Klatsch & Tratsch
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Man munkelt … im Auenland

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Meldungen. Und wieder ist eine Woche ins Land gegangen, werte Leser und es ist viel passiert aber es wurde nicht allzu viel gemunkelt. Trotzdem wird Euch die Verfasserin erneut mit dem Hinweis langweilen, dass Munkeleien eben nicht immer wahr sein müssen und dass es zuweilen gerade die unwahrscheinlichsten Munkeleien sind, die sich als wahr herausstellen.

 

Nachlese

In der letzen Ausgabe wurde gemunkelt, dass Herr Craaco Birkenheim, der einige Bierchen zu viel getrunken hatte, Tulpeline einfach geküsst habe. Nun werte Leser, leider stimmt das und offensichtlich brüstet sich Herr Birkenheim damit und behauptet, es habe Tulpi gefallen, was die ehrenwerte Grenzerin vehement bestreitet. Nun die Munkelei, dass Herr Birkenheim nun endgültig größenwahnsinnig geworden sei, scheint zu stimmen, werte Leser.

Filbu Buchsbaum

Es wird gemunkelt, dass ein gewisses Fräulein Haselwurz, Filbu Buchsbaum als aufgeblasenen Maikäfer bezeichnet haben soll. Nun werte Leser, das nennt die Verfasserin einmal eine konstruktive Beleidigung, für einen Maikäfer.

Sicherheit im Auenland

Es wird erzählt, dass Filbu Buchsbaum und Beuno Willowtree den vorbeugenden Einsatz des Holzknüppels fordern. Dies geschah angeblich anlässlich einer Begehung des Weilers Lindental. Der Verfasserin erschließt es sich nicht, wieso man zum Knüppel greifen muss, wenn man noch nicht einmal vorher geredet hat.

Angeblich soll ein vagabundierender Hausbesetzer im Südviertel herumstreifen und von Tulpeline und ihren Hilfsgrenzern in Flagranti erwischt worden sein. Nun werte Leser, wenn dem so sein sollte, dann haben wir ja den Bösewicht, denn wen Tulpeline einmal erwischt hat, den lässt sie nicht mehr laufen. Aber die Verfasserin fragt sich, was sind Hilfsgrenzer?

Hebiadoc Flinkfuss

Es wird gemunkelt, dass Herr Hebiadoc betrunken zum Vorführen der Herrenmode erschienen sei und dafür von Mairad Wildbeere – mittels einiger Maulschellen -, gemassregelt werden musste! Zuerst mürrisch, habe er dann jedoch Gefallen an den bunten Kleidungsstücken gefunden, insbesondere an einer schicken Zwipfelmütze, welche er nun angeblich, häufiger aufzuziehen gedenke! Nun werte Leser, leider muss die Verfasserin diese Munkelei bestätigen. Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht und Hebiadoc spricht dem Bier zu häufig zu, jaja. Die Ohrfeige hat er verdient.

Grenzer des Auenlands

Ein schreckliches Gerücht drang an die Ihren der Verfasserin. Es wird gemunkelt, dass die Zukunft der Grenzertruppe im Auenland, auf Messers Schneide stehen solle! Die Hauptmänner, Sundo und Kelko Breitfusz, hätten bei der Neuverhandlung für das Grenzer-Budget des nächsten Halbjahres, eine satte Abfuhr  von Bürgermeister Weissfuss erhalten und seien dann, ohne Ergebnis, im Streit auseinander gegangen, sodass die Finanzierung und Gehaltszahlungen an die Beamten, nun völlig in der Schwebe hingen! Dieses Gerücht treibt der Verfasserin Tränen der Wut in die Augen werte Leser, dieser alte Mehlkloss also wirklich.

M.W. für A.W.
Kategorie: Klatsch & Tratsch

von

Gestatten, Mairad Wildbeere, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

8 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    Da ist ja wiedermal Einiges an ‘munkelwertem’ passiert in der letzten Woche! Danke, fürs Aufbereiten, liebe Mai! :)
    Zur Sicherheits-Munkelei: Ich habe den Knüppeleinsatz nur dort gefordert, wo er auch angebracht war und nicht etwa, als ständige Erstmassnahme! Und ‘Hilfsgrenzer’ waren quasi automatisch wir alle, die gerade neben Tulpeline herumstanden. ;)
    Und Hebiadoc war wirklich ziemlich angetrunken, sodass eine ernüchternde Ohrfeige wirklich vonnöten war!

