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Stammtisch zum Efeubusch: Zweites ‚Musifantenfest‘ im ‚Efeubusch‘ zu Hobbingen veranstaltet!

Am gestrigen Samstag, fand im Stammlokal der Sippe 'Stammtisch zum Efeubusch' - dem 'Efeubusch' - das zweite 'Musifantenfest' statt, welches die Gemeinschaft gemeinsam mit ihrer hauseigenen Kapelle 'Die Lindentaler Grünfinken', dereinst ins Leben gerufen hatte. Ab der achten Abendstunde, konnte man nicht nur den besagten 'Grünfinken' lauschen, nein, mit den 'Ziehenden Musikanten' und den 'Gallic Frogs', die extra angereist gekommen waren, durften auch noch die Auftritte, zweier ebenso hochwertiger Kapellen, genossen werden.

Der ‚Busch‘ war schon gerammelt voll, als ich eintraf. Allerdings hatten die auftretenden Kapellen alleine schon derart viele Mitglieder vorzuweisen, dass man die tatsächliche Gästezahl zu Anfang nur grob schätzen konnte.

Fräulein Mairad Flinkfuss und die Herren, Bango Gerstfeld und Faroweis Birnhaag, begrüssten dann die Besucher recht zeitnah, mit warmen Worten und zeigten sich sichtlich erfreut über die hohe Akzeptanz ihres Formats. Sie taten dies in Vertretung von, Herrn Filbu Buchsbaum und des Stammtischvorsitzenden, Herrn Fredoberdt, die beide an diesem Abend, leider verhindert gewesen waren.

Da noch nicht sämtliche Musiker der zuerst auftreten sollenden ‚The Gallic Frogs Band‘ anwesend waren, sprangen die drei ‚Grünfinken‘ kurzerhand als ‚Lückenfüller‘ ein und heizten das Publikum für die Gäste aus Sirannon, schonmal so richtig ein!

Eindeutig waren die ‚Gallic Frogs‘ die Exoten des Abends, da sie aus dem weitentfernten Sirannon angereist gekommen waren, wo man eine hierzulande quasi gänzlich unbekannte Sprache spricht. Die lustige, buntgemischte Gruppe machte allerdings so richtig Stimmung mit ihren schmissig-tanzbaren Liedern, sodass sie schon nach dem ersten Lied, vollständig akzeptiert und mit Applaus und Jubel bedacht wurden.

Das einheitlich-winterlich gewandete Nonett, bestehend aus den Musikern, Teopheno, Joenna, Leoginild, Clodwig, Barbarrosa, Charlees, Charlemagne, Dagoberts und Vercingetoric, die ein ordentliches ‚Noten-Volumen‘ in den ‚bierschwammgeplagten‘ Saal des ‚Efeubusch‘ bliesen und damit für reichlich Euphorie unter ihren Zuhörern sorgten!

Die Musik der ‚Frösche‘ erwiess sich als eine universelle Sprache, die von sämtlichen Zuhörern sogleich verstanden wurde. Leider konnte den folgenden, zahlreichen Zugabeforderungen, nicht nachgegeben werden, da die Veranstalter vorab, ein sehr straffes Zeitkorsett vorgegeben hatten, das für alle Kapellen des Abends galt. Unter Jubel und grossen Applaus, verliessen die ‚Gallic Frogs‘ dann die Bühne und konnten sich sicher sein, viele neue Freunde im Auenland gewonnen zu haben!

Die folgende, kurze Umbauphase, versüsste das Fräulein Mairad uns mit einem ihrer ‚Ohrwürmer‘ und verhinderte damit einen Stimmungsabfall, bevor sie das musikalische Zepter an die ‚Ziehenden Musikanten‘ weiterreichte.

Die ‚Ziehenden Musikanten‘ waren an diesem Abend, sicherlich die Kapelle mit dem grössten Renommee, da man sie überregional kannte und auch durch ihr Mitwirken bei den Theaterstücken von Fräulein Pandorradis, eine gewisse Berühmtheit erlangt hatten. Bekannt sind sie auch wegen ihrer häufig wechselnden Musikerzusammenstellung, diesesmal traten sie in der Formation mit den Damen, Tunvil, Brigga, Adalbine, Roninja, Caranel und Rusteline, sowie den Herren, Thorwien und Kirgon, auf.

Als besonderes ‚Schmankerl‘ ihres Auftritts, gab das Hobbitfräulein Roninja ihr vielumjubeltes ‚Törtchenlied‘, das bereits im Theaterstück ‚Mittelerde sucht den Superstar- Teil 2‘ für Furore gesorgt hatte, zum Besten und brachte damit die Menge – insbesondere die anwesenden Hobbits – zum ausrasten! Eine gelungene Überraschung, kann man da nur neidlos zugeben!

