Ratgeber

Kochrezept der Woche: Schnecken mit Kräuterbutter

Werte Leser, beim Musifantenfest im Efeubusch traten mit großem Erfolg die „Gallic Frogs“ auf eine Kapelle aus dem fernen Siranon. Und Millaray Maywine kam mit dem Kapellmeister, dem Herrn Vercingetoric ins Gespräch. Dabei erzählte der, dass man in Siranon Schnecken esse, ja Ihr hört richtig. Herr Vercingetoric war so freundlich, der Unterzeichnerin anzuvertrauen, wie man diese Spezialität zubereitet und worauf man achten muss.

 

Zutaten & Utensilien:

24 Weinbergschnecken
Salz und Essig
Für die Kräuterbutter:
1 Bund Petersilie
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 Stück Butter (125g)
Etwas Pfeffer
Salz
1 Esslöffel Weinbrand
Sauberer Sand

Zubereitungsanleitung:

Zuerst müsst Ihr Euch um die Schnecken kümmern, da sie ja lebendig ins kochende Salzwasser gegeben werden. Die Schnecken dürfen mindestens 1 Tag lang vor der Zubereitung NICHTS fressen. Weil man eben die Schnecke ganz isst, werte Leser.

Die Tierchen werden zuerst kräftig in Essigwasser geschrubt und dann in Salzwasser für mindestens ein Drittel einer Stunde gekocht. Dann kann man das Fleisch leicht aus dem Haus herausziehen. Die Häuser werden noch zum servieren gebraucht, also wird jede Schnecke nach dem Kochen wieder in ihr Haus gelegt. Das ist einfach, weil es jetzt etwas zu groß ist, das Haus.

Nun solltet Ihr erst einmal Petersilie waschen und fein hacken, die Schalotten und Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Sodann wird die Butter schaumig gerührt, die Petersilie, Schalotten und Knoblauch kommt hinein und das ganze wird mit Salz und Pfeffer und dem Weinbrand abgeschmeckt.

Nun habt Ihr die Kräuterbutter und je eine Schnecke in einem Haus. Das Haus wird nun mit der Kräuterbutter gefüllt und dann braucht ihr ein wenig sauberen Sand. Den füllt ihr auf ein Backblecht und streich ihn glatt. Dann könnt Ihr die Schnecken mit der Öffnung des Haues nach oben in den Sand drücken und die werden beim Backen nicht umkippen, werte Leser. Das Ganze kommt nun noch einmal für ein Viertel einer Stunde in den heißen Backofen.

Dazu schmeckt ein guter Wein und Weißbrot.

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Iiiih, Schnecken! Das ist leider nichts für mich, liebe Mai! 🙁 Und dann noch lebendig kochen? Nee, nee…

  2. Beim Essen bin ich auch nicht so für „Essperimente“. Da mampfe ich lieber Blaubeertörtchen. Die sind garantiert unschlagbar lecker.

  3. Tulpeline

    hmm ich kann mir nicht vorstellen das dies schmeckt ((RL hatte ich schon schnecken. Das schmeckt dank der Kräuterbutter ganz gut^^))

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