    • Mairad Wildbeere sagt

      Danke für Dein Lob lieber Beuno… Ja der Hebi macht mir Sorgen. .. Der braucht eine starke Hand

    • Tulpeline sagt

      Es ist eine frechheit das ihr in mein Verhör hereingeschriehen habt. Kein Wunder ist der Verdächtige Geflüchtet als Beuno und Filbu ständig verlangt haben das ich dem Verdächtigen eins mit der Keule überbraten soll. Das war echt keine Hilfe von den selbst ernannten Hilfsfrenzer die dann nicht mal eine Hilfe waren sondern alles verschlechtert haben. Das nächste mal Arbeite ich wieder alleine oder mit einem von mir Ausgewählten Grenzerpartner.

      • Beuno Willowtree sagt

        Das ging auch alles zu schnell! Wir wussten ja garnicht, was ein Hilfsgrenzer zu tun hat, Tulpi! :(

        • Tulpeline sagt

          Zivilisten sollten sich nicht selber zu Hilfsgrenzer benennen sondern den Grenzern die Arbeit überlassen. Ich mag solche einmischungen ganz und gar nicht.

  2. Ich möchte hier mal den Bürgermeister in Schutz nehmen und eine Pflanze für ihn brechen. Der gute gibt sich wirklich Mühe. Alle sind nur immer böse auf ihn weil er der einen oder anderen Forderung nicht nachkommen kann. Wenn es so ist, hat er gute Gründe dafür. Daß man ihn Mehlsack oder Mehlwurm nennt, ist gemein. Der Arme leidet sehr darunter, daß seine Arbeit so wenig geschätzt und seine Person so wenig geachtet wird. Vielleicht sollte man nicht immer nur fordern, sondern den Bürgermeister unterstützen. Hat einer von den Grenzern schon mal danach gefragt, woran es denn liegt, daß er das Geld nicht zur Verfügung hat? Ich hörte, daß es Hobbits gibt, die ihre Steuern nicht bezahlen. Ich möchte Lobelieas Nahmen in diesem Zusammenhang lieber nicht nennen. Auch lese ich häufiger, wie die Grenzer Festessen veranstalten, anstatt der Räuber und Bilwissen Herr zu werden oder Steuern einzutreiben.

    Außerdem habe ich schon miterlebt, wie Hobbit sich in Abenteuer verstricken und anschließend Schadenersatz von ihm einforderten. Viele mögen auf ihn schimpfen, aber er macht mit den begrenzten Mittel das Beste für Michelbinge und das Auenland.

    Vielleicht sollten die Grenzer etwas effizienter arbeiten und die Auenlandbewohner ihren Bürgermeister mehr unterstützen, damit der Schutz unserer Heimat weiterhin gewährleistet werden kann.

    Um mit gutem Beispiel voranzugehen, habe ich dem Bürgermeister vorgeschlagen, daß die Grenzer einmal im Monat von Nemiwee verpflegt werden könnten. Würden sich noch andere Hobbits anschließen, daß an jedem Tag Jemand die Verpflegung übernimmt, wäre ein geringerer Sold nicht mehr so schmerzlich für unser Schutztruppe.

    Wir Flauschfüßchen sind auch Ehrengrenzer und wissen, wie wichtig und gefährlich diese Aufgabe ist.

  3. Tulpeline sagt

    Pff Hilfsgrenzer. Wohl eher Zivilisten die meinen sie könnten die Arbeit von Grenzern verrichten und dann auch noch alles kaputt machen *schüttelt heftig mit der Faust*

    • Mein liebes Fräulein! Sei mal nicht so überheblich. Ohne uns Ehrengrenzer, würde die Nachlässigkeit der Berufsgrenzer sehr deutlich und die Bewohner des Auenlandes sehr unzufrieden. Ihr fordert vom Bürgermeister immer mehr Lohn, aber eure Aktivitäten beschränken sich häufig aufs Essen. Der Bürgermeister zahlt euren Sold aus den Abgaben der steuerzahlenden Hobbits. Und der Bürgermeistern muß es sorgsam verwalten. Er beobachtet auch, daß ihr Berufsgrenzer sehr bequem geworden seid. Zum Glück gibt es einige fleißige Ehrengrenzer, die eure Aufgaben erledigen. Wenn ich dir zeigen soll, wo sich die Bilwutze im Auenland ausbreiten, kann ich dich gerne hinführen. Ich habe im Sumpf sogar schon eine ganze Trollhorde angetroffen. Die bekamen mein Holzkeulchen zu spüren. Da verirrt sich kein Berufsgrenzer hin.

      Ich kann verstehen, daß der Bürgermeister lieber auf die fleißigen Ehrengrenzer setzt, als auf die gierigen und bequemen Berufsgrenzer.

      SO! *verschränkt die Ärmchen und guckt energisch*

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