Klatsch & Tratsch
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Man munkelt … im Auenland

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Meldungen. Werte Leser, eine ruhige Woche ohne große Feste liegt hinter uns und wir Hobbits wenden uns wieder dem zu, was wir am liebsten machen, Essen und Munkeln.  Nun für eine leckere Mahlzeit gibt es die Kochrubrik und für den Tratscht und Klatsch die Munkelei. Und wie immer, auch wenn es Euch zu den Ohren herauskommt, wird Euch die Verfasserin den Hinweis, dass Munkelein niemals nie nicht für bare Münze genommen werden dürfen, nicht ersparen.

Diebstahl in Wegscheid

Etwas ungeheurliches ist der Verfasserin zu Ohren gekommen, werte Leser, Es wird erzählt, dass ein Eierdieb bei Bäuerin Braunlock in Wegscheid zugeschlagen haben soll! Nachdem ihr „Wolfsproblem“ auf dem Hof gelöst worden war, hatte Frau Braunlock voll auf die Eierproduktion gesetzt und musste nun feststellen, dass mehrere Dutzend Hühnereier der Klasse „A“, aus ihrem Hühnerstall verschwunden waren. Es wird vermutet, dass ein „Anreiner“, der von den vollen Nestern wusste, am ehesten als Täter in Frage kommt!

Nun werte Leser, es ist nicht an der Verfasserin, Beschuldigungen auszusprechen, aber es mutet schon als ein seltsamer Zufall an, dass ein gewisser Marblo auf den Monnatmarkt wohl ausgerechnet Eier und Eierspeisen angeboten haben soll. Frau Braunlock sollte sich an die tüchtigen Grenzer wenden.

Marblo aus Wegscheid

Es wird gemunkelt. dass Herr Marblo einen überraschend positiven Eindruck beim letzten Monatsmarkt hinterlassen haben soll! Er habe sich umgänglicher – wenn auch nicht wohlriechender – als sonst erwiesen und als recht guter Handelsmann gezeigt, der seine „gekochten Hühnerprodukte, frisch aus Wegscheid“, sehr erfolgreich an die Kunden veräußert hätte! Nun einerseits zeigt diese Munkelei, wenn sie denn wahr sein sollte, dass Herr Marblo auf dem Wege der Besserung ist, werte Leser. Allerdings, wenn die Munkelei über den Eierdiebstahl stimmen sollte, dann stellt sich hier die Frage nach dem Zusammenhang und diese Frage ließe dann durchaus Zweifel an der Besserung des Herrn Marblo zu. Nun, werte Leser, man darf gespannt sein, wie sich das weiter entwickelt.

Beuno Willowtree

Eine Munkelei besagt, dass die „Töftinakenzucht“ – die Kreuzung von Pastinaken mit Auenlandkartoffeln – des Herrn Willowtree, stagnieren solle und der tüftelfreudige Reporter des Wochenblatts, nun auf die Produktion von „Knusperflocken mit Pastinakengeschmack“ umgestiegen sein solle! Die Idee fußt auf einem ähnlichen Produkt des Backstubenbesitzers, Faroweis Birnhaag, werde jedoch angeblich – anstelle von normaler Kuhmilch – mit obergäriger „Bogü-Milch“ zum Frühstück serviert! Nun, werte Leser, dass unser Beuno einen geradezu krankhaften Hang zu diesem nicht wirklich schmackhaften und im Übermaß sogar schädlichen Wurzelgemüse hat, ist leider alles anderen als eine Munkelei und dass Idda, die Freundin der Verfasserin, Beuno schon lange gesagt hat, dass es nicht klappen wird, ein Wurzelgemüse mit einem Knollengemüse zu kreuzen, ist ebenfalls einen Tatsache. Daher sieht die Verfasserin es nicht als Gerücht an, dass die Töftinakenzucht scheiterte. Und in Anbetracht von Beunos Pastinakensucht kann sich die Verfasserin durchaus vorstellen, dass er an etwas anderem tüftelt, um dieses Gemüse im Auenland populär zu machen. Lass es einfach lieber Beuno, züchte was leckeres wie Himbrombeeren oder Birnpfel (Kreuzung zwischen Birne und Apfel).

Munkelei im Briefkasten der Redaktion

Manche Munkeleien, die der Verfasserin zugehen, sollten wörtlich wiedergegeben werden, werte Leser, da sie für sich sprechen. Eine solche wurde anonym in den Briefkasten der Redaktion geworden und die Verfasserin bedankt sich bei dem Munkler für diesen sehr treffenden Beitrag zu meiner Rubrik.

