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Thikors Schweinerei

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Einsendung. Thikor hatte sich ein paar Breelandschweine besorgt, die er für seinen achtzigsten Geburtstag mit Eicheln und Mais fütterte. Gestern war er im nahegelegen Gasthaus „Zur lustigen Schankmaid“ und beschallte die Gasträume mit seiner Musik. Nach seinem Auftritt sprach er noch mit Vetter Gimpf über seinen Geburstag, dass er die Räumlichkeiten und die Belegschaft mieten möchte, während Uduna, die Bäckerin, Kuchen und Backwerk zubereiten würde. Nach seinem Auftritt Thikor ging in den Stall, um seine Schweine zu füttern, danach kochte er sich einen Tee, trank ihn und legte sich schlafen.

 

Als Thikor am nächsten Morgen von kleiner Bär, seinem gut versorgten Hund, geweckt wurde, war kleiner Bär ganz aufgeregt und wedelte hastig mit seinem Schwanz, er zog an der Schlafrobe, Thikor aus dem Bett zur Tür. Thikor freute sich, dass kleiner Bär so energisch war und dachte, er müsse austretet, so öffnete er die Tür, dass er sein Geschäft verrichten konnte. Als kleiner Bär stehen bleib und bellte, schaute Thikor nach und fing dabei an, die Augen zu reiben. Er blickte auf das Gelände der “Lustigen Schankmaid” und sah lauter kleine braune Löcher. Thikor konnte den Anblick gar nicht fassen, machte die Tür zu und öffnete sie gleich nochmal. Auf einmal blickte er auf das Gemüsebeet und sah seine Schweine genüsslich Rüben und Gemüse verschlingen. Thikor rannte sofort zu ihnen hinüber, kleiner Bär folgte ihm. Er versuchte die Schweine zu verjagen und auch einzufangen, doch es gelang ihm nicht. Nach einer Weile waren das Grundstück der “Lustigen Schanmaid” in einem Acker verwandelt, überall waren Löscher und Spuren von den Schweinen. Da blickte Thikor zur Straße und sah Uduna, die gerade zum Gasthaus wollte. In der Hand hatte sie einen frisch gebackenen Kuchen, die Schweine witterten den Kuchen und begannen an Udina und ihren Kuchen zu jagen. Uduna versuchte ihr Bestes, rannte einmal durch das ganze Gelände des Gasthauses, dann aus dem Gelände durch die Breesiedlung.

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Nach einer Weile kam sie wieder mit böser Miene und ohne Kuchen zurück, japste nach Luft und war sehr sauer auf mich. Ihre Kleidung zerrissen und voller Schmutz. So versuchte ich Uduna so gut es ging zu besänftigen, aber ganz gelang es mir nicht. Ich schaute nochmal über das ganze Geschehen auf dem Gelände, den Straßen und sah jetzt schon, was für ein Ausmaß passiert war. Und das alles nur wegen eines Geburtstags.

Nachdem ich Udina einigermaßen beruhigt hatte, kam auch Vetter Gimpf heran. Er schaute sich das Ereignis an, zog eine Augenbraue hoch, schaute mich an. Ich erklärte ihm, was passiert war, bat dann beide erstmal in mein Haus, da ich noch immer in Schlafrobe da stand. Wir drei sprachen lange über den Vorfall und einigten uns schließlich…

 

Und somit verkündige ich, Thikor Graubart:

Am 24. November wird aufgrund des Ereignisses eine Treibjagd in der Breelandsiedlung Kranwegen ausgeführt. Zu erlegen sind zwei Schweine. Wir erbitten um Mithilfe.

Beginn der Jagd ist zur halbneunten Stunde (20:30 Uhr), getroffen wird sich im Gasthaus „Zur Lustigen Schankmaid“ (Lange Straße 5, Siedlung Kranwegen, Breeland). Wir brauchen Treiber und Jäger, um die Schweine zu erlegen.

Es dankt im Voraus,

Thikor Graubart für A.W.

5 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    Was für eine Schweinerei! ;) Ich weiss nicht, ob ich mich als Treiber eigne, aber wohl schon eher, als ein Jäger zu sein!

  2. Aber dis ist doch eine viel zu schwere Bestrafung. Die armen Schweinchen können doch nicht wissen, daß sie den Garten nicht umpflügen dürften. Darf ich die Schweinchen einfangen und meiner Schwester schenken? Laramee ist eine ganz begeisterte Bäuerin. Sie findet es ganz fein, daß sie zum futtern nicht mehr stibitzen muß. Und warum bestraft man die armen Schweinchen, anstelle der Person, die dis Gehege offen ließ? Dis finde ich nicht richtig.

  3. Beuno Willowtree sagt

    Moment mal…spielen zu der Zeit, nicht gerade die ‘FriBris’ in der ‘Schankmaid’?

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