Berichte

Neuauflage der ‚Gondamon-Rock-Night‘ liess erneut die ‚Ered Luin‘ erzittern!

Am gestrigen Samstag, ging in der Zwergenfestung 'Gondamon', unter der Leitung von Gastgeber, Zwergenherr Bragomur, ein weiteres Mal, das wohl lauteste Musikfestivals des Jahres, über die steinige Bühne. Fünfzehn (!) Kapellen, gaben sich dort, am ersten Veranstaltungstag, nacheinander die 'Laute in die Hand' und verzückten ihre Zuhörer, mit ihrem musikalischen Können. Da sich dieses Mal, noch mehr Kapellen angemeldet hatten, war diese Veranstaltung der 'BeVO' - der 'Belegaer Veranstaltungs Organisation', auf zwei Tage ausgeweitet worden.

Hier einige Impressionen des musikalischen Geschehens vom ersten Tag.

 

Bedauerlicherweise, konnte ich selbst, nur für eine gewisse Zeit, den Darbietungen lauschen und hatte auch schon einige Kapellen verpasst. Als ich endlich in der Zwergenfestung eintraf, bekam ich grad noch die letzten Lieder von ‚Polnolunie‘ mit, die ordentlich Stimmung machten, wie ich am Publikum unschwer ablesen konnte.

Das Quintett aus dem fernen ‚Laurelin‘, hatte die zahlreich anwesende Zuhörerschaft, mit ihrer Mischung aus fröhlichen und tanzbaren Weisen, voll im Griff und erntete, entsprechend heftigen Applaus, als sie die als Bühne dienende, grosse Treppe, verbeugend und zufrieden grinsend, wieder verliessen.

In grosser Besetzung – ich zählte ganze zwölf Musiker -, nahmen dann ‚Skarn‘ den Platz von ‚Polnlunie‘ ein und legten, nach kurzer Ankündigung von Moderator Bragomur, nahtlos mit ihren schmissigen Weisen nach, sodass die Besucher, kaum aus dem Tanzen herauskamen. Die Truppe, rund um Herrn Halgoreth, hatte sich extra für diesen Auftritt, unter anderen, mit Fräulein Tunvil Wintermond und Zwergenherrn Krund verstärkt.

‚Skarn‘ erfreuten sich natürlich schon vorher grosser Bekanntheit, aber erfanden sich an diesem Abend, quasi nochmal ganz neu, kamen sie doch viel voluminöser, als erwartet herüber und auch Halgoreth, schien fleissig an seiner Gesangsdarbietung gefeilt zu haben, erscholl seine Stimme doch, wie die eines ‚jungen Valar‘, durch den frostigen Innenhof, sodass Herr Olodriel, sich nur verwirrt umschauen konnte!

Erstaunlich viele Besucher, hatten, angezogen durch die vielen berühmten und teilweise exotischen Musikgruppen, den langen Weg in die ‚Ered Luin‘ nicht gescheut und liessen den eisigen Festungshof, durch ihre Körperwärme und ihre Tanzaktionen, schon bald, auf angenehmere Temperaturen abtauen. Unter den Anwesenden waren auch wieder viele Musikerkollegen der auftretenden Kapellen auszumachen, die, verständlicherweise, ganz genau hinhörten, was die ‚Konkurrenz‘ da denn wohl ablieferte!

Während ‚Skarn‘ noch munter weiterspielten, machten sich über ihnen, im sogenannten ‚Hinterbühnenbereich‘ – den ich als Pressevertreter natürlich ungehindert betreten durfte -, schon die nächste Musikgruppe bereit. Zwergenfürst, Kriso und seine Musiker von ‚Durins Faust der Gerechten‘ – die ‚Fäustlinge‘ – zeigten jedoch keinerelei Anzeichen von Nervosität, ob ihres bevorstehenden Auftritts, da sie ja mittlerweile auch schon ‚alte Hasen‘ im ‚Musikzirkus‘ und sich ihrer Fähigkeiten durchaus bewusst sind.

Moderator und Organisator, Zwergenherr Bragomur, war selbst wieder voll mit bei der Sache und genoss sichtlich, jede Note aller auftretenden Kapellen, was bewiess, das die ‚Gondamon Rock Nacht‘, für den sogenannten ‚Nacktzwerg‘, mehr ist, als nur ein nüchterner ‚Ansager-Job‘. Mit Eifer und Herzblut, führte er grandios durch den Abend und trug so, zu einen grossen Teil, zum Erfolg dieses tollen Festivals bei!

Schliesslich waren dann die ‚Fäustlinge‘ an der Reihe, die sogleich – fast militärisch genau – ihre altbekannte Formation einnahmen und ihren ureigenen Stil, von traditionell-epischen Notenreigen, auf das Publikum herabregnen liessen. Überhaupt hatte jede Kapelle ihre ganz spezielle Spielweise aufzubieten, sodass bei den Zuhörern, überhaupt keine Langeweile aufkommen konnte.

