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Man munkelt … Im Auenland

Auch diese Woche ist nicht viel gemunkelt worden, werte Leser, aber die Munkelein sind teilweise nun ja wie soll die Verfasserin es sagen, haarsträubend, werte Leser. Aber wie immer der Hinweis, bildet Euch selbst eine Meinung, glaubt nicht alles ohne es zu prüfen.

 

Kahlfusskrankheit

Es wird gemunkelt, dass alle Langen unter einer geheimnisvollen Kahlfusskrankheit leiden würden, die bewirken würde, dass die Fusshaare, die ja allein schon wichtig sind, nicht wachsen und dadurch dann das „Längenwachstum“ hervorgerufen würde. Oft gehe diese Krankheit auch mit einer sichtbaren Entfettung einher. 

Nun werte Leser, es ist wohl eine Tatsache, dass Lange über so gut wie keine Fusshaare verfügen. Die Verfasserin war schon einmal mit ihrer Freundin Idda Goldkerze beim Angeln und da hat die Idda die Schuhe ausgezogen und ja es waren keine Haare auf den Füßen. Ist also ein Mensch also ein Langer nur ein Hobbit, der von einer mysteriösen Krankheit befallen ist? Kann diese Krankheit geheilt werden? Ist das alles nur fusshaarsträubender Unfug? Fragen über Fragen, werte Leser. 

Beuno Willowtree

Eine Munkelei besagt, dass unser Beuno eine große Erbschaft gemacht habe und sich nun eine Haushälterin leisten kann, die alle Arbeiten für ihn erledige. Nun das sei dem lieben Beuno zu gönnen, werte Leser. Auch wird erzählt, dass diese Haushaltshilfe eine Lange sei und dass diese immer sehr sehr müde sei, weil es im Smial von Beuno so viel zu tun gebe. Nun werte Leser, die Verfasserin kann sich schon vorstellen, dass überall Pergament herumliegt und Tintenklekse zu finden sind, da Beuno ja immer so wundervolle Zeichnungen fertigt, meint Ihr nicht auch, werte Leser. 

Aus der Wachstube

Auch geht das Gerücht um, dass die Grenzer des Auenlands in der Dachsbautener Wachstube, einen Langen, einer hochnotpeinlichen Befragung unterzogen haben sollen! Hierbei sollen, neben Keulen und Mistgabeln, auch eine sogenannte, Maultrommel zum Einsatz gekommen sein. Angeblich soll der Menschenmann im Anschluss, mit nur noch einem Auge bestückt – ob tot, oder lebendig? -, dann im Brandywein entsorgt worden sein! Was für eine schreckliche Munkelei werte Leser, die die Verfasserin unter „das ist definitiv nicht wahr“ abheftet. Also ein Verhör, das kann ja sein, werte Leser, aber dass ein Grenzer einen Verdächtigen derart behandelt oder gar tötet, es sei denn in Notwehr, das ist einfach ausgeschlossen. Der Munkler sollte sich etwas schämen. 

Von der Grenze

Gemunkelt wird ausserdem noch, dass es an der nördlichen Grenze, erneut zu einem Zwischenfall kam, bei welchem Grenzerin Gieseblum, fast überfahren wurde, als ein Wagen versucht hatte, illegal durch die Grenzkontrollen zu brechen! Tulpelines Grenzerhündin, Carli, hatte sie wohl gerade noch, unter den Rädern wegzerren und so das Schlimmste verhindern können! Der Wagen hatte wohl seltsame, verbotene Rauchwaren geladen und war von einem, nicht minder seltsamen Zwerg – ohne Bart (!) – gelenkt worden! Ob der Wagenlenker dingfest gemacht werden konnte, wurde nicht gemunkelt. Dazu kann ich nur sagen: An den renzen ist mittlerweile leider alles möglich!

Schatzfund in Breeland

Eine letzte interessante Munkelei besagt, dass bei einer Grundsteinlegung auf Dornlags Baustelle, nahe der Stadt Bree selbst, ein seltsames Artefakt von den Arbeitern entdeckt wurde. Man erzählt sich im Gasthaus „zum Tänzelnden Pony“, dass einer der Vorarbeiter einen unterkellerten Bereich auf dem von den Grünsees erworbenen Stück Land entdeckte. Dieser Keller sollte vor kurzem für ein Herrenhaus der Familie Grünsee zugeschüttet werden, um ein neues Fundament legen zu wollen, aber anstatt etwas zu zu graben, buddelten die Angestellten ein in Lumpen gewickeltes Artefakt aus, das angeblich golden funkelte…Der leitende Vorarbeiter Rosendorn soll sich dem wertvollen Gegenstand angenommen haben…..der rätselhafte Fund blieb aber nicht lange unbemerkt und so soll sich Hauptwachmeister Grimmranke nun höchstselbst, laut Augenzeugenberichten, in diesen mysteriösen Fall eingeschalten haben. Durchaus möglich, dass ein altes Stück aus vergangener Zeit, gefunden wurde, ob es nun wirklich etwas Wertvolles ist, müsste aber noch genauer eruiert werden! Wahrheitsgehalt dennoch, wohl 90 Prozent.

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Feine Munkeleien, lieb Mai! 🙂 Aber ich habe mitnichten eine Erbschaft gemacht, das ist Unfug! Fräulein Molly und ihr Mündel, arbeiten lediglich für Kost und Logie bei mir..und nur bis sie was eigenes gefunden haben. Die Sache mit dem Grenzerverhör, war auch nicht so, wie beschrieben! Lest hierzu bitte den aktuellen grenzerbericht. Die übrigen Munkeleien könnte allerdings stimmen…denke ich. 😉

  2. Beuno Willowtree

    Grosses Lob auch nochmal an die gute Grenzerhündin Carli, die Grenzerin Gieseblum so heroisch gerettet hat! Diese Schmuggler werden auch immer dreister! 🙁

    • Tulpeline

      Ja leider. An der Grenze ist immer einiges los. Zum Glück war Carli so schnell.

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