Klatsch & Tratsch
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Man munkelt … im Auenland

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Meldungen. Werte Leser, das Julfest ist vorbei und wir bereiten uns auf den Jahreswechsel vor. Viele haben die Feiertage mit ihren Lieben verbracht und wie aus diversen Munkeleien hervorgeht, wurde nicht nur im Hause Gerstfeld reichhaltig und gut gegessen. Die Verfasserin geht davon aus, dass keiner der Hobbits des Südviertels zurzeit auch nur in der geringsten Gefahr zu sein droht, zu entfetten. Auch in dieser ruhigen und besinnlichen Zeit wurde so einiges gemunkelt, werte Leser und wie immer wird die Verfasserin Euch den Hinweis, dass es eben nur Gerüchte sind, die mit Vorsicht zu werten sind, nicht ersparen können.  

Lindentaler Grünfinken

Wie aus mehreren Quellen zu hören war, sollen die Lindentaler Grünfinken sich im zukünftigen Musikstübchen auf einen Polka-Abend vorbereiten. So seien in den vergangenen Tagen immer wieder Lieder im 2/4 Takt in der Nähe der Finkenstube zu vernehmen, was wiederum dafür spricht das die Fenster des in die Jahre gekommenen Smials nicht mehr ganz dicht zu sein scheinen. Ob das bei der bevorstehenden Abnahme wohl zu Problemen führen könnte? Nun wollen wir hoffen, werte Leser, dass es nicht undichte Fenster sind sondern der Enthusiasmus der Musiker, der die Klänge aus dem Smial der Finken hinausträgt.

Merkwürdige Beobachtungen

Der Verfasserin ist nicht wirklich klar, ob es sich bei den folgenden Gerüchten tatsächlich um Beobachtungen handelt oder ob beim Julfest der eine oder andere Hobbit doch zu viel Glühwein oder Eierpunsch gekostet hat. Gleichwohl möchte Euch die Verfasserin diese Munkeleien nicht vorenthalten, werte Leser.

Es wird gemunkelt, dass ein seltsamer Schlitten – gezogen von einem noch seltsameren Zugtier- mit fünf johlenden Hobbits als Besatzung, in der Nähe des Redaktionsbüros des Auenländer Wochenblatts, mit hoher Geschwindigkeit, einige Runden gedreht haben soll! Leider herrschte heftiges Schneetreiben, sodass genauere Beobachtungen nicht gemacht werden konnten!

Auch geht das Gerücht um, dass ein alter, weissbärtiger Greis, hinter dem „Tänzelden Pony“ in Bree, sturzbetrunken und hilflos brabbelnd, aufgefunden wurde! Sein roter Mantel war ganz verdreckt und wenn man ihn ansprach, was denn los sei, habe er nur immer ganz monton gekichert: „Ho,ho,ho!“ nun werte Leser darauf vermag sich die Verfasserin keinen Reim zu machen.

Tulpeline Schweinepfote

Unsere Tulpi, die strengst und gleichzeitig netteste Grenzerin des Auenlandes und gesegnet mit einem höchst eigenen Humor soll auf dem Julfest der Wintermonds, die Gäste mit ihrer Vorliebe für Insekten, als leckere „Julfest-Spezerei“, enerviert haben und einige sogar zum Verzehr selbiger, gezwungen haben soll! Schlichtende Stimmen behaupten hingegen, dass es sich dabei lediglich, um eine Rolle im neuesten Theaterstück von Fräulein Pandorradis und den „Ziehenden Musikanten“ gehandelt haben solle! Nun wir alle kennen unsere Tulpeline und sie würde niemals jemanden „Zwingen“, zumal es der Verfasserin bekannt ist, dass Tulpi immer wieder gern Rollen in den Theaterstücken der „Ziehenden Musikanten“ übernimmt.

„Bunte Vögel“

Eine lustige Munkelei drang an die Ohren der Verfasserin, werte Leser. Es wird berichtet, dass die „Bunten Vögel“ sich – auf der Julfestfeier der ‘Wintermonds’ – einen Scherz erlaubt hätten und ihr Lied „Irrwisch“, kurzerhand der Putzkolonne, die nach dem Fest den Saal zu säubern hatte, gewidmet haben sollen!

Wegscheid

In einem Smial in Wegscheid, das seit Jahren unbewohnt ist, soll Abends wieder Licht zu sehen sein. Nun werte Leser, ob der Eigentümer des Smials zurück gekehrt ist oder ob es sich um einen Fall von „Smialbesetzung“ handelt, ist nicht bekannt, werte Leser.

M.W. für A.W.
Kategorie: Klatsch & Tratsch

von

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

3 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    Sehr skurrile ‘Munkeleien’ wiedermal, danke dafür, liebe Mai! :)
    Dass mit dem ‘besetzten’ Smial in Wegscheid, sollten sich die Grenzer aber mal genauer anschauen!

  2. Filbu Buchsbaum sagt

    Ja. An dem Polka Abend ist natürlich was dran. An den luftigen Fenstern natürlich nicht. Das Smial befindet sich in bestem Zustand. Sicher haben wir nur vergessen sie richtig zu schließen.
    Diese merkwürdigen Beobachten sind sicherlich auf einen unterjährigen zurückzuführen der zu tief in den Krug geschaut hat. Das klingt mir doch alles etwas zu haarsträubend.
    Und was Wegscheid angeht so kann ich Beuno nur zustimmen. Das sollte sich mal ein Grenzer anschauen. Eigentlich könnte man doch einen Grenzer dauerhaft in Wegscheid stationieren. Nur zur Sicherheit.

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