Berichte

Man munkelt … Im Auenland

Werte Leser, die Verfasserin war einiges Zeit lang nicht da und in dieser Zeit hat der liebe Beuno, der beste aller Bockländer, diese Rubrik übernommen und geradezu bravourös weiter geführt. Die Verfasserin hat ernste Bedenken, den Standard, den Beuno gesetzt hat, auch halten zu können, aber sei es drum, hier die spärlichen Munkeleien dieser Woche und nicht vergessen, prüft genau bevor Ihre eine Munkelei glaubt, weil nur weil jemand etwas erzählt, muss das noch lange nicht wahr sein, aber auch nicht falsch

 

Erdina und Farabas

Es wird gemunkelt, dass sich Erdina Erdinger und Farabas Apfelstetter am großen Stadelweiher verlobt haben nachdem Erdina ihn beim ersten Mal abgewiesen hatte. Ist das nicht schön, werte Leser. Die Verfasserin wünscht dem Paar auf diesem Wege alles gute und viel Glück. Einmal abgewiesen, das sagt nichts über die Aussichten aus, dass eine glückliche Beziehung wird, werte Leser. Das sagt Oma Tagetes, die meinte, dass sie den Opa der Verfasserin auch erst abgewiesen habe, das tut mal als sittsame Hobbit eben. Und wenn er dann noch mal fragt, dann ist er es auch wert.

Munkelwahrscheinlichkeit: 10

 

Herr Birkenheim Junior

Herr Birkenheim ist abwesend, werte Leser. Nun er ist nicht der Hobbit, der das Abenteuer sucht aber er ist, da kann man nichts anderes sagen, ein Geschäftsmann. Und es gibt direkt zwei verschiedene Munkeleien darüber, wo er denn hin sei.

Zum einen sei Herr Birkenheim in Stadel gesehen worden, werte Leser, das ist ein kleiner Ort hinter Bree. Dort Leben auch einige Hobbits. Auch eine Witwe Beifuss mit ihrer bezaubernden Tochter Nora. In eben jene Nora soll sich Herr Birkenheim beim letzten Auenländer Pferderennen Hals über Kopf verliebt haben. Und dort sei Herr Birkenheim nun in dem alles andere als guten Gasthaus „Schluchtenflechter“ in Schlucht abgestiegen um von da aus seiner Angebeteten den Hof zu machen.

Munkelwahrscheinlichkeit: 3

 

Anderseits soll Herr Birkenheim in die Ered Luin unterwegs sein aber nicht, um die allseits geschätzten Söhne Durins zu besuchen, sondern um die Elben, die dort noch leben, anzusprechen. Er soll sich ein Geschäft davon versprechen „Lembas“ ins Auenland zu importieren und bei seinen Veranstaltungen als besonderes Mahl reichen zu können. Ob er auch genug Quark, Butter, Marmelade und weitere Zutaten zu kaufen beabsichtig, um das trockene Elbenbrot auch essbar zu machen, das ist nicht Inhalt der Munkelei. Nun, Herr Birkenheim ist ein guter Geschäftsmann. Daher hält die Verfasserin das nicht für unwahrscheinlich.

Munkelwahrscheinlichkeit: 8

 

Sahma Flinkwiesel und Halldin Hammerfaust

Es wird gemunkelt, dass Halldin Hammerfaust und Sahma Flinkwiesel einen Sportverein gründen wollen. Nun werte Leser, die liebe Sahma ist eine sehr nette Person und auch sehr flink und Herr Halldin ist ein vortrefflicher Sohn Durins, der im Auenland immer sehr gern gesehen ist. Aber Sport? Bewegung um der Bewegung willen? Nicht im Essen zu holen oder was herzustellen? Oder um wohin zu kommen? Also das kommt der Verfasserin seltsam vor.

Munkelwahrscheinlichkeit: 6

 

Osmo Liebeskind

Auch wird gemunkelt, dass Osmo Liebkind für seine nächtlichen Trunkengänge in den Efeubusch nach Hobbingen ausgewichen sein soll, nachdem Distelgard Grünblick-Tuk nach langen Strapazen ein Ausschankverbot gegen ihn im Grünen Drachen bewirkt haben soll. Am nächsten Tag sollen in der Wachstube Wasserau etliche schriftliche Beschwerden aus Hobbingen gegen den besagten Hilfsbüttel eingegangen sein und auch wird gemunkelt das Leutnat Froschbiss unter heftigen Zähneknirschen Osmo Liebkind eine offizielle Bescheinigung ausstellen musste, welche besagt, er dürfe aus gesundheitlichen Gründen im Dienst trinken und man dürfe ihn, aus den eben genannten Gründen auch nicht davon abhalten. Diese obskure Munkelei auf Wahrheit zu überprüfen soll für den Ein oder Anderen neugierigen Hobbit keine einfache Sache sein, da wenn man sich in Wasserau erkundigt, aus unerfindlichen Gründen niemand mit Osmo Liebkind bekannt, verwandt oder verschwägert sein will.

Nun, werte Leser, ein Hobbit, auf den diese Beschreibung passt und der offensichtlich dem Bier sehr viel mehr zusprach als ihm offensichtlich gut tat, hat die Verfasserin am letzten Stammtischtag im Efeubusch gesehen. Allerdings hält die Verfasserin diese ominöse Bescheinigung für Unsinn.

Munkelwahrscheinlichkeit: 7

 

Grenzer Hanglo Haarfuss

Es wird erzählt, dass Ruhestandsgrenzer Onkel Hanglo auch so eine Bescheinigung, die besagt, dass er aus gesundheitlichen Gründen trinken müsse, habe. Und dass Grenzerin Korundia gern eine hätte und überall rum frag wo man sowas bekommt.

Dass Herr Hanglo, der bekanntlich auch kein Kostverächter ist, eine solche ominöse Bescheinigung gern hätte, ist bestimmt wahr.

Munkelwahrscheinlichkeit: 10

 

Grenzerin Korundia

Es wurde noch gemunkelt, dass Korundia gesehen wurde, wie sie etwas auf ein Papier malte – offizielles Aussehen -, aber dann den Kopf schüttelte und es ins Feuer warf. Auf jeden Fall wurden mehrere Tintenfarben auf dem Schreibpult gesehen.

Dazu kann sich jeder selbst seine Gedanken machen, aber Korundia ist durchweg eine ehrliche Haut und mitnichten eine Urkundenfälscherin, das ist jawohl allgemeinhin bekannt.

Munkelwahrscheinlichkeit: 3

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Also an dem Sportverein könnte vielleicht wirklich was dran sein… Ach, wer bin ich schon, dass ich sowas wissen könnte ^^

  2. Beuno Willowtree

    Höchst interessante Munkeleien wiedermal! Dankeschön, liebe Mai! 😀

  3. Juhuuu! Mai schreibt wieder Gemunkel! Ich freue mich, daß du wieder da bist.

    Warum denken die Jungen immer, uns Mädchen den Hof machen zu müssen? Ein selbstständiges Hobbitmädchen ist sehr wohl in der Lage, ihren Hof auch selber zu bewirtschaften. Laramee ist eine fleißige Bäuerin. Sie hält Kühe und Hühnchen, bestellt das Getreidefeld und baut Gemüse an. In der Mühle stellt sie sogar Mehl selber her. Zusätzlich arbeitet sie noch als Fischerin. Und das ganz ohne einen Jungen, der ihr den Hof machen will. Ich bin mir sicher, daß Laramee das sogar besser kann, als die meisten Jungs.

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