Berichte

Verbund für Hobbitisches Brauchtum: Kursverlegung aufgrund zu geringer Beteiligung!

Die Vorsitzende des 'Verbund für Hobbitisches Brauchtum', Fräulein Tulpeline Schweinepfote, hatte am vergangenen Sonntag, zu einem ganz besonderen Themenabend im Rahmen des stattfindenden 'Verbundtreffen', in den 'Grünen Drachen' gen Wasserau geladen. Ab der achten Abendstunde sollte dort nämlich ein Kursus, der das Verhalten Hunden gegenüber lehrt, abgehalten werden.

Überpünktlich waren Faroweis Birnhaag und meine Wenigkeit, Beuno Willowtree, im ‚Drachen‘ erschienen und freuten uns bereits auf das Erlernen neuer Umgangsformen, mit den so nützlichen Vierbeinern, über die wir schon soviel zu wissen glaubten. Schliesslich waren, sowohl der patente Grenzerausbilder, wie auch ich, schon Hundebesitzer gewesen, oder waren es aktuell sogar noch. Irrigerweise, hatten wir an diesem Abend, eigene, beziehungweise, geliehene, Exemplare dabei, die wir aber, nach nochmaligen Studium des ‚Verbundaushanges‘, in welchem tatsächlich nichts davon stand, dass jeder ein Tier mitzubringen hatte, schnellstmöglich wieder vor die Tür brachten und dort anleinten, da wir – um nichts in Mittelerde – die temperamentvolle Verbundvorsitzende reizen, oder gar zu einem ihrer berüchtigten Wutausbrüche, treiben wollten.

Nicht umsonst, weisst die aktive Grenzbeamtin – die zu diesem Zeitpunkt, übrigens immer noch durch Abwesenheit glänzte -, stets daraufhin, dass jeder Besucher, die Vorankündigungen gefälligst genauestens zu Lesen habe! So hatten wir Glück, dass die sonst so korrekte, Tulpeline Schweinepfote, dieses Mal nicht pünktlich erschienen und uns deshalb genug Zeit geblieben war, um die Hunde – meinen hatte ich extra von Bauer Maggot ausgeliehen – nach draussen zu bugsieren. Kurz darauf traf Tulpeline dann aber auch schnaufend, mit ihrer Grenzerhündin ‚Carli‘ im Schlepptau, ein und entschuldigte ihr Zuspätkommen, mit wichtigen ‚Grenzerangelegenheiten‘, die sie auf dem Weg zum ‚Grünen Drachen‘ aufgehalten hatten. Sie begrüsste uns dennoch überschwänglich und liess sich ihre Enttäuschung darüber, lediglich uns zwei ‚Nasen‘ vor Ort anzutreffen, kaum anmerken, bemerkte dann jedoch sogleich, dass der Kursus mit so wenigen Teilnehmern, nicht stattfinden könnte.

Aber dennoch veranschlagte sie eine gewisse Wartezeit, da man ja nie ahnen konnte, wer noch alles verspätet auftauchen würde. Diese Frist füllte sie mit allgemeinen Fragen über Hunde, die sie, Faroweis und mir, oberlehrerhaft ‚vor den Latz knallte‘! Mitten in dieses Fiasko – ich wusste im Gegensatz zu Faroweis, kaum eine korrekte Antwort – stiess dann noch Herr Torbol Prallwams zu uns und zeigte sich, ob der drohenden Verlegung des ‚Hundekurses‘, zunächst sehr erstaunt, konnte die Vorgehensweise der Verbundvorsitzenden, jedoch auch einsehen und stellte sich dann ebenfalls, ihrem ‚geharnischten‘ Fragenkatalog.

Torbol schnitt dabei überraschend gut ab und erhielt dafür unsere kollektive Anerkennung, da uns seine Affinität den kläffenden ‚Wolfsabkömmlingen‘ gegenüber, bislang garnicht so aufgefallen war. Tulpeline rang uns sodann noch das Versprechen ab, für die Neuansetzung des Kurses, der in zwei Wochen über die Bühne gehen soll, überall die ‚Werbetrommel‘ zu rühren, dem wir selbstverständlich sehr gerne – überzeugt und bereitwillig – zustimmten.

Deshalb sei auch hier noch einmal darauf hingewiesen, liebe Leser, die Augen nach zukünftigen Aushängen des ‚Verbund für Hobbitisches Brauchtum‘, diesen neuangesetzten ‚Verhaltenskursus‘ betreffend, offen zu halten! Ganz bestimmt, wird dafür auch hier im ‚Auenländer Wochenblatt‘, wieder Werbung betrieben werden! So verabschiedete uns Tulpeline, nach einer angemessenen Stunde Wartezeit, wünschte uns ‚Sichere Wege‘ und entliess, Faroweis,Torbol und mich, in der Hoffnung, uns beim neuen ‚Hundekursus‘ in zwei Wochen, wiederzusehen!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Ach wie Schade….. Leider hatte ich keine Zeit…. Oh je arme Tulpi

  2. Tulpeline

    jaja Beuno meinte er wüsse alles über Hunde und dann kann er nicht mal eine Frage richtig Beantworten

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