Berichte

Man munkelt … Im Auenland

Und wieder ist eine Woche ins Land gegangen, werte Leser und wieder wurde gemunkelt und getrascht. Offensichtlich regt das Wetter und Hobbits dazu an, an schattigen Plätzen eine Pause einzulegen, werte Leser, und uns darüber zu unterhalten, was in der näheren und weiteren Nachbarschaft so vorgehen mag. Wieder einmal wird Euch die Verfasserin den Hinweis nicht ersparen, dass Munkeleien nicht unbedingt wahr sein müssen. Sie können aber sie müssen nicht.

 

Herr Tynebald Tukker

Es wird gemunkelt, dass Tynebald Tukker etwas angeschlagen aber im ganzen Stück wieder zurück sein soll. Dies soll wieder zu einer langen Diskussion zwischen dem Bräutigam Herno Holzinger und dem Brautvater Edwin „Rotnacken“ Kleinbau geführt haben, da Herno Holzinger um noch etwas Zeit gebeten habe, bevor er Hollunderweiß Kleinbau zur Frau nehmen würde. Der Grund soll die Verabredung zum Tee mit Distelagard Grünblick-Tuk sein, da er erst dort Gewissheit über die Zukunft der Backstube seiner Familie haben würde und dies solle ja für alle Beteiligten der Hochzeit von höchsten Interesse sein. Der Rotnacken solle diese Entscheidung zähneknirschend hingenommen haben, jedoch am nächsten Tag in aller Frühe gleich nach Hobbingen aufgebrochen sein. Zurück soll er ausnahmslos an jedem Smial in Oberbühl stehen geblieben sein, freundlich gegrüßt und die jeweiligen Bewohner in ein höfliches Fragen nach ihrem Befinden, der Familie und der Arbeit verstrickt haben. Als der Rotnacken am Smial des Alten Haduk vorbeigekommen sein soll, soll jener welcher dort gerade gemütlich ein Pfeiffchen auf der Bank rauchte, nur beunruhigend laut gelacht und gemeint haben die Hitze würde nicht mehr lange anhalten, bald würde ein Sturm aufziehen, dies würde er im alten Knie spüren. Nun soll auch die Frage umgehen was ungewöhnlicher und beunruhigender gewesen sein soll: Das der eher für seine wortkarge und ruheliebenden Art bekannte Kleinbau, auf den Geschmack von geselliger Konversation gekommen ist oder die alte Zwergenarmbrust, welche dabei demonstrativ über seinem Rücken geschnallt gewesen sein soll.

Was soll man dazu sagen, werte Leser. Diese Munkelei ist entweder absolut brillant erfunden oder der Munkler weiß wirklich etwas. Da alles in sich sehr nachvollziehbar ist, geht die Verfasserin eher davon aus, dass der Munkler wirklich etwas weiß.

Munkelwahrscheinlichkeit: 8

 

Mathomhaus Michelbinge?

Es wird herumerzählt, dass das Mathomhaus in Hobbingen eines sehr edlen und alten Leihstückes erleichtert wurde. Man munkelt auch dass vor vielen Jahren, ein alter Zwergenhändler dieses Leihstück näher unter die Lupe genommen habe. Er soll darauf etwas in zwergischer Sprache gemurmelt und ehrfürchtig dabei genickt haben.

Nun werte Leser, diese Munkelei ist seltsam, da sie nicht von einem Hobbit stammen kann. Jeder Hobbit weiß doch dass es außer dem Mathomhaus in Michelbinge nur noch das Mathomhaus im Südviertel gibt. Und da stellt sich natürlich die Frage, was haben Zwerge mit unseren Mathoms zu tun, wo ist eigentlich dieses glitzernde Hemd hin, dass der verrückte alte Beutlin dem Mathomhaus mal zur Verfügung gestellt hatte? Fragen über Fragen, werte Leser.

Munkelwahrscheinlichkeit: 3

 

Es ist warm

Auch wird gemunkelt, dass Schweißausbrüche eine sehr unangenehme Sache wären. Sie wären stehts unpassend, ungustiös und wenn man gut erzogen wäre habe man stets ein Taschentuch zu Händen. Auch solle es helfen sich im Schatten aufzuhalten, viel zu trinken und immer einen guten Hut zu tragen.

Also das ist nun im eigentlichen Sinne keine Munkelei, werte Leser sondern ist schlicht und ergreifend richtig.

Munkelwahrscheinlichkeit: 10

 

Herr Ahileth

Man erzählt sich, dass es dem Herrn Ahileth nach seinem Ausfall bei der Modenschau der Glüxschmiede nun wieder besser gehe und er nach eingehender Verpflegung durch Bedienstete der Sippe von zu Besuch gekommenen Elben wieder in seine Heimatsiedlung eskortiert werden konnte.

