, ob sie schon gut sind.‘

Beuno: ‚Sanduhr? So ein modernes kram brauchen wir nicht! Wir können uns am stand der Sterne orientieren!‘

Olivio: ‚Die werden ja schon schnell schön braun!‘

Beuno: ‚Faro’s Kekse sind schon in Rauch aufgegangen! Macht den Tisch frei..gleich kommen die Bleche raus.‘

Torbol kam auf die Idee, sein Blech am geöffneten Fenster zu kühlen.

Torbol: ‚Ja,ja, das ist wegen dem Durchzug vom Fenster.‘

Olivio: ‚Oh, etwas dunkel , aber geht wohl noch…ich streiche etwas Zuckerguss drüber, dann werden sie wieder heller..hihi.‘

Torbol: ‚Genau, einfach Schokolade drauf, dann sind die so gut wie perfekt, Olivio!‘

Erdina: ‚Dürfen wir noch ein Blech machen, Tulpi?‘

Tulpeline: ‚Klar, ich habe noch mehr Teig. Ich hole noch eine Schüssel.‘

Erdina: ‚Siehst du, Faro, wir machen noch mehr Kekse!‘

Faroweis: ‚Njam, njam, njam!‘

So wurden noch weitere Bleche voller Kekse gebacken und nach dem Abkühlen und Garnieren, sogleich probiert.

Torbol: ‚So, dann mal einen von den Fertigen kosten!‘

Olivio: ‚Das sind echt viele Kekse, damit könnten wir einen Verkaufsstand in Winterheim eröffnen!‘

Bango: ‚Oder wir könnten sie alle essen.‘

Olivio: ‚Am besten lässt man sie einige Tage liegen, damit die Aromen gut einziehen, dann schmecken sie zum Julfest richtig gut.‘

Erdina: ‚Aber gut verschlossen, Oli, sonst knabbern da Käfer dran.‘

Beuno: ‚Meine ‚Bogüs‘ schmecken auch!‘

Torbol: ‚Kekstausch ist auch ne gute Idee eigentlich, so kann man sein eigenes Gebäck, das einem schon zum Hals raushängt, gegen leckere Kekse von anderen Leuten austauschen.‘

Bango: ‚Ui, gute Idee Torbol!‘

So wurden fröhlich die Kekse untereinander ausgetauscht und probiert, als der Brauchtumsabend sich langsam dem Ende zuneigte.

Tulpeline: ‚Ihr habt die Kekse toll dekoriert!‘

Olivio: ‚Hihi, dein Bäuchlein wölbt sich schon Erdina!‘

Erdina: ‚Hmm, ja, sind wohl zu viele Kekse drinnen.‘

Tulpeline: ‚Ich habe euch Tüten besorgt, damit ihr eure Kekse einpacken und mitnehmen könnt.‘

Torbol: ‚Sehr umsichtig, Tulpi.‘

Beuno: ‚Ich pack mir von allen Blechen Kekse ein, wenn das in Ordnung ist?‘

Erdina: ‚Na, klar, Beuno, nimm dir so viel du magst!‘

Beuno: ‚Das war auf jeden Fall ne tolle Idee für den Brauchtumabend,Tulpi.‘

Tulpeline: ‚Freut mich, dass euch die Idee gefallen hat! In zwei Wochen gibt es keinen Verbundabend und in vier Wochen gehen wir nach Winterheim! Soviel zum Programm für den letzten Monat in diesem Jahr und der offizielle Teil für heute, ist nun vorbei.‘

So traten wir alle, fröhlich, mit vollen Bäuchen und noch vielen Extra-Keksen im Korb, unsere jeweiligen Heimwege an. Danke, für dieses schöne Verbundtreffen!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Danke für den Bericht über einen tollen Abend, lieber Beuno. Leider musste ich früh gehen aber bestimmt waren die Kekse sehr gut, so viel Mühe wie Tulpi sich mit den Vorbereitungen gegeben hat

  2. Torbol Prallwams

    Das war ein großer Spaß, leider sind meine Kekse inzwischen schon alle. Und abgebrannt ist auch nichts, weder Hobbits noch Gebäude. Ein voller Erfolg also!

  3. Ês war ein sehr schöner und lustiger Abend. Danke an alle die dabei waren.
    Und danke an Beuno für den tollen Artikel.

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