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Stammtisch zum Efeubusch: ‚Frische Brise‘ spielten fröhliches Konzert am Stammtischabend!

Am letzten Donnerstag, fand zur achten Abendstunde, wie gewohnt im Gasthaus 'Zum Efeubusch' in Hobbingen, das Treffen des 'Stammtisch' statt, welches diesesmal, mit einem musikalischen Höhepunkt aufwarten konnte. Die überaus bekannte Kapelle 'Frische Brise', gab zahlreiche 'Ohrwürmer' und 'Immergrüns', aus ihrem umfangreichen Repertoire, zum Besten.

Hier einige kommentierte Skizzen des Abends.

Der Besucheransturm hielt sich, kurz nach Öffnung der Gasthaustür, noch in überschaubaren Grenzen, sodass ich nach meiner Ankunft – neben den Musikern von ‚Frische Brise‘ -, lediglich auf die Fräuleins, Ellisandre, Araswen und Liebala, sowie Hobbitherr Samolin und Gastwirt Bango, traf. Immerhin konnte man so ersteinmal ungehindert, seine Bestellung aufgeben, nachdem die erste Begrüssungswelle abgeebbt war.

Wie immer, traten die ‚FriBris‘ als Septett auf, wobei an diesem Stammtischabend, die Damen, Belcantia, Vidu und Melrid, sowie die Herren Ivrinuil, Alegrio, Viebo und Burfinn, mit am Start waren. Rasch hatten sie dann auch schon die smialeigene Bühne geentert, kramten ihre Instrumente hervor und gaben – vor noch kleiner Kulisse – schon ihre ersten Lieder – ‚Suppen sieben‘ (‚Super 7‘), ‚Ich mag rollende Steine‘ (‚I love Rock’n’Roll‘) und die Weise vom ‚Weidenmann‘ – zum Besten, die einen tollen Auftakt darstellten und alle Anwesenden, sofort in Feierstimmung versetzten.

Wenn die ‚Brislinge‘ auftreten, sollte man tunlichst pünktlich zugegen sein, da einem ansonsten, zahlreiche Klassiker und ‚Gänsehautnummern‘, durch die Lappen gehen, wie mittlerweile, eigentlich hinlänglich bekannt sein sollte. Dank der vielen ‚Zuspätkommer‘, war die Tanzfläche aber noch angenehm leer, sodass ich mit den Damen, Araswen, Liebala und Ellisandre, zu solch tanzbaren Stücken, wie, ‚Die Kuchenrutsche‘ (‚La Cucaracha‘), ‚Puddingbrumsel‘ (‚Biene Maja‘) und ‚Filbu’s Grün‘ (‚Fiddler’s Green‘), ungehemmt Abschwofen konnte.

Mit dem Erscheinen von Hobbitfräulein Rosemaki, die, durstig von der Anreise, gleich erstmal einen Krug Pastinakensaft auf ‚Ex‘ leerte, setzte dann ein, nicht mehr endend wollender Zustrom von neuen Zuhörern ein, die sich, bei so bekanntem Liedgut, wie, ‚Lilie aus dem Bruch‘, ‚Der Suppen- Starr‘ (‚Superstar‘) und ‚Mein Bäcker‘ (‚Ma Baker‘), sogleich heimisch und geborgen fühlten und bei Bango, gerne die Spezialität des Abends – den ‚Wind-of-Change-Teller‘, eine Zusammenstellung aus Chili, Zwiebeln und Brokkoli, welcher extra zu Ehren von ‚Frische Brise‘ kreiert worden war – und, natürlich, auch zahllose alkoholische Getränke orderten.

