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Man munkelt … im Auenland

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Meldungen. Natürlich darf auch diesesmal nicht alles für ‘bare Münze’ genommen werden, was hier gemunkelt wird, liebe Leser, doch zumindest die erste Munkelei, dürfte einer gewissen Wahrheit nicht entbehren, da es – aufgrund der Abwesenheit von Fräulein Mairad Flinkfuss – mir, Beuno Willowtree, zufiel, in dieser Woche die ‘Munkelei-Rubrik’ zu verfassen. Aber lest selbst und vergesst dabei nicht, dass es ‘Kein Rauch, ohne Feuer gibt’, aber auch ‘Nichts so heiss gegessen wird, wie es gekocht wurde’!

Mairad Flinkfuss und Oma Tagetes

Wie gesagt, befasst sich gleich die erste Munkelei, mit meiner geschätzten Kollegin, Mairad Flinkfuss, über die gesagt wird, dass sie, zusammen mit ihrer Oma Tagetes, ‘Hals über Kopf’ nach Bree aufgebrochen sei!  Angeblich solle sie sogar, Bango Gerstfeld, den bekannten ‘Essperten’ und ‘Vielfrass’, gebeten haben auf ihre Speisekammer aufzupassen! Hat sie da vielleicht den ‘Bock zum Gärtner’ gemacht, fragen sich da, verständlicherweise, sicher viele und was will sie überhaupt in Bree? Nun, Letzteres können wir von der Redaktion auch nicht beantworten und können nur bestätigen, dass Mairad sich tatsächlich freigenommen und eine Reise irgendwohin angetreten hat. Diese Munkelei ist also nicht gänzlich unwahr!

Herr Bubikopf

Ebenfalls geglaubt werden, dürfte wohl folgende Munkelei, die besagt, dass in absehbarer Zeit, die ‘Rohanausstellung’ im ‘Mathomhaus Südviertel’ zuende geht und die letzte Führung angesetzt werden soll. Einige Zungen behaupten auch, dass sie schon wüssten was danach ausgestellt werden solle, aber das Geheimnis konnte noch nicht gelüftet werden. Wie der Redaktion bekannt ist, dürfte, zu diesem Zeitpunkt, besagte ‘letzte Führung’ bereits über die Bühne gegangen sein, sodass dieses Gerücht, mit einer ‘Munkelwahrscheinlichkeit’ von 100% bewertet werden darf. Was als nächstes ausgestellt werden wird, ist allerdings tatsächlich noch unbekannt. Einige munkeln aber schon wieder, es könnte sich um etwas ‘Lebendiges’ handeln!

Letzte Rohanausstellung

Auch diese ‘Gemunkel’ beschäftigen sich mit der Ausstellung im ‘Mathomsmial’ und bestätigen damit quasi nocheinmal den Wahrheitsgehalt der obigen Munkelei: Es wurde nämlich gemunkelt, dass während der Rohanausstellung im Mathomhaus, Herr Birkenheim völlig zurecht, das Opfer von Fräulein Goldschopf wurde, welche ihm nicht nur eine Szene machte, sondern ihm angeblich auch eine Ohrfeige verpasst haben soll! Ob es nun mit seiner unerklärten Abwesenheit zu tun hatte, oder nur mit seiner unverschämten Art, verdient hatte Herr Birkenheim das ganz bestimmt! Ob des letzten Satzes, enthält sich die Redaktion einer Meinung, da wir es uns ja auf die Fahnen geschrieben haben, uns stets neutral zu verhalten, aber glauben schon, dass es zwischen den beiden zu Spannungen gekommen sein könnte, wirft man einen Blick auf das bisherige, nicht gerade unkomplizierte Verhältnis der beiden!

