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Rollende Holzklötzchen beim Verbund – Ein fröhlicher Würfelabend!

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Veranstaltungsbericht. Am Sonntag der letzten Woche, ging es ab der achten Abendstunde, im ‘Grünen Drachen’ zu Wasserau, wieder hoch her, hatte die Vorsitzende des ‘Verbunds für Hobbitisches Brauchtum’, Fräulein Tulpeline Schweinepfote, doch wiedermal ein kleines ‘Würfelturnier’ anberaumt.

 

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Während das Ehepaar, Mairad und Mibi Wildbeere, Herr Snalpo und meine Wenigkeit, Beuno Willowtree, pünktlich erschienen waren, kam Verbundsvorsitzende, Tulpeline Schweinepfote, mit leichter Verspätung im ‘Grünen Drachen’ an. Sie musste dann erst noch ihre Spielpläne für den Abend ordnen, sodass die talentierte Musikerin, Frau Mairad, die entstandene Pause, spontan dafür nutzte, uns einige schmissige Lieder in die Ohrmuscheln zu schmettern. Später stieg sogar noch ihr Ehegatte, Herr Mibi – seines Zeichens ja ebenfalls ein sehr angesehener Musikus – mit ein, sodass wir Zeugen eines echten ‘Ehe-Duetts’ wurden, welches uns die Wartezeit doch sehr versüsste.

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Als dann noch Herr Faroweis Birnhaag den ‘Drachen’ enterte, war auch Fräulein Tulpeline mit ihren Papieren durch und bereit, ihre ‘Brauchtumsabendgäste’ offiziell zum ‘Würfelturnier’ zu begrüssen. Natürlich liess sie es sich nicht nehmen, uns ersteinaml ordentlich hinters Licht zu führen, indem sie behauptete, wir hätten uns versammelt, um die ‘Pastinakenapokalypse’ zu verhindern! Dies war natürlich ein Seitenhieb gegen mich und meine Forschungen, dieses leckere Wurzelgemüse betreffend, über den alle – bis auf meine Wenigkeit – recht herzlich lachen konnten. Hernach lehnten komischerweise, auch alle Anwesenden, den von mir mitgebrachten und angebotenen, ‘Paprinakensalat’ – ein Nebenprodukt meiner Experimente mit Paprika und Pastinaken – dankend ab, was meiner Stimmung nicht gerade förderlich war!

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Doch Tulpeline ‘komplimentierte’ uns dann zur Sitzgruppe vor den Kamin hinüber, die ja der obligatorische Versammlungsort der ‘Verbundstreffen’ ist, so man denn im ‘Grünen Drachen’ gastiert.

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Schnell hatte sich unsere fidele Sechsergruppe in Kreisform platziert, als die Verbundsvorsitzende auch schon feierlich das ‘Drachenei’ – den legendären, von ihr selbst geschnitzen, hundertseitigen Würfel – hochhielt und feierlich, die Würfelei für eröffnet erklärte! Jede der mit zumeist, unterschiedlichen Würfelspielen ausgestatteten Runden, war – beim Gewinnen selbiger – einen ‘Siegpunkt’ wert und wer davon die meisten zu Erringen in der Lage war, konnte sich am Ende des Abends, als ‘Würfelkönig’ feiern lassen!