Die ‚Fäuste‘ hatten hier natürlich ein ‚Heimspiel‘ und entsprechend gut, kamen sie auch bei den Gästen an, schienen ihre Lieder doch irgendwie einfach, an diesen Ort zu gehören und perfekt für die Kulisse von Gondamon geschaffen zu sein! Jedenfalls wurde jedes einzelne ihrer Stücke, frenetisch ‚abgefeiert‘, sodass sie, nach ihrem viel zu kurzen Auftritt, im Triumphzug, die ‚Bühnen-Treppe‘ wieder verlassen konnten.

Für eine beeindruckende Skizze des Gesamtgeschehens, begab ich mich kurz auf eine hohe Brüstung der Festung und wurde nicht enttäuscht, vom Anblick, der sich mir bot, als sogar die Sonne für einige Minuten durch die Wolkendecke brach. Gondamon, mit seiner einmaligen Akustik, ist wahrlich der ideale Austragungsort für diese ’steinige‘ Musik!

Als nächste standen ‚Frische Brise‘ auf dem Spielplan, die ich mir unbedingt noch ansehen wollte, obwohl ich eigentlich schön hätte abreisen müssen. Das Septett, rund um Herrn Viebo Tuc, überzeugten mich dann auch schnell, dass ich mit meinem Verbleib, absolut richtig gehandelt hatte. Sie setzten das Thema ‚Rock‘ konsequent und perfekt um und hatten mit, ‚Anorische Kopfnuss‘ (‚American Jesus‘) und ‚Reit das Leittier‘ (‚Ride the Lightning‘), gleich zwei eher überraschende und eher selten gehörte ‚Kracher‘ am Start!

Der straffe Spielplan des Abends, gewährte jeder der Kapellen nur eine gewisse Spielzeit, die leider auch keine Zugaben zuliess. So erschien auch die Darbietung der ‚FriBris‘, viel zu kurz und abrupt zu enden, als sie sich mit ‚Leblose Beinkleider‘, auch schon wieder verabschiedeten. Da ich aber eh leider schon wieder los musste, war mir dieser kompakte Auftritt doch ganz recht. Mit dem lauten Jubel und Beifall für ‚Frische Brise‘ im Rücken, zog ich dann wieder meiner Wege, bedauernd, dass ich an diesem ersten Tag, nicht noch mehr Kapellen hatte anhören können!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Hui, das war toll, juhu! Uh, ich hab auch nur ein ganz paar Kapellen gehört… könnten die nich nächstes Mal alle gleichzeitig spielen? Dann würd man nich so viel verpassen, oja!

  2. “Olodriel konnte sich nur verwirrt umschauen”
    Lache meine Axt off!

  3. Tunvil Wintermond

    Hahahahaaaa … Guter Plan Bango … Aber dann gäbe es wohl ein verrücktes Durcheinander und allen würden die Ohren abfallen *lacht*
    Lieben Dank Beuno für deinen tollen Bericht!
    Ich habe dir die ganze Zeit zugeschaut, wie du fleißig herumgewuselt bist.
    Hach, das waren wahrlich zwei tolle Tage, lieben Dank an alle, die dabei waren.
    Falls noch einer Lust hat, einigen Bands nachzulauschen, Miss Hollyberye hat bewegte Bilder gemalt (der Link dazu ist im Südviertel zu finden).

    • Beuno Willowtree

      Dankeschön, liebe Tuni! 😀 Ja, Gondamon ist für Bilder eher undankbar, darum musste ich Wuseln! *hihi* Der Bericht vom zweiten Tag, kommt nächsten Sonntag dann!

      • Tunvil Wintermond

        Hast aber echt Glück gehabt, dass dich +Halomar nicht weggewischt hat. Wir hatten Ärger mit ein paar ‚Trollen‘, +Halomar kam zu Hilfe und wollte sie von der Bühne werfen … und hat gleich noch die Brago Brother’s mitten im Konzert im hohen Bogen von der Bühne gefegt. Auch Danroth (der Livestreamer) wurde kurz entfernt, bis ich +Halomar kundtun konnte, wer die Guten und die Bösen sind. *kichert immer noch über das lustige Intermezzo*

  4. Herzlichen Dank für den tollen Bericht mein Freund.
    Es waren wieder 2 super tage die, obwohl auch Wir auch pannen hatten,

    wieder richtig spaß gemacht haben . Da fällt das organisieren gar nicht schwer.

  5. toll geschrieben lieber Beuno =)

  6. … und wie immer ein absolut lebendiger Bericht lieber Beuno. Es war ein tolles Spektakel und auch wir hatten viel Spaß über die 2 Tage. Klasse gemacht Brago und Tunvi! Und Pannen gehören dazu hihi, dann gibt es hinterher auch viel zu reden und lachen.

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