Ratgeber

Kochrezept der Woche: Schmalz-Rezepte von Oma Tagetes

Heute tun wir einmal etwas gegen Entfettung, werte Leser. Jeder weiß, wie lecker und wichtig Schmalz ist, werte Leser und wie man es gewinnt, durch das „ausbraten“ von Fett. Gänseschmalz ist eine Delikatesse einfach nur mit Salz und Pfeffer. Aber mit dem guten Schweineschmalz, werte Leser, kann man noch viel mehr machen als nur Griebenschmalz oder es einfach so auf ein Bauernbrot zu schmieren. Also hier mal einige Schmalz-Rezepte von Oma Tagetes, werte Leser.

 

Birnen-Mandel-Schmalz

Zutaten & Utensilien:

Ein Stück Schweineschmalz (400g)
4 Esslöffel Butter
1 kleine Schüssel Mandeln (100g)
2 Birnen
2 Zwiebeln
Pfeffer Salz und Majoran

Zubereitungsanleitung:

Die Mandeln werden gehackt, die Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten, und die Birnen geschält und ebenfalls in kleine Würfel geschnitten. 

In der Butter werden zuerst die Zwiebeln angebraten, bis sie braun sind. Die Zwiebeln werden kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dann nehmt Ihr diese aus der Pfanne und gebt die Mandelstücke und die Birnen hinein und röstet diese mit dem Majoran leicht ein.  Das ganze rührt Ihr unter das Schmalz, das leicht erwärmt werden sollte und dann ist es schon fertig, muss nur noch ein wenig abkühlen, damit das Schmalz wieder fest wird. 

 

Lauch-Schinken-Schmalz

Zutaten & Utensilien:

1 Flasche trockenen Rotwein, Weißwein geht auch werte Leser
1 Orange (Bio weil die nicht geschält wird)
2 Stangen Zimt.
3 Gewürznelken.
3 Esslöffel Honig
2 Kapseln Kardamom
1/2 Vanilleschote

Zubereitungsanleitung:

Auch wieder ganz einfach werte Leser und einfach nur lecker. Den Lauch müsst Ihr sorgfältig waschen, werte Leser, weil keiner gerne auf Sand beißt. Den Schinken und den Lauch schneidet Ihr in ganz kleine Würfel und bratet ihn in der Butter an. Der Schinken darf ruhig ein wenig braun werden. Dann gebt ihr den Majoran dazu und alles kommt wieder unter das weiche Schmalz. Ihr werdet Staunen, werte Leser, wie gut das schmeckt zu einem dunklen Bauernbrot. 

 

Apfel-Zwiebel-Schmalz

Zutaten & Utensilien:

1 Orange (Bio weil die nicht geschält wird)
2 Stangen Zimt.
3 Gewürznelken.
3 Esslöffel Honig
2 Kapseln Kardamom
1/2 Vanilleschote
1 Krug Apfelsaft (1 Liter)
1 Krug Kirschsaft (1 Liter)

Zubereitungsanleitung:

Und wieder werden die Äpfel und die Zwiebeln geschält, werte Leser und genau wie der Schinken in kleine Stücke geschnitten Das ganze bratet Ihr mit Salz und Pfeffer und Majoran in der Butter an bis die Zwiebeln braun sind. Und dann ratet mal, werte Leser, einfach unter das Schmalz und wieder abkühlen lassen.

 

Würziges-Schmalz-Fleisch

Zutaten & Utensilien:

Ein Stück Schweineschmalz (400g)
1 große Portion fein gewiegtes mageres Schweinefleich (1 kg Schweinemett)
2 Esslöffel getrockneter Thymian
2 Lorbeerblätter
1 Teelöffel Wacholderbeeren
schwarzer Pfeffer und Salz

Zubereitungsanleitung:

Ihr braucht eine große Pfanne, werte Leser und dort gebt Ihr das Schmalz hinein und lasst es schmelzen, dann gebt Ihr das Fleisch in das Schmalz und auch die Gewürz. Das Fleisch müsst Ihr ganz, ganz klein zerkrümeln, wenn es in der Pfanne ist, werte Leser. Nun wird die Hitze reduziert (auf die kleinste Stufe) und Ihr lasst die Mischung mindestens eine ganze Stunde leicht vor sich hin braten, bitte immer wieder mal umrühren. Die Verfasserin ist sich sicher, dass das Schmalz-Fleisch Euch kalt auf Bauernbrot sehr munden wird. Und es hilft garantiert gegen Entfettung. 

Bild von Torsten Maue – Spreewald Impressionen, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29689282

Schmalz in einer großen Pfanne oder weitem Topf erhitzen. Mett zugeben und mit einem Pfannenwender fein zerkrümeln. Thymian, Lorbeer und Wacholderbeeren zugeben. Mit Pfeffer und wenig Salz würzen. 

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Huii! Sehr schöne und einfache Rezepte, rund um das Schmalz! Dankeschön, liebe Mai! 😀 Das ist ja sowas, wie die Marmelade für Fleischesser, hm?! *kicher*

  2. Gutzndaifi

    Fettes Brot 😮

  3. Das sind ja ausgefallene Rezepte. Ich bin ja nicht so experimentierfreudig. Ich mag viel lieber Nemiwees Blaubeertörtchen.

  4. uuhh das sieht ja lecker aus.

  5. jammi, lecker! Toll, Im Wochenblatt sollten viel mehr Berichte sein die sich um wichtige Sachen wie Entfettung kümmern, oja!

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