Kulinarisches
Kommentare 5

Kochrezept der Woche: Schweinebraten in Biersoße nach Rezept von Herrn Butterblüm

Kulinarisches

Informativer Bericht. Also Ihr Lieben, ich war in Bree. Warum? Nun das geht Euch nichts an, aber wer mich fragt, der bekommt auch eine Antwort. Jedenfalls hab ich mich mit dem Gerstenmann in diesem Gasthaus „Tänzelndes Pony“ unterhalten. Dieser Lange kann tatsächlich kochen, ob Ihr das glaubt oder nicht. Und wir haben Rezepte ausgetauscht. Sein Rezept für Schweinebraten in Biersoße möchte ich Euch heute mal vorstellen, weil es einfach lecker ist.

Was brauche ich?

1 großes Stück Schweinefleisch vom Nacken aber ohne Knochen (1 kg)
Einige Schweineknochen (250g)
1 Esslöffel Kümmel
2 Zwiebeln
1 Möhre
1 kleines Stück Sellerie
1 Stange Lauch
Salz und Pfeffer
1 Flasche kräftiges Bier
1 Krug Fleischbrühe
2 bis 3 Esslöffel Butterschmalz
2 Esslöffel fein gesiebtes Mehl um die Soße zu binden (Soßenbinder geht auch)

Was muss ich tun?

Also erst einmal wird das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Kümmel kräftig gewürzt. Aber nicht versalzen sonst meint nachher noch einer Ihr wäret verliebt. Dann heizt Ihr schon mal kräftig den Ofen an (Backofen auf 250 Grad vorheizen).

Die Zwiebeln werden geschält und in Achtel geschnitten und das andere Gemüse in Würfel oder Stifte. Nun braucht Ihr eine große Pfanne und bratet in dem Butterschmalz das Fleisch und die Knochen richtig scharf an, dass alles schön braun wird. Wenn es braun ist, dann nehmt Ihr Fleisch und Knochen heraus in gießt eine Tasse Brühe in die Pfanne. Das hat einen wichtigen Sinn, denn mit der Brühe und einem Holzschaber könnt Ihr nämlich den ganzen guten Geschmack, der am Pfannenboden festklebt, in die Brühe bekommen.

BildSo nun braucht Ihr einen Bräter, also einen großen ofenfesten Topf. Da kommt das Fleisch rein, die Knochen, das Gemüse und auch die Brühe aus der Pfanne. Nun muss der Topf für anderthalb Stunden in den Ofen. Wer jetzt denkt, in der Zeit kann er sich ausruhen, der irrt sich sehr. Weil in der Zeit muss das Fleisch alle 10 Minuten mit Bier übergossen werden! Nicht ertränkt, ihr Lieben, sondern übergossen und zwar so, dass die Flasche für die ganze Zeit reicht und zwar ohne dass Ihr davon etwas wegtrinkt!

 

Nach der Zeit sollte der Braten butterzart sein. Ihr nehmt ihn also aus dem Ofen und aus dem Bräter und stellt ihn zur Seite. Alles was in dem Bräter ist, außer die Knochen, gebt Ihr in ein feines Sieb und streicht es so gut wie es geht durch das Sieb. Die Soße kommt nun in einem Topf und wird noch abgeschmeckt und gebunden.

Dazu schmecken Töftenknödel ganz besonders gut.

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de
T.F. für A.W.
Kategorie: Kulinarisches

von

Tagetes Flinkfuss mein Name, 97 Jahre alt und wohnhaft in Michelbinge. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen außer, dass ich Hausfrau, Mutter, Oma und hoffentlich, wenn Mairad und Mibi endlich mal zur Sache kommen, bald Uroma bin. Warum schreibe ich hier im Wochenblatt? Warum nicht! Ich hab etwas zu sagen, ich habe Lebenserfahrung und die will ich mit Euch teilen, ob Ihr wollt oder nicht!

5 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    Toll und nachvollziehbar beschrieben, liebe Oma! Zudem klingt das sehr lecker! :D Wusste garnicht, dass es in dieser ‘Spelunke’ so feines Essen gibt!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>