Berichte

Man munkelt … Im Auenland

Nun, werte Leser, der Herbst hat Einzug gehalten und die Blätter fallen von den Bäumen und der Wind weht mal sacht und mal heftig durch das Auenland. Das ist dann die Zeit, sich an den Kamin zu setzen und wieder einmal zu munkeln. Und auch heute wird Euch die Verfasserin den altbekannten Hinweis nicht ersparen, dass Munkeleien eben auch oft nicht wahr sind.

 

Die Umtriebe des Beuno Willowtree

Es wird gemunkelt, dass eine neue Rubrik im Auenländer Wochenblatt geplant sei mit dem Titel „Beunos Bockländische Binsenweisheiten“ in der der allseits beliebte Zwipfelträger die Auenländer von der Klugheit der Bockländer überzeugen will. Auch wird gemunkelt, dass Beuno dafür den Herrn des Brandyschlosses höchst selbst zu einem Gespräch und einem Grußwort gewinnen konnte. Böse Zungen hingegen behaupten, Beuno habe zusammen mit den Brandybocks eine kleine Werft in der Nähe der Bockenburger Fähre erworben und die Bemühungen des Zwipfelträgers hätten lediglich den Zweck das ungesunde und gefährliche Bootfahren im Auenland populär zu machen, um den Absatz zu steigern.

Nun werte Leser, das Wochenblatt ist ohne unseren Beuno nicht vorstellbar. Und wie Ihr wisst, hat er alle Hände und Zwipfel voll zu tun mit seinen vielen wundervollen Berichten und dem gezeichneten Witz, so dass er es wohl schwerlich schafft, noch eine weitere Rubrik zu schreiben. Und Beuno eine geradezu hinterhältige Gewinnabsicht zu unterstellen, nun ja, werte Leser, das bedarf eigentlich keiner weiteren Worte, da Beuno weder Birkenheim noch Goldwert heisst. 

Munkelei-Wahrscheinlichkeit: 1

 

Pastischwammbier?

Auch wird erzählt, dass Herr Krautbacken versuche, eine Kreuzung zwischen den Pastinaken und den Bierschwamm zu züchten, um Pastischwammbier daraus brauen zu können. Dieses soll lecker wie Pastinaken und süffig wie Bierschwamm werden. So laut seiner Aussage vor seiner Nachbarin Melinda Kokelkorn, die sich über die seltsame Dämpfe beschwert haben soll.

Nun, diese Munkelei ist an den Fußhaaren herbei gezogen, werte Leser, da es wie Idda Goldkerze schon nachgewiesen hat, etwas wie Bierschwamm gar nicht gibt! 

Munkelei-Wahrscheinlichkeit: 0

 

Fräulein Teca

Nicht so oft gibt es Zuzug im Südviertel und die Verfasserin möchte hier auch noch einmal Fräulein Teca herzlich willkommen heissen. Und bitte junge Dame, seid nicht erstaunt oder gar böse, dass Ihr gleich auch Gegenstand einer Munkelei werdet. So ist das eben. 

Es wird behauptet, dass Neusüdviertelerin, Fräulein Teca, illegale Nahrungsmittel in ihrer Speisekammer hortet, weswegen sie den Raum bei ihrer Einweihungsfeier, auch niemandem zeigen wollte. Die Bandbreite der Spekulationen, reicht von „mutierten Pastinaken“, bis hin zu „Miefsittich-Eiern“ und „Bogü-Keulen“! Serviert wurde, von diesen exotischen Speisen, auf der Feier jedoch keine.

Nun dass keine dieser angeblichen „Spezialitäten“ serviert wurde, liegt nach Ansicht der Verfasserin allein daran, dass es diese gar nicht gibt sondern dass das Fräuleins sicherlich von Bangos sagen wir einmal herausragenden Appetit gehört hat und deswegen aus guten Gründen die Speisekammer verschlossen gehalten hat. 

Munkelei-Wahrscheinlichkeit: 1

 

Krankheitswelle bei den Grenzern 

Auch geht das Gerücht um, das sich mehrere Grenzer des Auenlands, vor Kurzem, mit Zahnschmerzen und Bauchgrimmen, krank gemeldet hätten und – da ja auch Sundo Breitfusz gerade durch die Grippe ans Bett gefesselt ist – den Kriminellen im Auenland, nun Tür und Tor offenstehen würden! Die Erkrankung könnte vom Genuss zuvielen Süsskrams herrühren, wird geflüstert. Bango Gerstfeld geht es hingegen übrigens hervorragend!

Nun, werte Leser, uns allen dürfte aufgefallen sein, dass es wohl seit kurzem einen neuen Brauch gibt, auf der Fußmatte des Smials Süßigkeiten abzustellen und da wir Hobbits ja keine Lebensmittel, auch wenn diese süß sind, verkommen lassen, ist es durchaus möglich, dass die Grenzer bei ihren Patrouillen diesen Süßigkeiten zu häufig zugesprochen haben. Und dass unser Bango sich daran auch beteiligt, nun, werte Leser, das ist doch so klar wie Kloßbrühe. 

Munkelei-Wahrscheinlichkeit: 6

 

Mathomhaus des Südviertels

Es wird gemunkelt, dass eine Lieferung mit mehreren beladenen Wagen nach langer Zeit mal wieder nach Finkhopfen auf Durchreise vorbeigekommen sein soll. Man fragt sich ob der Glüxmarkt wieder dahintersteckt oder auch das Mathomhaus etwas damit zu tun hat.

Nun, werte Leser, es wäre wundervoll, wenn Herr Bubikopf, der Mathomsammler überhaupt, uns wieder mit einer neuen Ausstellung beglücken würde. 

Munkelei-Wahrscheinlichkeit: 9

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Sehr feine Munkeleien erneut, liebe Mai! 😉 Du hast auch die Munkelwahrscheinlichkeiten sehr gut bewertet, möchte ich meinen! Besonders, die mich betreffende Munkelei, ist mit einer 1 gut eingeschätzt! 😀 Das mit der Pastinaken-Bierschwamm-Kreuzung, ist aber garnichtmal so uninteressant! *kinnreib*

  2. komm jetzt nicht auf komische Ideen beuno

  3. Also ich bin nicht Krank.

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