Berichte

Man munkelt … Im Auenland

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Und wieder brodelt es in der Munkelküche, werte Leser. Offensichtlich sind wir Hobbits eifriger den je mit der Munkelei beschäftigt. Da kann die Verfasserin nur hoffen, dass nicht wichtige Arbeiten liegen bleiben, damit gemunkelt werden kann. Und auch wenn Euch die Belehrung wahrscheinlich an den Fußhaarspitzen wieder heraus kommt, immer daran denken, dass eine Munkelei sicherlich unterhaltsam ist und deswegen aber noch lange nicht wahr.

 

Osmo Liebkind

Der Hilfgrenzer mit dem Durst, der Opa Hanglo alle Ehre macht, ist Gegenstand diverser Munkeleien und die Verfasserin kann sich darauf auch keinen Reim machen, werte Leser. So interessant fand die Verfasserin dieses Herrn auch wieder nicht aber sei es drum.

Es wird gemunkelt, dass Osmo Liebkind bei den Grenzern in Hobbingen vorstellig wurde um seinen Lohn für diesen Monat einzufordern. Dies soll zu großer allgemeinen Verwirrung geführt haben, da man den einfach gestrickten Liebkind, nur als Hilfsbüttel aus Wasserau kannte. Dieser soll aber auf einen Artikel im Auenländer Wochenblatt insistiert haben, in welchen er mehrmals als Grenzer betitelt wurde. Dummerweise soll auch noch ein recht unerfahrener Rekrut Stubendienst gehabt haben und ihm auf sein Drängen hin, einen Lohnzettel ausgestellt haben. Bis dieses „Missverständnis“ aufgeflogen sei, soll das Geld schon ausgegeben worden und Leutnant Froschbiss soll aus ihrer privaten Kasse für den Schaden aufkommen sein.

Nun dass Herr Liebkind in der Munkelei als Grenzer bezeichnet wurde, weil dieses gemunkelt wurde, ist schon richtig, allerdings hat er wohl den Hinweis überlesen, dass Munkeleien eben auch nur Munkeleien sind. Nun das würde die Verfasserin dem Herrn durchaus zutrauen.

Munkelwahrscheinlichkeit: 7

 

Auch wird erzählt, dass Hilfsbüttel Osmo Liebkind am nächsten Tag seinen Unteroffizier Froschbiss bei der täglichen Morgenaufstellung vor versammelter Mannschaft zur Rede gestellt habe. Er soll gemeint haben er hätte lange darüber nachgedacht aber er könne ihre leidenschaftlichen Nachstellungen zu seiner Person einfach nicht gut heißen. Er wäre für eine feste Bindung einfach nicht der Richtige, sie wäre noch viel zu jung um ihre Gefühle zu verstehen und sie solle auch aufhören dem stattlichen Büttelfähnrich Grünmantel heimlich so nachzusehen nur um ihn eifersüchtig machen zu wollen, denn dass würde bei ihm nicht funktionieren und nur beweisen dass sie charakterlich noch sehr ungeschliffen und unreif sei. Außerdem würde es nicht an ihr liegen, sondern an ihm und sie könnten ja noch gute Kollegen als Unteroffizier und Hilfsbüttel bleiben.

Munkelwahrscheinlichkeit: 5

 

Auch geht das Gerücht um, dass ein gewisser Büttel Osmo bestrebt ist die Ehre und den Anstand von Fräulein Froschgebiss zu retten und hat Leute ausgesandt, um die Formalitäten zu klären und den Weg aus der Unehelichkeit zu ebnen.

Nun was stimmt, vermag die Verfasserin nicht zu sagen. Jedenfalls ist dieser Osmo anscheinend das Liebkind der Munkler in diesen Tagen.

Munkelwahrscheinlichkeit: 5

 

Beuno Willowtree und die unendliche Geschichte der Zwifpelmütze

Es wird gemunkelt, dass Beuno gemeinsam mit Herr Garbert von der Gruppe Notenzauber gesehen worden sein soll, als beide im Gasthaus Schluchtenflechter, das in einem kleinen Ort bei Bree sein soll, gemeinsam den einen oder anderen Krug Bier konsumierten. Beide sind passionierte Zwipfelmützenträger und hätten sich enthusiastisch über die Vorteile dieser Kopfbedeckung ausgetauscht. Im Eifer des Gefechts bei der Diskussion über die Passform der Zwipfelmütze habe Beuno die seine abgenommen, um auf eine besondere Ausstattung seiner Mütze hinzuweisen. Der Wirtin des Schluchtenflechters soll ein Krug Bier aus der Hand gefallen sein, als die Beunos Halbglatze gesehen habe.