Alle freuten sich dann ganz besonders, als Fräulein Mairad Flinkfuss, das Lokal betrat und gute Nachrichten mit sich brachte. Sie war ja seit einiger Zeit, allen gesellschaftlichen Veranstaltungen ferngeblieben, um sich um ihre erkrankte Oma Tagetes zu kümmern, die sich nun aber glücklicherweise, auf dem Weg der Besserung befand. Nun hatte sie endlich wiedermal Zeit gefunden, um sich an den Liedern eines Konzertes zu erfreuen. Die ‚FriBris‘ erfüllten ihr diesen Wunsch nur allzu gerne und spielten mit, ‚Schon wieder Zwist‘ (‚Let’s twist again‘), dem ‚Pfeifenkrautlied‘ und ‚Am schönen Brandywein‘ (‚An der schönen blauen Donau‘), eine feine Mischung aus, fröhlichen-schmissigen und besinnlich-beruhigenden Weisen.

Mairad fühlte sich sehr angetan, von der feinen Musik und der überschwänglichen Begrüssung, die ihr allenthalben, von ihren Freunden, von denen sie ja viele schon länger nicht mehr gesehen hatte, zuteil wurde. Sichtbar gerührt, drehte sie ihre Runden durch den Saal, um auch niemanden zu übersehen, wobei ihr beim Wiedertreffen mit einigen besonderen Personen, auch durchaus mal, ein Tränchen die gerötete Wange herablief. Passend dazu, stimmten ‚Frische Brise‘ unbewusst mit, ‚Kurze Leute‘ (‚Short People‘) und ‚Ich steh im Wochenblatt‘, eine feine musikalische Untermalung an.

Es trafen noch viele Gäste ein, darunter so illustre Persönlichkeiten, wie Zwergenherr, Bragomur, Fräulein Tunvil und Herr Thorwien, Herr Fillach, Fräulein Marouch, sowie Bäckereibesitzer, Faroweis Birnhaag, der Verlobte von Mairad Flinkfuss, der sich natürlich gleich zu seiner Liebsten durcharbeitete und mit ihr zum Megahit ‚Breeberg‘ (‚Solsbury Hill‘), eine kesse Sohle aufs Parkett legte!

Zwischendurch konnten sich alle, gratis am Windbeutel-Büffet bedienen, welches Bango inmitten des Saals auf einem Tisch aufgebaut hatte und das in den Spielpausen der ‚Brise‘, dann auch regen Anklang fand! 

Dann widmeten mir ‚Frische Brise‘ doch tatsächlich, als Dank für meine zahlreichen Konzerberichte, die ich bisher über ihre Auftritte verfasst hatte, eines meiner Lieblingslieder ‚Der Stuhlgang Swing‘ (‚Sultans of Swing‘)! Natürlich enterte ich gleich die Tanzfläche und legte, zusammen mit Bango, ein ‚beschwingtes‘ Tänzchen dazu hin.

Auch zu den nachfolgenden Nummern, ‚Jungfer aus Othrikar‘ (‚Maid of Orleans‘) und ‚Keinen Diskus‘ (‚No Disco‘), blieben wir gleich vor der Bühne, wobei auch weitere Neuankömmlinge, wie die Fräuleins, Reganilda, Rosemarichen und Tulpeline und auch die Hobbitherrn Jannas und Torbol, fröhlich mit einstiegen, sodass es eine reine Freude war!

Leider konnte ich diesesmal nicht bis zum Ende des ‚FriBri-Auftritts‘ verweilen und verliess, leicht wehmütig, zu den Klängen von ‚Der royale Tanzhobbit‘ (‚Lord of the Dance‘), den ‚Efeubusch‘. Es war ein wunderbares Musikerlebnis gewesen, ‚Frische Brise‘ einmal wieder in diesem urigen Lokal, lauschen zu dürfen. Sie sollten recht bald wieder, die schäbige Händlernische in Bree, gegen diesen famosen, auenländischen Auftrittsort eintauschen, wo ihnen ein dankbares Publikum, mit Sicherheit immer ein offenes Ohr leihen werden wird! Dankeschön, für die tolle Musik, liebe FriBris!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Alegrio Harfenschlag

    Es ist für uns immer wieder ein Genuss, beim Stammtisch zu spielen.
    So auch diesmal!
    Danke, das wir spielen durften, liebe Stammtischler!

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