Nun das ist erfreulich, werte Leser, dass man nur hoffen kann, dass diese Munkelei der Wahrheit entspricht.

Munkelwahrscheinlichkeit: 10

 

Markt in Wasserau

Es wird gemunkelt, dass der Auenländer Markt in Wasserau so erfolgreich gewesen sei, dass eine nicht unerhebliche Summe zusammenkam, die nun durch Fräulein Maywine an Fräulein Hazelnuss übergeben werden konnte. Es soll sogar mehr als 1 Gold gespendet worden sein, was für Backwaren eine enorme Summe ist. Allerdings zeigt dies wohl auch die Beliebtheit der Backstube. Wie jenes Fräulein jedoch drauf reagiert hat, ist noch nicht bekannt.

Puh, werte Leser. Ein Gold? Das ist ja ein Vermögen. Dass die wunderbaren Märkte, die die liebe Millaray zusammen mit dem Herrn Bubikopf organisieren, einfach wundervoll sind, ist ohne Frage so, aber ein Gold?

Munkelwahrscheinlichkeit: 5

 

Mathoms Mathoms Mathoms

Auch wird berichtet, dass der Aufruf für Leihmathoms von Herrn Bubikopf Glüxschmied viel Widerhall gefunden hat und dass eine beträchtliche Ansammlung von Karren mit exotischen Dingen seit letzter Woche ihren Weg nach Finkhopfen gefunden habe. Man munkle bereits ob da diesmal was Gefährliches dabei sei, aber da vielen der Aufruf bekannt ist, glaube man eher an Dinge handwerklichen Ursprungs, die man auch hierzulande gut nachbauen kann, sodenn die Materialien da seien.

Ja werte Leser, unser Bubikopf, der Mathomsammler überhaut, hatte zu Spenden aufgerufen und wie die Verfasserin aus sicherer Quelle weiß, sind viele diesem Aufruf gefolgt.

Munkelwahrscheinlichkeit: 10

 

Wieder der Osmo

Eine Munkelei besagt, dass Bubikopf voller Unverständnis für den übertriebenen Geltungsdrang und Eifer des Grenzers Osmo auf dem Monatsmarkt sei. Er soll wohl mitbekommen haben wie jener Grenzer sich über angeblich unsittliches ankleiden der jüngeren Bevölkerung pikiert habe, dabei kenne er als Sippenopa ja durchaus auch neue Mode und war oft auf Modenschauen zugegen. Für ihn sei das völlig normal was die Jugend heute trägt.

Nun werte Leser, dass Bubikopf steht auf „der Höhe der Zeit“ ist, daran besteht kein Zweifel und dass Herr Osmo sagen wir einmal in den letzen Munkeleien nicht so gut weggekommen ist, ebenso.

Munkelwahrscheinlichkeit: 6

 

Beunos Mütze

Eine geradezu unverschämte Munkelei besagt, dass das Geheimnis um Beunos Kopfbedeckung beim letzten Verbundabend gelüftet worden sei, er verstecke seine Segel-Ohren unter der Mütze!

Werte Leser, wir alle, ja alle, wollen seit, nun seit immer schon wissen, was Beuno unter seiner Mütze versteckt. Die Munkeleien über die Zwipfelmütze des besten Reporters, den das Auenländer Wochenblatt je hatte, sind so zahlreicht, dass man sie nicht mehr zählen kann. Ja der Beuno behauptet immer, es sei Eigenhaar, so ein Unsinn. Aber um Beuno die Mütze abzunehmen, müsste man Gewalt anwenden und wenn bei einem Verbundsabend der Grenzerin Tulpeline irgendeiner Gewalt angewendet hätte, dann wäre es mehr als ein Gerücht, dass die derjenige in Dachbauten in der Wachstube einsitzen würde! Also ist diese Munkelei einfach Unsinn.

Munkelwahrscheinlichkeit: 0

 

Zwerge und Lauten

Es wird gemunkelt, das Zwerge die Saiten ihrer Lauten aus ihren eigenen Barthaaren herstellen würden.

Man kann Lautenseiten aus Darm, aus Haaren, aus Metall machen warum nicht aus Barthaaren der Söhne Durins?

Munkelwahrscheinlichkeit: 6

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Tolle Munkeleien wiedermal, liebe Mai! 😀 Danke, dass Du die Munkelei über meine ‚Mütze‘ so logisch wiederlegt hast! Das war aber auch ein Unsinn! 🙂

  2. Anonymous

    bart haare von zwergen… tst niemals

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