Berichte

Todesurteil an verurteilten Hobbit vollstreckt!

Am vorletzten Samstag, wurde das von Richter Skjalmir verhängte Todesurteil, an dem Straftäter, Hobbitherr Bemblo, in einer geheimgehaltenen Siedlung im Breeland, vollstreckt. Ab der achten Abendstunde, trafen sich dort an der Siedlungsbühne, lediglich einige Augenzeugen und die Vollzugsbeamten, sowie meine Wenigkeit, Beuno Willowtree, als Vertreter der Presse.

 

Vorort traf ich auf Hauptmann Amryng, von der Stadtwache aus Bree, Herrn Sebyrias, das Hobbitfräulein, Bermaleda, sowie die beiden Wächterinnen, Cadrhin und Rawynia, welche den reibungslosen Ablauf der Hinrichtung gewährleisten, beziehungsweise, als Augenzeugen fungieren sollten. Als dann Richter Skjalmir eintraf, gab er rasch das Zeichen zum Beginn der grauenhaften Aktion, wohl auch, um den Verurteilten nicht noch unnötig lang im Zustand der Todesangst zu belassen. Im Auenland wäre so ein Todesurteil wohl kaum ausgesprochen worden, weswegen vielen von uns – so auch mir -, diese Entscheidung, doch mehr als grausam erscheint.

Da ich aber als neutraler Reporter agieren und die Gesetze von Bree akzeptieren musste, konnte ich nicht mehr viel tun, als der schrecklichen Veranstaltung zuzusehen. Ich riet Bemblo, nur noch einmal um Gnade zu flehen, was dieser jedoch brüsk ablehnte und sogar auf einen rascheren Ablauf der Prozedur pochte! So wurde er von seinen Wachen und Hauptmann Amryng, auf die Bühne geleitet, wo bereits der Scharfrichter, Herr Bordt, neben einem aufgeschichteten Holzstapel, seiner harrte. Der geständige Mörder, Herr Bemblo, sollte nämlich nicht etwa gnadenvoll geköpft werden, nein, er war zum Tod auf den Scheiterhaufen verurteilt worden! Bordt legte dem Hobbit dann locker eine Schlinge um den Hals, führte ihn auf den Scheiterhaufen und gab dem Todeskandidaten die Chance, noch einige letzte Worte zu sprechen.

Bemblo: ‚Ich bereue nichts, nichts! Können wir es endlich hinter uns bringen?! Ich will meine Ahnen bald sehen.‘

Unter den Zuschauern zeigte man sich erschreckt, dass Bemblo nichtmal jetzt Reue zeigte und viele Köpfe wurden darob noch geschüttelt, als der Henker bereits damit begann, den Strick um den Hals des zitternden Hobbit, enger zuzuziehen, sodass selbiger schon halb bewusstlos war, als Bordt dann schliesslich die Flammen entzündete. Dies sollte wohl ein kleiner Akt der Gnade sein, damit Bemblo nicht allzuviel von den Schmerzen mitbekam. Viele im Publikum drehten sich jedoch ohnehin weg, als das Feuer an dem Halbling heraufzulodern begann. Zum Glück war der Scheiterhaufen fachmännisch erbaut worden, sodass das Feuer sehr heiss brannte und dieses grausige Spektakel, ein relativ schnelles Ende fand und schon bald nur noch ein kleiner Aschehaufen übrig war.

Betretenes Schweigen breitete sich über den Siedlungsplatz aus und hatte jeglicher Sensationsstimmung, die vorab bei so manchen Anwesenden geherrscht haben mochte, sehr schnell den Gar ausgemacht.Ich ehrte den verstorbenen Vetter Bemblo, dann noch mit einem Dudelsacklied, dem traditionellen ‚Oh, Hobbitjunge‘ (‚Danny Boy‘), bevor Richter Skjalmir, das Urteil für ‚rechtmässig vollstreckt‘ erklärte, allen für ihre unangenehme Pflichterfüllung und ihre Anwesenheit dankte und mit ernster Miene, allerseits einen sicheren Heimweg wünschte.

So endete dieses schmachvolle Kapitel in den Annalen der Stadt Bree und wird sicherlich wieder neue Diskussionen, um den Sinn und die Abschaffung der Todesstrafe, in ganz Mittelerde hervorrufen, was dann vielleicht der einzige gute Effekt dieser ganzen leidigen Angelegenheit, sein dürfte!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Gutzndaifi

    H o r r o r ._.