Die recht zahlreich erschienenen Gäste, zeigten sich zu den Melodien der ‚ZiehMus‘ entspannt und ausgelassen, sodass der altersschwache Tanzboden, ordentlich strapaziert wurde. Die Steinfliesen bogen sich tatsächlich bedenklich, da auch Zwerge und ‚Lange‘ anwesend waren und das morsche Parkett dadurch zusätzlich belastet wurde.

Als dann der Jubel nach dem letzten lied der ‚Ziehenden Musikanten‘ abgeebbt war, enterten die ‚Hausherren‘ die wackelige Holzbühne. Da die Musikanten der ‚Lindentaler Grünfinken‘ allesamt auch Mitglieder beim ‚Stammtisch zum Efeubusch‘ sind, konnte man sie durchaus auch als Gastgeber des Konzertabends ansehen. Heute waren sie aber die ‚Musifanten‘ und formierten sich aus den erfahrenen Hobbitmusikanten, Millaray, Mairad, Bango, Faroweis und Gutmald.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl aller Anwesenden gesorgt worden. Fräulein Millaray hatte mit Hilfe von ‚Essperte‘, Bango Gerstfeld, fleissig vorgekocht und ein üppiges Büffet, bestehend aus, Törtchen, Kuchen, Balgern, Braten, Töften und Pilzen, zubereitet und vorgekocht, sodass niemand durch einen knurrenden Magen ihre Vorstellung stören konnte. Auch Mairads Oma, Tagetes Flinkfuss, hatte übrigens einen herzhaften ‚Zwiebel-Speck-Kuchen‘ beigesteuert, der besonders von den anwesenden Zwergen goutiert wurde!

Die ‚Fanten‘ zogen alle Register und knüpften nahtlos an die Leistungen der beiden vorangegangenen Kapellen an. Mit abwechselnden Sängern und instrumentalen Höchstleistungen, beschallten die Namensgeber der Veranstaltung ihre Zuhörer, sodass bis in die hintersten Reihen des Saals, wild getanzt und mitgeklatscht wurde!

Alle hatten darauf gewartet und wurden natürlich nicht enttäuscht, als die ‚Fanten‘ letztendlich ihre berüchtigte ‚Tischtanzpolka‘ anstimmten! Das ‚tanzbeinreizende‘ Liedchen, gehört zu jedem ihrer Auftritte, wie die Sahne aufs Törtchen und sendet die Zuhörer stets auf das nächstgelegene Mobiliar – bevorzugt natürlich Tische -, auf welchem dann gnadenlos ‚abgehottet‘ wird!

Herr Githjan, von der Zeitung ‚iBeth‘ und Hobbitherr Bubikopf, von der Gemeinschaft ‚Glüxmarkt‘ – hier im Gespräch mit zwei Damen -, hielten sich lieber etwas Abseits, genossen ein Honigbier und erfreuten sich aus der Ferne am bunten Treiben des ‚Musifantenfests‘.

Die ‚Finkenfanten‘ waren in Höchstform und liessen die Zeit, wie im Fluge, dahingehen, weshalb das furiose Ende ihres Auftritts, für viele Zuschauer viel zu früh kam und selbige, die fünf Hobbits nicht ohne eine weitere Zugabe von der Bühne gehen liessen! Dies entsprach eigentlich nicht dem Regelwerk, doch wurde dies von niemanden moniert, so sehr amüsierte sich jeder Zuhörer.

Den anschliessenden ‚Jubelsturm‘ und ‚Beifallhagel‘ – samt Tischfeuerwerk – hatten sich die grüngewandeten Halblinge dann auch wahrlich verdient, obgleich die emotionalen Ausbrüche des Publikums, wohl auch der gesamten Veranstaltung zugerechnet werden durften! Das ‚Zweite Grosse Musifantenfest‘ konnte – wie das Erste schon -, da waren sich alle Anwesenden einig, als vollständiger Erfolg verbucht werden!

In Vertretung von Filbu Buchsbaum, beendete dann Bango Gerstfeld den musikalischen Abend, bedankte sich bei allen Beteiligten und wünschte allen Besuchern und Musikern eine gute Heimreise. Natürlich durfte auch sein obligatorischer Ratschlag ‚Vergesst nicht, auch immer genug zu essen!‘ nicht fehlen und so verliessen alle, mit einem Schmunzeln auf den Lippen und der Aussicht auf ein drittes ‚Musifantenfest‘ im Sinn, die maroden Räumlichkeiten des altehrwürdigen ‚Efeubusch‘!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. das war ein toller abend wunderbare musik und viel spaß

  2. Mairad Flinkfuss

    Danke für den tollen Bericht über einen wunderschönen Abend lieber Beuno

  3. Tulpeline

    Es war ein sehr schöner Abend. Es gab viele tolle Musik.

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