Berichte

Mereth en Muilnen – ‚Randir va Arda‘ richtete Neuauflage des Siedlungsmarkt in Falathlorn aus!

Vergangenen Mittwoch, kurz nach der achten Abendstunde, wurde der ‚Elben-Markt‘ im ‚Hellwaldweg‘, in der Siedlung ‚Muilnen‘, von den Anführern der Elbensippe offiziell eröffnet. Das Marktgeschehen war, wie schon beim ersten Mal, auf verschiedene Gebäude der Hauptstrasse, aufgeteilt, sodass die Gäste nur kurze Wege bewältigen mussten. Zum Abschluss des Abends, war mit dem ‚Gruselkabinett des Doktor Panassus‘, auch wieder ein gruseliges Unterhaltungsprogramm geplant.

 

Zur anberaumten Anfangszeit, waren bereits zahlreiche Gäste vorort, sodass Fräulein Vahalla, schonmal eine kleine Begrüssungsrede, mitsamt einer Übersicht über den Verlauf des Abends, vom Stapel liess.

Valimaro: ‚Vahalla möchte noch ein paar Worte zu euch sagen, um das Herbstfest zu eröffnen.‘

Vahalla: ‚Mae Govannnen… Vemu ai- menu… und wunderschönen guten Abend, meine Lieben… wir heißen euch alle herzlich Willkommen zu Mereth en Muilnen… Wir sind froh das ihr alle hier erschienen seit..denn heute Abend ist es endlich soweit… Händler aus verschiedenen Gebieten Mittelerdes stellen Ihre Waren vor. Ein Waffenschmied namens Finurvorn..Schneiderin Mave… Gewürzexperte Careas… Floristin Vahalla… huch, bin ja ich,… den Met- und Honighändler Tholmund und unsere Meisterköchin Andafiel! Am Ende des Weges erwartet euch ein Gruselpicknick welches Andafiel angefertigt hat..und zu guter letzt, darf unser Dr. Parnassus nicht fehlen… er wird uns nach den zauberhaften Picknick durch das Gruselhaus führen… haltet die Augen auf! Wir… die Sippe Randir va Arda, wünscht euch allen, einen wunderschönen, unvergesslichen Abend… Möge das Handeln beginnen!‘

Jeder durfte sich dann wieder frei über die ‚Einkaufsstrasse‘ bewegen, da, bis auf die spätere Führung durchs Gruselkabinett, keine festen Termine gesetzt worden war. Faroweis, Suralin und ich, machten an der ersten Händlerstation, der Schmiede von Elbenherrn Finurvorn halt, wo Suralin sich gleichmal, seine Zwergenaxt aufpolieren liess.

Im nächsten ‚Handelshaus‘, indem wir Station machten, trafen wir auf Schneidermeisterin, Fräulein Mave, die sich bereits über viel Kundschaft freuen konnte. Herr Faroweis hatte beim letzten Herbstfest, die Gunst der Stunde, genutzt, um sich ein neues Nasentuch auszusuchen. Nun war ich an der Reihe und erstand ein Einstecktuch mit blauen und lila Punkten, welches Mave mir zu einem sehr fairen Preis veräusserte.

Bei Fräulein Andafiel gab es wieder leckerste Nahrungsmittel und sogar eine warme Mahlzeit, zu kaufen, was natürlich – im wahrsten Sinne des Wortes – ein ‚gefundenes Fressen‘ für uns Hobbits war! Suralin, Tulpeline und Fräulein Nieadis, hatten sich bereits versorgt und mapften fröhlich vor sich hin.

Faroweis und ich, deckten uns dann rasch, ebenfalls mit den angebotenen Bratkartoffeln ein und kauften auch einige frische, knackige Äpfel und Birnen. Noch vor Ort, verzehrten wir die leckeren Brattöften, nahmen das Obst aber mit auf den Weg, da wir nicht wussten, wie das versprochene Picknick am Ende der Tour, aussehen würde.

Am Stand von Zwergenherrn Tholmund, summte und schwirrte es nur so vor Bienen! Der bärtige Imker, hatte aus seinem Honig leckeres Met gebraut, welches ihm quasi aus den Händen gerissen wurde. Man musste minutenlang anstehen, um da süffige Gebräu kosten zu dürfen. Ein gewisser Herr Benyo, gab sogar eine Grossbestellung ab, was eindeutig für die Qualität des Honigweins sprach!

Bei der nächsten Händlerin – dem Fräulein Vahalla -, die wohl den Laden für die ausgefallene Blumenhändlerin übernommen hatte, roch es ganz wunderbar, nach den verschiedensten Zierpflanzen.  Hunderte von bunten und wohlduftenden Blumen in Pflanzkübeln, warteten dort auf uns Abnehmer! Faroweis kaufte jedoch lieber eine Packung Blumensamen, aus Gründen der Nachhaltigkeit.

Am Ende der Strasse, vor dem Gruselhaus, war wirklich ein reichhaltiges Picknick aufgebaut, das von Fräulein Andafiel zubereitet worden sein sollte. Die Fräuleins, Buschwindroeschen und Belsaia, sowie Faroweis und meine Wenigkeit, war das Ganze jedoch nicht geheuer, da die unmittelbare Nähe der Speisen zum Gruselkabinett, uns doch etwas skeptisch werden liess.

