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Kochrezept der Woche: Zwergenbrot & Amaranthbrot

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Informativer Bericht. Werte Leser, heute möchte Euch die Verfasserin mit 2 Rezepten erfreuen und zumindest das zweite ist auch für uns Hobbits essbar. Zum einen geht es um Zwergenbrot und zum anderen um ein Brot mit Amaranth.

 

Also fangen wir an mit dem Zwergenbrot, einer Einsendung der lieben Nemiwee, einer sehr guten Köchin.

„Man nehme eine Schaufel voll Kies, 2 Eier und 5 Esslöffel Zement. Dazu kommen noch eine Tasse Milch, etwas Butter und eine Prise, Salz. Man rühre dieses mit einem Holzlöffel, bis dieser abbricht. Dann backt man den Teig etwa 90 Minuten, bei mittlerer Unterhitze um 500°C. Voila, fertig ist das Trebuchetgeschoss! Entschuldigung! Ich korrigiere, fertig ist das Zwergenbrot natürlich!

Dis Brot ist dem Zwerg zu Boden gefallen und hat einen Riss in die Granitplatte geschlagen. Nach ihren Erzählungen habe ich das ganze mal gemalt.“

ScreenShot07687 Nemiwee backt Zwergenbrot

Nun werte Leser, da dieses Brot schwerlich essbar sein dürfte für Hobbits, hat die Verfasserin die Bibliothek von Idda Goldkerze durchsucht und folgendes Rezept für ein besonderes Brot gefunden:

Amaranthbrot

 

Was brauche ich?

1 kleine Schale Amarant (100 g)
1 kleine Schale Sesam (50 g)
1 kleiner Krug Wasser (350 ml)
1 kleine Schale gemahlener Amaranth
1 große Schale Dinkelmehl (500g)
1 Stück frische Hefe (20 g)
1 Teelöffel Honig
1 Löffel Salz (20 g)
1 kleine Tasse warmes Wasser (100 ml)
1 Tasse Buttermilch (150 ml)

Was muss ich tun?

Die Amaranth- und Sesamkörner solltet Ihr zunächst bei kleiner Hitze in einer Pfanne ohne Fett rösten bis die anfangen zu knistern. Dann giesst Ihr den Krug Wasser hinzu und lasse das ganze einmal aufkochen und dann mindestens die Hälfte einer Stunde bei sehr geringer Hitze quellen. Dann muss es auskühlen.

Wenn es abgekühlt ist müsst Ihr das Ganze mit einer Gabel auflockern. Sodann zerkrümelt Ihr die Hefe und gebt den Honig dazu und das lauwarme Wasser und dann lasst ihr diese Mischung mindestens die Hälfte einer Stunde stehen

Jetzt gebt Ihr das Mehl und zwar beide Sorten mitsamt Salz in eine Schüssel. In die Mitte des Mehls drückt Ihre eine Kuhle und gebt dort die Hefeflüssigkeit hinein und dann verrührt ihr diese mit dem Mehl.

Nun macht Ihr wieder eine Pause weil der Teig erst einmal ein Viertel einer Stunde gehen muss. Denn gebt Ihr die gekochten Körner hinzu und die Buttermilch und knetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Diesen formt Ihr zu einer Kugel und legt diese in eine mit Mehl ausgekleidete Schüssel. Da muss er dann erst einmal die Hälfte einer Stunde gären.

Dann kann die Teigkugel in den Backofen und wenn es besonders gut werden soll, dann stellt Ihr eine Schale Wasser mit in den Ofen. Zuerst muss der Teig eine kurze Zeit bei ganz hoher Hitze (250 Grad für 10 Minuten) und dann noch die Hälfte einer Stunde bei nicht ganz so hoher Hitze (200 Grad) backen.

Das Brot schmeckt sehr herzhaft und passt gut zu einem Schinken oder einem gereiften Käse.

Guten Appetit! 

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de
M.Fl. für A.W.
Kategorie: Kulinarisches

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Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

5 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    *kicher* Na, da hat sich Nemiwee doch sicher einen Scherz erlaubt, mit diesem Rezept! ;) Das zweite scheint aber viel essbarer zu sein und klingt auch wirklich gut! Danke, Nemi und Mai! :D

  2. *kichert*
    Nemiwee legt großen Wert auf ihren Ruf und darum muß ich dis richtigstellen. Die Einsendung ist von mir. Nemiwee hat mir nur von dem Zwergenbäcker und seinem Rezept erzählt. Ich fürchte, es liegt etwas schwer im Magen, eignet sich aber an einem Seil hängend ganz hervorragend als Abrißbirne.

    Das zweite Rezept klingt aber nach einem wohlschmeckenden Brot.

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