  2. Mairad Flinkfuss

    Also ich bin gegen die Todesstrafe! So was gehört sich nicht!

  3. wie grausam, ich habe schnell das Wochenblatt um ein paar Seiten vorgeblättert.

  4. Gruselig!
    Das es so etwas bei den freien Völkern Mittelerdes überhaupt noch gibt ist eine Schande. Vielleicht ziehe ich doch wieder weg von Bree…

  5. Pff Grausam, habt ihr alle in Schaum gebadet? So eine Strafe ist was normales und ein sehr gutes Spektakel. Ihr seid alle bei der Geburt wohl zu weich gelandet mh? Normal ist sowas, sehr normal, wenn es nach mir ginge, war die Strafe noch zu Gnadenvoll.

    • Mairad Flinkfuss

      Nun werter Herr, einem friedlichen und friedliebenden Hobbit wird man wohl zugestehen können das anders zu sehen. So was gab es im Auenland seit Generationen nicht mehr. In Bree mag das vielleicht an der Tagesordnung sein….. Lange …. *Schüttelt den Kopf*

      • Friedfertiger Hobbit? Da lach ich mich ja kaputt, wenn das ein friedfertiger Hobbit war *gg*

        • Tunvil Wintermond

          Also selbst in den Breelanden sind solch grausame Hinrichtungen seit langem nicht mehr vorgekommen. Unter dem alten Amtsrichter hätte es sowie nie gegeben *ist sehr entrüstet*. Damit wird man diesem Land und seinen Leuten nicht gerecht und schon gar nicht dem geltenden Gesetz!
          Es wundert mich sehr, dass sich überhaupt Leute fanden, die diesem makaberen Spektakel beinwohnen wollten.

          • Sicher ist das ein Spektakel und ich verstehe das ganze Mimimi gegen die Todesstrafe nicht. Wo sind wir hier? Wir sind in Bree, als ich noch Jung war, haben die Kinder mit zu gesehen (Zumal es das -Mittelalter- ist und ich auch so das ganze Mimimi nicht nach vollziehen kann) Wenn ihr sowas nicht wollt, verkriecht euch doch wieder in eure Elbenlande oder dahin, wo es sowas nicht gibt, verurteilt aber nicht andere Gesetze, tut so als wenn ihr es besser könnt, dann aber die Wohltäter und Samariter spielen, aber nicht einmal wissen worum es ging. Schlimm solche Leute. Ich hätte ihn am liebsten noch mit meinen Faulobst beworfen diesen Schändlichen Hobbit, aber soweit kann ich nicht werfen!

  6. Ohwei! Mir fehlen die Worte.

  7. Sterben tun wir alle irgendwann, aber daraus so ein Schauspiel zu machen.. nunja. Es war ja immerhin eine Straftat und da will man sich wohl sicher gehen, dass alles Rechtens abläuft, nur deshalb sicherlich das Publikum.

  8. »Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit dem Todesurteil bei der Hand. Denn selbst die Weisen können nicht alle Absichten erkennen.« (Gandalf zu Frodo)

    Und so wollen wir es im Auenland auch zukünftig halten!

  9. Mefistofelo

    Richtig so! Manchmal muss ein eindeutiges Zeichen für mögliche Nachahmer gesetzt werden. Verdient hatte er es allemal!

  10. Tunvil Wintermond

    Also wir, die Wintermonds, sind strikt gegen die Todesstrafe, noch mehr gegen solch grausame. Auch bei nicht reumütigen Tätern. Ein langer Aufenthalt in einem Steinbruch hätte es auch getan und der Täter hätte so noch mit seiner Arbeitskraft etwas an die Gesellschaft zurückgeben können.

    • Da wiedersprichst du dich aber wehrtes Fräulein. Im Steinbruch sind viele Leute grausamer gestorben als auf einen Scheiterhaufen oder gar bei einer Hinrichtung. Nicht nur das sie Körperlich an ihre Grenzen gingen, Psysisch total eine weg bekamen und viele Krankheiten hatten. Leute die die Todesstrafe bekamen, wurden in die Steinbrüche geschickt, damit sie sterben und man wusste, die kamen nicht wieder und man hat sich auch um solche Leute nicht gekümmert. Daher sage ich mal, dass man wie oben genannt, nicht urteilen soll. Keine Hinrichtung, ist zu Grausam aber Steinbruch, der alte Seb lacht sich tot!