Es wird gemunkelt, dass ein Herr Kurzbein auf den Tresen im Efeubusch gesprungen sei, um auf gleicher Augenhöhe mit einem Herrn Langschenkel zu sein. Ein Herr Drängler kann dies bezeugen und der Herr Ohrentaub, der hinter dem Tresen stand und den Gästen Bier und Bratfisch servierte, musste später den Tresen deswegen noch ordentlicher putzen als er es sowieso schon regelmäßig tut. Es wird wohl überlegt, ob demnächst ein Schild über den Tresen im Efeubusch gehangen wird, auf dem in großen Buchstaben steht: NUR FÜR BRATEN, BIER UND FISCH, ANDERES GEHÖRT NICHT AUF DEN TISCH!

Auch wird erzählt, dass der Lange, der schon auf dem Monatsmarkt in Wegscheid gesehen wurde, sich beim Besuch im Efeubusch als Gärtner eines gewissen Herrn Freyluft vorgestellt habe. Außerdem habe er wohl erwähnt, dass sein Arbeitgeber schlecht zu Fuß sei, und dass er deswegen alle Besorgungen für diesen tätigen müsse. Die Information darüber, warum der Herr Freyluft Gehbeschwerden habe, konnte dem Langen jedoch nicht entlockt werden.

M.W. für A.W.
Kategorie: Klatsch & Tratsch

von

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

10 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    Sehr interessant wiedermal, liebe Mai! :) Dass mit den ‘Himbrombeeren’ ist ein gelungener Witz! *hüstel* Meine Experimente ‘stagnieren’ keineswegs, sie brauchen lediglich noch etwas Zeit! *hrmpf* Zur letzten Munkelei: ‘Herr Freyluft’? Ist damit etwa Herr Waido gemeint? *grübel*

  2. Filbu Buchsbaum sagt

    Wenn man mich fragt dann hat dieser Wegscheider sicher seine Finger in fremden Hühnerställen gehabt. Einmal Taugenichts, immer Taugenichts.
    Und was diese Pastinakenzucht angeht, bin ich doch sehr beunruhigt. Ich will ja nichts sagen, aber manche Dinge sind gut so wie sie sind. Wer weiß was dabei raus kommt wenn man Pastinaken kreuzt. Ich wäre dafür, vorerst keine Pastinaken mehr aus dem Bockland, ins Auenland einzuführen oder einführen zu lassen, bis diese Experimente sein gelassen werden.

    Hochachtungsvollst
    Filbu Buchsbaum

    • Beuno Willowtree sagt

      Frechheit! Du lehnst dich wieder sehr weit aus dem Fenster, lieber Filbu! *grummel*

      • Vielleicht entsteht dann hobbitfressendes Orkgemüse. Ich finde auch, daß wir nicht versuchen sollten, der Natur ins Handwerk zu pfuschen.

      • Warum sollte er sich nicht lehnen? Die Fenster eines Smial sind selten so hoch, daß beim herauslehnen eine Gefahr droht.

        Habt ihr im Bockland nun endlich die Kuh vom Smialdach bekommen, oder weidet sie noch immer dort? Ist doch keine Art, Kühe auf dem Dach. *schüttelt demonstrativ das Köpfchen*

        • Beuno Willowtree sagt

          Aber die Kühe sind doch extra da oben! Sonst wird das Gras auf den Dächern doch zu lang! :)

          • Na aber dis muß doch lang sein. Dis soll doch isolieren und im Smial für angenehm kühle Temperaturen sorgen. Und im Winter hält es die Kälte draußen. *kicher* Ihr Bockländer seid ja wirklich so ulkig, wie von euch behauptet wird. Dis finde ich gut.

  3. Tulpeline sagt

    Hmm also dem muss ich mal nachgehen. Der Marblo hatte schon sehr viele Eier die er da auf dem Markt verkauft hat. Und soviel ich weiss besitzt er etwa nur etwa zwei Hühner. Und zwei Hühner legen nicht soviele Eier. Oder er hat sie einige Tage lang gesammelt. Das könnte auch sein.

  4. Kirgon Stahlhammer sagt

    Wenn man für sehr viele Eier von 2 Hühnern lange sammelt, würde ich die ältesten dieser Eier garantiert nur noch steinhart gekocht verwenden. Sonst droht Ungemach auf dem Abort…. mindestens.
    Hühnereier müssen frisch sein. Höchstens 2 Wochen alt und dann bitte ohne Macke in der Schale. Kenne mich da aus, denn schließlich hab ich selber Hühner.

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