Ratgeber

Kochrezept der Woche: Sülze

Heute möchte die Verfasserin Euch ein Rezept vorstellen, dass zwar aufwändig ist, aber bei dem etwas herauskommt, dass man auch sehr gut mitnehmen kann zu einem Picknick oder als Reiseproviant. Eine Sülze schmeckt auch gut zum Abendessen oder zum Nachtmahl.

 

Zutaten & Utensilien:

1 großes Stück Kasslernacken ohne Knochen am besten von einem guten Balgfuter Schwein (1 KG)
4 Lorbeerblätter
1 Glas eingelegte Perlzwiebeln (250g)
Einige sauer eingelegte Gurken (200g)
Einige mittelgroße Möhren (250g)
1 Krug Hühnerbrühe (1 Liter)
Salz
3 Esslöffel Senfkörner
6 Esslöffel Apfelessig
1 große Portion Gelatine (8 Blätter)
6 kleine Einmachgläser
1 Bräter

Zubereitungsanleitung:

Zunächst legt Ihr den Kassler in den Bräter, gebt eine Tasse Wasser dazu und die Lorbeerblätter und gebt ihn bei geringer Hitze in den Backofen (160 Grad). Dort lasst Ihr den Kassler für etwas anderthalb Stunden langsam garen. Bitte nicht vergessen, den Kassler nach der halben Garzeit zu wenden, werte Leser. 

Dann solltet Ihr die Möhren putzen und in Scheiben schneiden. Diese Scheiben kocht Ihr in gesalzenem Wasser bis sie bissfest sind, das dauert so 8 Minuten. Die Perlzwiebeln gebt Ihr in ein Sieb und lasst sie abtropfen und die Gurken schneidet Ihr ebenfalls in Scheiben, werte Leser. 

Während der Kassler immer noch gart solltet Ihr die Gläser mit kochendem Wasser ausspülen, damit die Sülze später auch lange hält. Wenn der Braten fertig ist, schneidet Ihr ihn in nicht zu kleine Würfel, die sollten etwas daumendick sein. 

Die verschiedenen Gemüse mit den Fleischwürfeln verteilt Ihr gleichmäßig und schön gemischt in die Gläser. Nun weicht Ihr die Gelatine ein und dann kocht Ihr die Brühe mit dem Essig und den Senfkörnern auf. Dann gebt Ihr die Gelatine hinein und rührt alles kräftig bis sich diese ganz aufgelöst hat.

Dann könnt Ihr die Gläser mit der Brühe aufgießen und eigentlich ist die Sülze damit fertig, jedenfalls nachdem ihr sie mindestens 6 Stunden an einem kühlen Ort aufbewahrt habt. Wenn Ihr die Gläser verschließt, wenn die Flüssigkeit noch heiß ist, dann kühlen die zwar langsamer aus aber die Sülze wird dabei konserviert und lässt ich dann gut aufbewahren. 

Dazu passt eine Scheibe Bauernbrot oder auch ein kühles Distelbauch. 

Guten Appetit! 

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Hm, Sülze sieht zwar immer etwas seltsam aus, das Rezept klingt aber lecker, liebe Mai! 🙂 Wird Gelantine nicht aus Hufen hergestellt, oder so?

  2. Gutzndaifi

    Aspik mit Gelee in Glasur. xD

  3. Jammi, lecker! Uh, schmeckt aber etwas fad die Süzle die da beim Wochenblatt dabei lag, oja… bischen nach Papier…

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