Ratgeber

Kochrezept der Woche: Stadelner Apfelstrudel

Das Julfest kommt mit riesigen Schritten, werte Leser und damit auch die Zeit der Schlemmerei. Und eine gute Tasse Tee mit einem Stück frischgebackenen Apfelstrudel, was gibt es Schöneres? Zwei Stück Apfelstrudel wurde Bango jetzt sagen mit viel Vanillesoße. Also möchte Euch die Verfasserin heute das Rezept für einen Apfelstrudel verraten, dass aus Stadel kommt. Ja auch die Hobbits in Stadel verstehen sich auf das Kochen und Backen.

 

Zutaten & Utensilien:

Für den Teig:
1 Schüssel feines Weizenmehl (Type 550, 250g)
1 Teelöffelchen Salz (2g)
1 Ei
1 kleine Tasse Wasser, lauwarm (100ml)
1 Gläschen Öl (20 ml) Zum Einpinseln
Etwas Mehl für die Arbeitsfläche
1 Leinentuch

Für die Füllung:
1 Tasse Semmelbrösel (100 g)
1 kleines Stück Butter (50 g)
1 Schüssel Zucker (140g)
1 kleines Schüsselchen Zimt (10 g)
1 Schüssel Rosinen (170 g)
Saft von einer Zitrone (10g)
Einige säuerliche Äpfel (Boskop oder Granny Smith 1,1 KG)
1 kleines Gläschen Rum

170 g Rosinen
10 g Zitronensaft
1.100 g Äpfel, saure, z.B. Boskop oder Granny Smith, entkernt und in Scheiben geschnitten
Etwas flüssige Butter zum Bepinseln
Gemahlener Zucker (Puderzucker) zum Bestreuen

 

Zubereitungsanleitung:

Alle Zutaten für den Teig gebt Ihr in eine Schüssel und dann beginnt das kneten und das Kneten und das Kneten, werte Leser. Der Teig muss so lange mit der Hand geknetet werden, bis er richtig elastisch ist. Wenn es so weit ist, formt Ihr eine Kugel und pinselt diese mit dem Öl ein und stellt den Teig erst einmal zur Seite.

Während der Teig ruht, könnt Ihr Euch an die Füllung wagen, werte Leser. Die Äpfel werden geschält, in Stücke geschnitten und in der Butter röstet Ihr zunächst die Semmelbrösel an. Diese Semmelbrösel gebt Ihr dann mit allen anderen Zutaten zu den Apfelstückchen und vermischt alles gründlichst.

Und nun kommt der schwierige Teil, werte Leser, nämlich das „Ziehen des Teiges“.

Ihr legt das Leinentuch auf die Arbeitsfläche und bestäubt es großzügig mit Mehl. Zuerst wird der Teig so dünn wie möglich ausgerollt, werte Leser und dann ist Gefühl und Achtsamkeit gefragt. Strudelteig sollte nämlich so dünn sein, dass man das Rezept durch den Teig durch lesen kann oder dass man das Muster des Tuches durch den Teig sieht. Das erreicht man, in dem man den Teig mit den Handballen von unten her auseinanderzeiht, sanft und vorsichtig und vor allem langsam.

Wenn Ihr meint, dass der Zeig dünn genug sei, bepinselt Ihr ich großzügig mit Butter, verteilt die Füllung auf der einen Seite und rollt unter Zuhilfenahme des Handtuches den Teig auf. Und da ist er dann , der Strudel.

Dieser wandert nun, nachdem Ihr ihn noch einmal großzügig mit Butter eingepinselt habt, die Hälfte einer Stunde in den Ofen bei nicht zu hoher Temperatur (180 Grad.)

 

Wenn Ihr den wundervollen duftenden Strudel aus dem Ofen holt, beginnt die eigentliche Herausforderung. Dieser muss sofort dann noch einmal mit heißer Butter eingepinselt werden. Er muss unbedingt die Hälfte einer Stunde ruhen, bevor er serviert werden kann.

Nun noch gemahlenen Zucker drauf und dann kann geschlemmt werden.

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Huiiii, nicht so einfach nachzumachen, aber trotzdem ein sehr leckeres Rezept, liebe Mai! Toll! 😀

  2. juhu lecker! Mit Vanillesosse, oja, mjamjam! Uh, das mit dem ruhen vor dem essen is echt schwierig, oja, das schaffen nur die besten Bäcker!

  3. das klingt sehr lecker
    ich werde es versuchen
    zubacken

  4. Kuchen und Törtchen, wer kann da schon widerstehen. Ein feines Rezept, liebe Mai.

  5. Torbol Prallwams

    So einen Strudelteig dünn auszunudeln ist schon die Königsdisziplin der Kuchenbäckerei. Ein kleiner Tipp vom neuesten EHRENBÄCKER DES AUENLANDES: einfach den Text vom Rezept SEHR groß schreiben – dann kann mans auch durch nicht ganz so dünnen Teig lesen!

  6. ûuuhhh ja so ein Apfelstrudel ist immer etwas leckeres.

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