Berichte

Man munkelt … Im Auenland

Nun, das Julfest kommt mit immer größeren Schritten auf uns zu, werte Leser und aller orten wird gebacken, Geschenke eingepackt und fröhliche Lieder gesungen. Und deswegen wurde wohl auch wenig gemunkelt, werte Leser, aber die wenigen Munkeleien möchte die Verfasserin Euch nicht vorenthalten auch wenn Euch die allfällige Ermahnung, dass man Munkeleien nicht immer ernst nehmen kann und darf, sicher schon allzu bekannt ist.

 

Seltsames Geflügel

Es wird gemunkelt, dass im Südviertel, seltsame, rotfederige Hühner mit langen, weissen Bärten beobachtet wurden, die anscheinend aus dem ‚hohen Norden‘ importiert worden sein sollen! Diese im Volksmund sogenannten „Julfesthähnchen“, deren Gackern wie Glöckchengeläut klingen soll, weisen – angeblich -, gebraten, einen leckeren, zimtigen Fleischgeschmack auf, welcher den Konsumenten, von einem weissen, gemütlichen Julfest, rund um ein prasselnde Kaminfeuer im heimischen Smial, träumen lässt!

Nun werte Leser, eine sehr julfestliche Munkelei, die die Verfasserin aber gelichwohl für ausgemachten Unsinn hält. Ja es gibt rotfarbene Hühner, aber die Gackern und Läuten nicht, oder? Aber auch wenn diese Munkelei nicht wahr ist, werte Leser, wunderschön festlich ist sie, das muss man dem unbekannten Munkler lassen. 

Munkelei-Wahrscheinlichkeit: 0

 

Oma Tagetes Flinkfuss und Schalotte Buchsbaum 

Es geht das Gerücht um, dass Oma die werte Schalotte Buchsbaum besucht habe und dass beide planen würden, eine Benimm-Schule im Südviertel zu eröffnen. In dieser soll angeblich Jungen und auch alten Hobbits beigebracht werden, wie man sich benimmt. Die werte Schalotte habe bereits Filbu Buchsbaum zu dem Kurs angemeldet und Oma soll den jungen Hebiadoc, der öfter durch, sagen wir einmal nicht angemessenes Benehmen, aufgefallen sei, zum Unterricht „abkommandiert“ haben. 

Tja werte Leser, die Verfasserin hat sich nicht getraut, Oma direkt darauf anzusprechen, da sie in der letzen Zeit sehr beschäftigt ist, aber wenn wir uns das mal genau ansehen, Oma und Schalotte sind die Expertinnen für gutes Benehmen und legen da auch besonders viel Wert drauf. Daher ist das nicht unwahrscheinlich, oder was meint Ihr? 

Munkelei-Wahrscheinlichkeit: 9

 

Verschwundene Kekse

In Michelbinge soll es zu einem sehr unschönen Vorfall gekommen sein, werte Leser. Angeblich habe sich Beuno Willowtree als Julvater verkleidet, um nach Wegscheid zu reisen und die dortigen Unterjährigen mit Keksen zu beschenken. Diese Kekse soll er in einem Beutel neben der Tür des Gasthauses „Adler und Kind“ abgestellt haben, um vor der Reise noch einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen. Als er sein Honigbier ausgetrunken hatte, wären die Kekse verschwunden gewesen und aus der Ferne habe man ein „Hui“ vernommen. 

Also werte Leser, dass Beuno, der ja immer an die anderen denkt und ein großes Herz hat und einen wachen Verstand unter seiner Zwipfelmütze hat, die nicht so glücklichen Hobbits in Wegscheid beschenken würde, ist sehr wahrscheinlich. Und wenn wir in uns gehen, müssen wir alle auch sagen, dass wir einen Hobbit kennen, der keinen Keks, dem er wie auch immer begegnet, nicht sofort aufessen würde. Allerdings, wenn es der Hobbit ist, den die Verfasserin da im Kopf hat, so hätte er, da ist sich die Verfasserin sicher, die Kekse nicht aufgesessen, weil auch dieser Hobbti ein großes Herz hat. 

Munkelei-Wahrscheinlichkeit: 7

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Hmm, die Munkeleien kommen mir aber irgendwie bekannt vor! *grübel* 😉

  2. Ich war dis nicht, mit den Keksen! Und die Wegscheiter Kinder sind bestimmt sehr dankbar, daß sie keine Pastinakenkekse essen müssen. Auch wird dem Beutelstibitzer dis „Huiii!“ wohl beim ersten Bissen im Halse stecken bleiben. Schau einfach nochmal nach, Beunolein, bestimmt stellt der Finder den Sack wieder zurück!

    Ein Benimmkurs für Jungens und alte Leute finde ich sehr gut. Wir Mädchen werden häufig nicht so höflich behandelt, wie wir es verdienen, ja ja!
    Aber Schalotte sollte den Kurs nicht geben, sondern als Schülerin daran teilnehmen.

  3. Na ja das war auch nicht wirklich schlau die Kekse draussen vor der Tür zu lassen…

    Und eine Benimmschule? Das wäre doch echter quark.

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