Bald waren dann, pünktlich zu Führungsbeginn, so ziemlich alle Anwesenden am Ende der Strasse versammelt, als der skurrile Zwergenherr Akrai, hervortrat und sich als unser Führer durch das Gruselkabinett vorstellte.

Viele kannten Akrai natürlich schon vom ersten Herbstfest, sodass er seine Ansprache dieses Mal etwas kürzer fasste und uns schon bald in das ungeheimliche Gebäude hineinführte. Herr Kirgon durfte das Signal zum Sammeln blasen!

Im Innern führte uns unser Gastgeber, zunächst in das Büro des verrückten Professor Parnassus.

Akrai: ‚Von diesem Schreibtisch aus hier, startete der alte Parnassus seine Experimente. Es heißt, hier hat er alles ausgetütftelt. Eine Holzstatue soll an ihn erinnern. Ich habe sie hier aufstellen lassen. Aber eigentlich fürchte ich mich manchmal vor ihr. Komisch war nur, in diesen ganzen Schriften von ihm, habe ich stets keinen Sinn erkennen können!‘

Akrai zeigte uns auch einige ausgestopfte Tiere, von denen er behauptete, diese seien einst lebende Menschen gewesen, die der Professor mit einem magischen Elexir, in Raben und Bären verwandelt hätte! Wir konnten nur staunen!

Auch zeigte er uns einen ekligen Spinnenkopf, welcher früher der Kopf von Parnassus eigener Mutter gewesen sein sollte! Selbst Zwergenherr Kirgon, konnte sich darob, eines Schauers nicht erwehren!

Akrai: ‚Das ist das Laboratorium des verrückten Parnassus. Hier sind zahlreiche Elixiere und Tinkturen, Bücher über Alchemie und Zauberwerk. Hier in diesem Buch steht auch etwas Interessantes:

Biene schaut Unheimlicher Stuhl an und wird von einem Schauer ergriffen. „Heute hat mich Kramer verspottet…schon wieder…Er glaubt nicht an meine Studien und Experimente…Kramer sagte mir, er würde mir lieber ewig bei meiner Arbeit zu sehen wollen, als jemand mein Freund zu sein…wie recht er doch damit hatte!“

In einem Raum, in dem wir das gruselige Skelett des armen Assisstenten Kramer, bestaunen durften, fand Akrai dann einen seltsamen Rüstungsanzug, welchen er sofort, als fehlendes teil für Parnassus seltsame ‚Kugelmaschine‘ im grossen Saal identifizierte.

Akrai: ‚Aber jetzt lasst uns etwas ausprobieren! Vielleicht können wir dieses Apparatur jetzt endlich zum Laufen bringen!‘

Und das tat er dann – trotz zahlreicher Warnungen aus unseren Reihen – auch tatsächlich und mit erschreckenden Folgen!

Nachdem die Kugeln und Plattformen zu Rotieren begonnen hatten, verwandelte Akrai sich doch wirklich in das Abbild vom verrückten Parnassus! Selbiger zeigte sich jedoch glücklicherweise, als geläutert und hatte nur noch Sehnsucht nach Ruhe, Frieden und dem Jenseits! Wir alle erschauderten und waren froh, als sich Akrai schliesslich wieder zurückverwandelte!

Wir alle wollten danach nur noch hinaus an die frische Luft, was wir auch durften, da die Führung dann auch ihr Ende erreicht hatte.

Akrai: ‚Frische Luft! Nun, meine Gäste, die Führung ist damit beendet! Ihr wart auch die beste Gruppe, die ich jeh dadurch geführt habe!‘

Auch Gastgeberin Fräulein Vahalla, liess es sich dann natürlich nicht nehmen, ihre zahlreichen Gäste zu verabschieden.

Vahalla: ‚Wir sind alle froh, dass ihr so zahlreich hier erschienen seid…wir hoffen, es hat euch heute genauso viel Spaß gemacht, wie uns! Ich wünsche allen, sichere Wege, kommt gut nach Hause!‘

So endete das zweite ‚Mereth en Muilnen‘ höchst erfolgreich und mit zufriedenen Besuchern, Händlern und Gastgebern! Es war ein wunderbarer Abend!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Valimaro Taurthir

    Lieber Beuno,

    ein wundervoller Bericht, den du hier verfasst hast.
    Es war für alle Beteiligten und Gäste ein wunderschöner Abend mit viel Handel und Geschäftigkeit – den Wanderern Mittelerdes hat es viel Freude gemacht, dieses Herbstfest mit unseren Freunden zu organisieren und umzusetzen.
    Und dein toller Bericht fängt die Atmosphäre sehr gut ein.

    Liebe Grüße,
    Valimaro

  2. Torbol Prallwams

    scheint ja ein doller Markt gewesen zu sein, und dieses verrückte Schreckens-Kabinet da erst…du meine Güte! Schade das ich nich konnte, aber vielleicht ein andermal

  3. Ich fand den Markt dieses mal besser als den ersten. Es war nicht mehr so Stressig.

    Macht weiter so.

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