Diese Munkelei hat die Verfasserin zu einer Reise nach Schlucht veranlasst, werte Leser. Die Wirtin war peinlich berührt, als die Verfasserin sie nach den Herren Garbert und Beuno fragte und wollte nicht mit der Sprache herausrücken, weil sie „das versprochen habe“. Selbst einige Kupfer konnten sie dazu nicht bewegen.

Munkelwahrscheinlichkeit: 8

 

Tagetes Flinkfuss

Auch wird erzählt, dass Oma Tagetes und Opa Hanglo gesehen worden sein sollen, wie sie gemeinsam auf einer Picknickdecke im Garten das Hauses von Mairad Flinkfuss in Baumgart, sich ein üppiges Picknick schmecken ließen. Es soll auch der eine oder andere Krug Bier geflossen sein und angeblich habe, so wird gemunkelt, Oma Tagetes Herrn Hanglo mehrfach zugezwinkert und gesagt „Genau so stattlich und durstig wie mein Sambert“.

Nun, werte Leser, hier sagt die Verfasserin besser nichts zu dieser Munkelei sagt, mit Oma Tagetes ist in solchen Dingen nicht zu spaßen.

Munkelwahrscheinlichkeit: 5

 

Opa Hanglo

Auch wird gemunkelt, dass Opa Hanglo von Mairad Flinkfuss Tantiemen verlangt, da das Lied „Blau wie das Meer“ ganz eindeutig auf seiner Lebensgeschichte basieren soll. Nun da die Verfasserin ganz sicher weiß, dass das Lied frei erfunden ist, werte Leser, soll er nur kommen. Aber andererseits, dass Herr Hanglo nackt im Keilerbrunnen aufgewacht ist, dieser Gedanke hat etwas, oder?

Munkelwahrscheinlichkeit: 8

 

Weiteres Rund um Osmo

Er wird erzählt. dass Büttelleutnant Froschbiss im Efeubusch gesehen worden sei, wie sie mit ihrer „charmanten“ Art versucht habe das dortige Personal zu überzeugen dem Hilfsbüttel Osmo Liebkind die Ausschank zu verweigern. Dort soll es dann auch zu einem lauteren Gespräch zwischen der hantigen Büttel und einem Grenzer gekommen sein. Der Stammgast Büttel Rudolf Kleinbau soll nach diesem Abend, Herward im Vertrauen gesagt haben er würde tatsächlich darüber nachdenken sein Bier im Grünen Drachen einzunehmen, da er seine Kollegen, den Schwachsinnigen Liebkind und die ehrgeizzerfressene Froschbiss zusammen und dass nach Feierabend einfach nicht ertragen könnte. Herward soll aus allen Wolken gefallen und eine hitzige Diskussion soll zwischen den Beiden aufgeflammt sein. Es sollen sogar böse Worte gefallen sein, doch schlussendlich sollen sie sich dann schluchzend in den Armen gehalten haben und Rudi hätte Herward hoch und heilig versprochen niemals mehr daran zu denken in eine andere Wirtschaft zu wechseln.

Munkelwahrscheinlichkeit: 5

 

Auch geht das Gercht um, dass Osmo Liebkind in aller Öffentlichkeit, sich abfällig und in höchster Unsittlichkeit über seinen Unteroffizier Froschbiss geäußert haben soll und bevor die anwesenden Hüter der Ordnung eingreifen und ihn verhaften konnten, er das Weite gesucht habe.

Munkelwahrscheinlichkeit: 7

 

Schlussendlich wird gemunkelt, dass das alljährliche Büttelfest zu Hobbingen-Wasserau wieder ansteht, welches immer ein großes Ereignis und ein großer Spaß für alle Büttel und ihre Familien ist. Dieses Jahr scheinen die Vorbereitungen aber in Schwierigkeiten zu stecken, da ganz spontan Osmo Liebkind in Krankenstand und Lorberia Froschbiss in zwangsverordneten Urlaub sind.

Munkelwahrscheinlichkeit: 5

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Nanu, da wird ja wirklich viel über Herrn Osmo gemunkelt! Dabei war er doch ein eher ruhiger Vertreter, als ich ihn im Efeubusch traf. Schon seltsam..
    Die Munkelei über mich ist natürlich völliger Quatsch, da meine Zwipfel ja aus Eigenhaar bestehen, liebe Mai! 🙁

    • Mairad Flinkfuss

      Ich gebe ja auch nur weiter was so gemunkelt wird lieber Beuno aber dass der Garbert da nicht energisch widerspricht sondern nur süffisant grinst, spricht für sich

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