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Man munkelt … Im Auenland

Nun werte Leser, auch diese Woche lassen die Munkeleien zu wünschen übrig, es scheint als sei den Hobbits im Südviertel der Munkelstoff abhanden gekommen sein. Ein sehr interessanter „Munkelbrief“ hat jedoch die Verfasserin erreicht, werte Leser, den ich Euch nicht vorenthalten will. Aber auch dabei möchte ich Euch nicht die Belehrung vorenthalten, die Ihr immer wieder über Euch ergehen lassen müsst, nämlich dass Munkeleien nicht immer ernst zu nehmen sind.

 

Ich habe eine Munkelei, um was es sich bei dem sagenumwobenen Bogü handelt. Wie du sicher weißt, habe ich ja mal ein Bogü gesehen. Der Anblick hatte mich doch sehr erschreckt. Es war nackig, seine Ärmchen an den Körper gebunden und es rief immer ein Wort. „Ulu ulu ulu“, rief es immer zu, bis es mich bemerkte und floh. Als es davon flitzte, patschte sein kleiner Strullermann immer an die flinken Beinchen und erzeugte ein verstörendes Geräusch.

Die Mama erzählte mir, daß es in einem fernen Land eine wilde unzivilisierte Hobbitart geben soll, die man unter der Bezeichnung „Bugan“ kennt. Ihr verhalten ähnelt eher dem von Bilwutzen. Gastfreudschaft oder Höflichkeit ist ihnen völlig fremd. Sie haben spitze Zähne, die es ihnen nicht ermöglichen ihren Schlund zu schließen, so lang und spitz sind sie und an Stellte von niedlichen Patschefüßchen haben sie garstige Klauen mit langen Krallen.

 

Und nun zur Munkelei:

Bogüs sind wohl eine weniger bösartige und eher scheue Gruppierung dieser Bugans. Das Erscheinen im Supf ist ein Aufnahmeritual dieser Wilden im Kreise der Erwachsenen. Sie werden nackig mit, verbundenen Ärmchen in der Wildnis ausgesetzt, wo sie überleben müssen. Ihr Ullulieren ist das Wehklagen, weil sie sich fürchten so alleine im Sumpf. Darum sind sie auch überaus scheu.

Es ist sogar möglich, daß die Bockländer von diesen wilden Bogüs abstammen und nur geringfügig weiterentwickelt und zivilisierter sind, als diese. Auf jeden Fall würde es erklären, warum die Bogüs nur in der Nähe des Bocklandes vorkommen. Und werden Junge Bockländer nicht auch im alten Wald ausgesetzt, zu beweisen, daß sie erwachsen sind und wieder heim finden?

Nun werte Leser, das wirft ein ganz neues Licht auf die BoGü oh ja und die Verfasserin ist gespannt, was Idda Golderze in der nächsten Ausgabe dazu schreiben wird. Die Verfasserin hat sie mit einer Nachforschung in dieser Angelegenheit beauftragt. 

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Das ist eine eher hahnebüchende Theorie, möchte ich meinen…obwohl natürlich nichts unmöglich ist, was Bogüs angeht! 😉 Aber schade, dass sowenig gemunkelt wurde, diese Woche! 🙁

  2. Also ich finde die Munkelei sehr glaubwürdig. Immerhin trug das Bogü, daß Laramee gesehen hatte eine Zwipfelmütze. So etwas tun Tiere doch nicht. Nur Olomee bekommt nach dem Scheren einen Umgang und ein Mützchen aus ihrer eigenen Wolle, damit sie nicht friert.

  3. Tulpeline

    Na da bin ich ja mal gespannt was Idda Schreiben wird.

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