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Man munkelt … im Auenland

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Meldungen. Werte Leser, wieder einmal ist eine ereignisreiche Woche ins Land gegangen und wieder einmal wurde viel gemunkelt. Aber neben dem obligatorischen Hinweis, die Munkeleien nicht immer so erst zu nehmen, möchte die Verfasserin die Gelegenheit für ein wenig Werbung in eigener Sache nutzen.

 

Der Verfasserin klingeln allerdings dabei die mutmaßlichen Munkeleien der nächsten Woche in den Ohren über Missbrauch der Stellung als Redakteurin und so. Aber die außerordentlichen Veranstaltungen des Genießerstübchens möchte die Verfasserin hier trotzdem noch einmal ankündigen:

Am 12. Vorlithe ab der achten Abendstunde gibt es ein Theaterstück der „Ziehenden Musikanten“ zu sehen und am 25. Vorlithe gibt es eine große Schnitzeljagd durch das Auenland. Aber kommen wir nun zu den aktuellen Munkeleien, werte Leser.

Tulpeline Schweinepfote und Craaco Birkenheim

Ein nahezu unglaubliches Gerücht drang an die Ohren der Verfasserin. Herr Birkenheim soll es gewagt haben, werte Leser, die werte und aufrechte Grenzerin Tulpeline Schweinepfote an dem Abend, an dem im Efeubusch Trinkspiele durchgeführt wurden, zu küssen. Dafür kann es nur die Erklärung geben, dass er im Rahmen der Trinkspiele wohl zu tief ins Glas geschaut hat, was auch eine Erklärung dafür sein könnte, dass er trotz dieser Übergriffigkeit noch alle Zähne zu haben scheint.

Eine vollkommen absurde Munkelei besagt, dass Tulpeline den Kuss des Herrn Birkenheim sehr genossen habe und nun überall von Herrn Birkenheims Kusstalent berichtet. Nun wer unsere Tulpi auch nur ein klein wenig kennt, weiß dass dieses Gerücht an den Haaren herbeigezogen ist.

Craaco Birkenheim

Einige sehr abseitige Munkeleien beschäftigen sich mit Herr Birkenheim Junior und diese sind offensichtlich so in die Welt gesetzt worden um den alles andere als bescheidenen Herrn Birkenheim noch „besser“ da stehen zu lassen. Die Verfasserin möchte nicht über den Ursprung dieser absolut übertriebenen Munkeleien spekulieren, aber eine Meinung darf selbst die Verfasserin dazu haben. So wird gemunkelt, dass Faroweis Herrn Birkenheim als seinen allerbesten Freund ansehe und alles für ihn tun würde, dass neben Tulpeline, die den Kusskünsten des Herrn Birkenheim verfallen sei, nun auch Milli und eine Dame namens Amanta Baram sich Hals über Kopf in Herrn Birkenheim verliebt haben sollen. Nun werte Leser, wir wollen doch einmal das Smial im Dorf lassen, Millis Herz gehört Piflo und unter uns Damen, dagegen hat Herr Birkenheim keine Chance, da Milli nun wirklich keine Hobbit ist, die sich durch Gold und großspurige Sprüche beeinflussen lässt.

Filbu Buchsbaum

Mehrere Munkeleien beschäftigen sich mit dem umtriebigen Schneider. Eine Munkelei ist ausgesprochen traurig, werte Leser. Es wird erzählt, dass Herr Buchsbaum den „Grünen Faden“ an den Nagel hängen würde, die renommierte Schneiderei. Nun werte Leser, es bleibt zu hoffen, dass einer der Angestellten des Herrn Buchsbaum sich dazu bereit finden könnten, dieses alteingesessene Unternehmen weiter zu führen.

Andererseits wird gemunkelt, dass Herr Buchsbaum an der angeblichen Erfindung von Beuno Willowtree, den Pastinaken-Frühstücksflocken, sehr interessiert sei und in die Produktion derselben einsteigen wolle. Er sei sogar schon auf der Suche nach einem besonders großen Ofen. Nun, werte Leser, nicht dass der „Grüne Faden“ ein Opfer der Pastinaken-Hysterie wird, nicht auszudenken so etwas.

Marblo Schleichfuss

Auch über den nennen wir es einmal freundlich „leicht zwielichtigen“ Marblo sind neue Munkeleien im Umlauf.

So wird erzählt, dass Marblo Schleichfuss dabei gesehen wurde wie er sich mit den Hühnern von Sandsons Hof unterhalten haben soll. Angeblich habe der resolute Hühnerbaron den jungen Wegscheider daraufhin mit einer Mistgabel vom Hof gejagt. Nun, diese Munkelei könnte angesichts der Aktivitäten des Herrn Schleichfuss auf dem Monatsmarkt und der Tatsachen, dass er selbst wohl laut einer anderen Munkelei bis vor kurzem nur 2 Hühner besaß, durchaus der Wahrheit entsprechen. Dies wird auch bestätigt durch das Gerücht, dass die Hühnerpopulation in Wegscheid in letzter Zeit zugenommen hat. Angeblich komme man kaum noch mit kotfreien Füßen durch den Ort. Allerdings wagt die Verfasserin Zweifel daran zu äußern, dass Herr Schleichfuss diese Hühner auf legalem Wege erworben hat.