      • Tunvil Wintermond

        ((Das mit dem Steinbruch ist durchaus klar, aber es wäre eben keine Todestrafe im eigentlichen Sinn – gegen die die Wintermonds nun mal sind. Dass die Strafen im MA hart und grausam waren, weiß man doch.))
        Also ich bitte Euch, mein Herr, es heißt immer noch: Frau Wintermond! Soviel Anstand solltet Ihr haben … *schaut den Mann kopfschüttelnd an und geht dann vor sich hinbrabbelnd ihres Weges*

      • ((Zunächst: sehr schlechtes deutsch, da musst du einmal schreiben lernen. Und vermische bitte nicht OOC mit IC. Deine Antwort oben ist als IC ausgewiesen, obwohl du dann Sachverhalte schilderst, die du als „Breeländer“ gar nicht wissen kannst. Zwar mag das mit dem Steinbruch auf der einen Seite wohl richtig sein. Aber mal ernsthaft – dieses RP Szenario von dir/euch ist hochgradiger Quatsch – sowohl aus Tolkiensicht als auch vom Mittelalter her.
        Der Scheiterhaufen war vor allem Ketzern und Hexen vorbestimmt und weitaus nicht „harmlos“ oder ein toller Tod, sondern sehr sehr grausam. Die Erdrosslung vorher war nur Adligen vorbehalten, die aus Gnade vorher zu Tode kamen oder glaubst du etwa, es ist so angenehm, zu ersticken während man Feuer fängt? Das ist alles andere als besser im Steinbruch bis zum Tod zu schuften.
        Und sehr wohl – jede Hinrichtung ist grausam, denk mal bitte an Vierteilungen, Steinigungen und noch viel grausamere Methoden, Leute im MA hinzurichten. Da wäre ich lieber in den Steinbruch geschickt worden, als mich stundenlang zu Tode zu quälen.
        Mal davon abgesehen, dass eure ganze Verhandlung/Anklage völlig absurd und unlogisch abgelaufen ist. Ich bin nur froh darüber, soetwas nicht nochmal lesen zu müssen in naher Zukunft!))

        • (Ich finde es Interessant Verserion wie du über Deutsch sprichst, aber selbst Fehler einbaust, da klatsche ich in die Hände 😀 Ebenso frage ich mich, warum du dich so auftregst und erstens nicht da warst. Du scheinst ja sehr viel Zeit zu haben, dass RP von anderen zu verurteilen. Ich muss etwas schmunzeln, weil es ja in der Siedlung bespielt wurde, wurde aber von Grausamkeit gesprochen wo keiner gezwungen war dort hin zu gehen 😀 ^^ Du scheinst ja viel Ahnung zu haben, anderen zu sagen, wie sie rpn sollen und was richtig ist und auch in naher Zukunft musst du ja nicht hin gehen, also was interessiert es dich? Lachhaft. Von daher sage ich. Ich lass jedem Rpn wie er mag und wenn die das so wollten und abgesprochen haben warum nicht. Da führe ich mich nicht auf wie der absolute Superheld. Wenn es mir nicht passt, halte ich den Mund und gehe nicht hin, als zu Kommentieren was Rpler zu tun und zu lassen haben. 😀 Ach Verserion, ich muss schmunzeln du!)

  11. Es war ja nicht „nur“ eine Hinrichtung. Es wurde gewürgt und verbrannt. Beides kann nur Sadisten zufrieden stellen. Mit dem Tot hat man ihm auch die Möglichkeit genommen, zu bereuen. Strafarbeit hätte auch genügt und muß keineswegs grausam sein. Dieses vollständige fehlen von Mitgefühl finde ich erschreckend. Die Richter und Vollstrecker sind damit selbst zu Tätern geworden. Es gibt nur Verlierer bei einem solchen Ereignis. Der arme Beuno war aus beruflicher Pflicht gezwungen, das mit anzusehen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich gegen solche Untaten und ihre Befürworter bin.

    • Wehrte Faramee, er war überhaupt nicht „gezwungen“ dort hin zu gehen, er hat dies Freiwillig getan, dass bitte nicht zu verwechseln.

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