Zum Aufwärmen startete man aber, wie immer, mit dem wohl simpelsten aller Würfelspiele, dem ‘Höchstzahlwerfen’, welchem – wie sollte es anders sein – natürlich das ‘Niedrigzahlwerfen’ folgte. Zur Überraschung aller, konnte diese beiden Runden, der krasse Aussenseiter, Herr Faroweis Birnhaag, für sich entscheiden! Der ambitionierte Junghobbit, gilt ansonsten eher als Anwärter auf den Titel ‘Nullinger’ – der angewandt wird, wenn ein Teilnehmer nicht einen einzigen Siegpunkt erringen konnte -, trat aber an diesem Abend, höchst souverän und ruhig auf und verblüffte uns andere, mit dieser selbstsicheren Art, doch sehr. Es wurde sogar scherzhaft gemutmasst, dass er sich wohl mit ‘Glückshufeisen habe besohlen lassen’, um seinen plötzlichen Erfolg erklären zu können. In der dritten Runde kam dann das berüchtigte ‘ Ungerade verboten!’ an die Reihe, bei dem jeder Spieler sofort eleminiert wird, wenn er mit einem sechsseitigen Würfel, eine ungerade Zahl erwirft. Die pfiffige Frau Mairad Wildbeere, hatte hierbei das Glück auf ihrer Seite und holten diesen Punkt auf ihr ‘Konto’, was für erleichtertes Durchatmen sorgte, hatte die gesellige Runde doch schon befürchtet, dass Herr Faroweis wieder obsiegen und einen glatten Durchmarsch hinlegen würde! Das nervöse Gekicher war noch kaum verstummt, als besagter ‘Faroweis’ bereits wieder zuschlug und in der vierten Spielrunde, mit dem Namen ‘Schnapszahlwürfeln’, schon seinen dritten Siegpunkt einheimsen konnte. Resignierend schüttelten wir Mitspieler unsere Köpfe und sahen hilfesuchend zur Verbundsvorsitzenden Schweinepfote hinüber, die nur kurz, mit zusammengekniffenen Lippen, nickte und dann das Spiel ’21′ ausrief. Hierbei kam es nicht nur auf das reine Glück an, galt es doch mit einem ‘Sechserwürfel’ und beliebig vielen Würfen, der Zahl ‘Einundzwanzig’, möglichst nahezukommen, oder sie sogar direkt zu erzielen! Von ’21′ wurden gleich zwei Runden gespielt, wobei es Tulpeline höchstselbst gelang, im ersten, dieser nervenaufreibenden ‘Taktik-Kämpfe’, die Oberhand zu behalten, während es im zweiten Durchgang zu einem Stechen, zwischen Faroweis und meiner Wenigkeit kam. Der Glückspilz des Abends, schnappte mir dann auch diesen Punkt vor der Nase weg und konnte damit seinen Vorsprung, nahezu uneinholbar, ausbauen. Ich blieb auch hernach, bei den Spielen ‘Höher/Tiefer’ und ‘Gerade/Ungerade’ – die Mairad und Snalpo für sich gewinnen konnten -, ohne Punkt und befand mich auf dem besten Wege, zum ‘Nullinger’ des Abends zu mutieren, wären da nicht Herr Mibi und das letzte Spiel des Abends gewesen. Der Gatte von Frau Mairad Wildbeere hatte nämlich auch noch null Siegpunkte aufzuweisen, bevor es an die Spielrunde ‘Hausnummer’ ging. Hierbei gilt es, eine möglichst hohe, dreistellige Summe zusammenzustellen, wozu man dreimal mit dem ‘Sechser’ würfelt und nach jedem Wurf sagen muss, wo man die erwürfelte Zahl platzieren möchte, vorne, hinten, oder in der Mitte, der zu bauenden Endsumme. Endlich lächelte mir die Valar ‘Fortuna’ auch einmal zu und half mir damit – mit einer ordentlichen ’564′ -, diesen letzten Durchgang, siegreich zu beenden, was dem armen Mibi – der sich auch leicht fahrig, während dieser Runde gezeigt hatte – letztendlich, zum ‘Nullinger’ machte und mir diese neuerliche Schmach ersparte.

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Doch das alles änderte natürlich nichts mehr, am ‘smialhohen’ Sieg von Bäckereibesitzer, Faroweis Birnhaag, der sich über den Titel ‘Würfelkönig’, sowie einem Sachpreis über fünf wertvolle Farbtiegel, vom ‘Handelshaus Lykos’, freuen durfte! Wir alle gratulierten und umarmten den ungläubig dreinschauenden Enkel von ‘Froschmoorstetten-Ikone’, Grumhilda Birnhaag, der sein Glück kaum fassen konnte! Bei den Würfelabenden geht es aber natürlich vordergründig, um den Spass und nicht um, Titel, Platzierungen, oder Preise, und dieses Ziel war wiedermal eindeutig erreicht und sogar übertroffen worden!

Vielen Dank, an alle Teilnehmer und an Verbundsvorsitzende und Organisatorin, Tulpeline Schweinepfote, für ihre Mühen und diesen erneut wunderbaren ‘Brauchtumsabend’!

b.wi. für A.W.

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