Warnung vor Bilwissen

Eine ebenfalls ausgesprochen beunruhigende Munkelei besagt, dass ein älterer Herr in Grenzeruniform, in Wasserau auf dem Markzplatz, davor gewarnt haben soll, Fremde ins Auenland zu lassen. Angeblich würden sie in ihren Beuteln Bilwisse ins Land schmuggeln. Nun, werte Leser, dies mag ja auf Fremde, die Verfasserin meint halt so ganz Fremde, vielleicht zutreffen aber die Verfasserin hält das für sehr unwahrscheinlich, es ist gleichwohl kein Grund, jeden Fremden Hobbit oder Langen oder auch Elben direkt als einen potentiellen Verbrecher anzusehen, wie der Beuno dies in der letzten Zeit oft tut. Außerdem, einen Bilwiss zu fangen und in einen Sack zu stecken ist bestimmt nicht so einfach.

Faroweis Birnhaag

Es wird gemunkelt, dass Faroweis Birnhaag sich, seit dem mysteriösen Verschwinden seiner Gattin Elanorya, mit Kochen ablenken würde! Er habe angeblich, die Lust am Backen verloren und plane ein ‘Gourmetrestaurant’ zu eröffnen! Nun, das kann die Verfasserin sich nicht vorstellen, werte Leser. Zum einen ist Ela nicht verschwunden und zum anderen ist Faro gerade erst Juniorpartner im Stübchen geworden und was braucht der anspruchsvolle Hobbit-Gourmet mehr als Balger und Kudding? Die Verfasserin hält diese Munkelei für Unsinn

Beuno Willowtree

Nun werte Leser, die Pastinakenmanie des leiben Beuno ist leider alles andere als eine Munkelei, daher hält die Verfasserin diese Munkelei für durchaus wahrscheinlich. Es wird erzählt, dass Beuno Willowtrees erster Versuch, Pastinaken-Frühstücksflocken herzustellen, gehörig in die Hose gegangen sein soll! Bei den Backversuchen war anscheinend die Temperatur im Ofen außer Kontrolle geraten und die Flocken seien in Flammen aufgegangen! Nach Zeugenaussagen, lag für ganze zwei Tage, eine grüne, übelriechende Wolke, über der Siedlung „Finkhopfen“, die den Anrainern, die Tränen in die Augen trieb und Schafe und Hühner grün einfärbte! Nun werte Leser, mein Gatte Mibi hat bei dem Besuch in seinem alten, zwischenzeitlich vermieteten Smial tatsächlich einen strengen Geruch in Finkhopfen bemerkt auch wenn ihm keine grünen Tiere aufgefallen sind. Also lieber Beuno, lass die Finger von den Pastinaken, das kann nicht gut gehen.

M.W. für A.W.
Kategorie: Klatsch & Tratsch

von

Gestatten, Mairad Wildbeere, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

9 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    Interessante Munkeleien erneut, liebe Mai! :) Natürlich ist vieles wieder unwahr, oder zumindest stark übertrieben, besonders die Gerüchhte, die meine Wenigkeit betreffen! Falls sich Filbu aber wirklich für meine Pastinakenflocken interessiert, würde mich das sehr freuen! ;)

    • Mairad Wildbeere sagt

      Das hoffe ich Beuno…… ich meine dass die Gerüchte übertrieben sind.

  2. Tulpeline sagt

    Pff ja der Craaco hat mich in seinem Rausch geküsst. Gestunken hat er. Das sage ich euch. Und Küssen tut er auch nicht gut. Ich wollte ihm ja einen Strafzettel verpassen aber der gute Fredo meinte ich solle doch lieber ein Auge zudrücken damit dieser schreckliche Abend nicht noch schrecklicher wird. Ja was soll ich sagen. Ich konnte Fredo die Bitte nicht Ausschlagen.

  3. Mairad Wildbeere sagt

    Ach Herr Birkenheim….. wahre Größe zeigt sich darin, dass man in der Lage ist zu seinen Fehlern zu stehen und um Verzeihung zu bitten und gegebenenfalls mit den Konsequenzen zu leben, was Ihr wie ich aus eigener Erfahrung weiß, nicht könnt. Leugnen und andere der Lüge bezichtigen ist etwas für kleine Geister. Ich hätte Euch für erwachsener und ehrbarer gehalten

  4. Ich habe die Tulpi auch schon geknuuutsch und keinen Strafzettel bekommen. Ich habe schon soooo viele geknutscht. Den Olooooo, dir Schokolaaaadenfrauuu, Faroweis, Beunoooo, Tunvil, Bragoooo und Kirgooon, Briggaaa, Hammersuuund, “Rusteline” *kichert*, Fayth und Larame und noch viele mehr. Manchmal bekomme ich Ärger deswegen, aber ich erziehe mir die Leute schon. Faro und Elanorya habe ich mir mit der zeit auch erzogen, die wollten anfangs meine Knutschis nicht. Und nun bekomme ich Knutschis von ihnen. Ich bin mir sicher, wenn mehr geknutscht würde, gäbe es viel weniger Zank und Streit.

  5. Meine Mamas haben mich so lieb, darum küssen sie mich häufig. Weil ich so aufgewachsen bin, küsse ich auch gerne und viel. Ich habe schon viele gute Erfahrungen damit gemacht.

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