Zu diesem Gerücht, gab auch noch ein weiterer ‘Munkler’ seinen Senf hinzu, was das, über Herrn Birkenheim bisher Gemunkelte, nur noch zu bekräftigen scheint, sagt diese anonyme Person doch: “Zu oben genannter Munkelei möchte ich hinzufügen, dass gehört wurde, wie der Herr Birkenheim von anderen schönen Frauen auf der Ausstellung geschwärmt hat und das wohl für das Beste an der ganzen Ausstellung hielt! Sowas gegenüber einer Dame zu erwähnen, mit der man anbändeln wollte, oder will, kann nicht der richtige Weg sein!”

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen!

Blundo Spachtler

Ausserdem wurde noch hinter vorgehaltener Hand, gemunkelt, dass aus Blundo Spachtlers Smial, lautes Geschimpfe und Gerumpel zu hören war. Es sollen wohl auch alte Möbel vor die Tür gestellt worden sein, die kurz darauf unter mysteriösen Umständen wieder verschwanden. Ob der gute Blundo lediglich die Kakerlaken ausgeräuchert, oder er nur seine Inneneinrichtung umstellen wollte, wurde leider nicht überliefert, sodass wir nur spekulieren können! Vielleicht hat er ja auch nur den Tipp von Oma Tagetes, aus dem letzten ‘AW’ angewendet und ist nun seine Holzwürmer losgeworden? Könnte alles durchaus stimmen!

Fräulein Gwylan

Wohl aufgrund einiger Aussagen, die das dunländische Fräulein Gwylan, bei ihrem Sprachkurs neulich im Geniesserstübchen fallen liess, munkelte eine anonyme Hobbitdame, dass tüchtige Händler ein Vermögen machen könnten, wenn sie Wein nach ‘Röndün’ in Dunland ( wo auch immer das sei ) liefern würden, da der ‘Rebensaft’ dort äusserst selten und begehrt ist und mit allerlei Reichtümern aufgewogen werden würde! Die Rede war von, entweder Kisten voller silbernen Bestecks, oder dem Inhalt ganzer Speisekammern ( was wohl den jungen Gerstfeld sehr glücklich machen würde)! Dies könnte durchaus der Wahrheit entsprechen, bedenkt man, dass es auch im Auenland seltene Waren, von weit her, auf den Märkten gibt, die hier sehr teuer verkauft werden. Warum sollte dies also nicht auch umgekehrt der Fall sein? 85% Wahrheitswahrscheinlichkeit.

Faramee Flauschfüsschen

Es wird gemunkelt, dass die unterjährige Hobbitdame, Faramee Flauschfüsschen, für ihr junges Alter, bereits überdurchschnittlich kräftig sein soll und dies nicht mit rechten Dingen zuginge! Sie würde, zum Beispiel, riesige Kannen voller Kakao stemmen, bei denen selbst ein ausgewachsener Beorninger seine Schwierigkeiten hätte, diese anzuheben! Auch ihre Füsse sollen nahezu ‘magische’ Fähigkeiten besitzen und derart schnell und geräuschlos ausschreiten, dass man sich nur verwundert die Augen reiben könne! Nun, als Hobbit ist man eh sehr flink und leise, was vielen Menschen garnicht bekannt sein dürfte und wenn Faramee’s Appetit einmal geweckt wird, ist sie wirklich zu ausserordentlichen Taten fähig, wie ich persönlich bestätigen kann! Deshalb kann man diesem Gemunkel, wohl durchaus Glauben schenken!

b.wi. für A.W.
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Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

5 Kommentare

  1. Mairad Flinkfuß sagt

    *Mairad schaut auf das Wochenblatt und die Munkelei-Rubrik und lächelt*
    ((Sehr gut gemunkelt Beuno))

  2. Och… der Kakao, dis war doch nix besonderes. Ich war halt sehr durstig. Weil ich so dolle gekleckert hatte, musste ich nach Olos Märchenstunde erstmal die Küche und den Wohnraumboden wischen. Ich hätte Oma Tangetis Vorratskammer auch gerne bewacht, dis hätte auch gar nicht lange gedauert. Eine leere Kammer brauch keine Bewachung.

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