Ratgeber

Kochrezept der Woche: Scharfes Hähnchen

Heute wird es sagen wir einmal pikant, werte Leser. Die Freundin der Verfasserin, Idda Goldkerze, die gerne in Mittelerde herumreist, hat der Verfasserin eine unschuldig rot aussehende Gewürzpaste mitgebracht, die unter anderem Knoblauch und Koriander enthält und reichlich viel davon was Idda Goldkerze Chili nennt. So unschuldig die Paste auch aussieht, werte Leser, sie hat es in sich und wer kein scharfes Essen mag, sollte das Rezept von heute einfach ignorieren. Aber da die Verfasserin alles einmal probieren will, auch das. Die Verfasserin empfiehlt dazu Weißbrot, Salat und viel viel Bier.

 

Zutaten & Utensilien:

1 Hähnchen gerupft und ausgenommen (mindestens 14.00g)
3 Esslöffel rote Gewürzpaste (Sambal Olek)
2 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Salz
½ Teelöffel Pfeffer Schwarz gemahlen
1 Esslöffel Thymian
1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitungsanleitung:

Nun, werte Leser, die Zubereitung ist einfach aber braucht ein wenig Zeit. Zuerst solltet Ihr einen großen Bräter zur Hand nehmen und das Hähnchen, nachdem ihr es gut gesäubert habt, Ihr solltet auch es abwaschen und gut trocknen, an der Brustseite aufschneiden und dann flach in den Bräter legen. 

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Aus allen anderen Zutaten rührt Ihr dann eine Würzsoße zusammen. Vorsicht, Ihr solltet sie nicht abschmecken, weil das könnte nicht gut sein für Eure Geschmacksnerven, werte Leser, Nun reibt Ihr das Hähnchen von beiden Seiten dick mit der Würzsoße ein. Und nun ist erst einmal Zeit, die Fenster des Smials zu putzen oder die Teppiche auszuklopfen oder auch ein neues Hemd für Euren Mann zu nähen, weil das Hähnchen nun mindestens eine und die Hälfte einer Stunde marinieren muss. Achtung, wenn Ihr die Soße an den Händen habt, wischt Euch nicht in die Augen, das tut höllisch weh und brennt wie Drachenfeuer. Jedenfalls denkt sich die Verfasserin, dass Drachenfeuer so brennen muss. 

Dann heizt Ihr den Ofen an aber auf eine nicht zu hohe Temperatur, werte Leser (150 Grad). Nun wandert das Hähnchen für eine und die Hälfte einer Stunde in den Ofen. 

Genießt die Schärfe und die Knusprigkeit aber stellt genügend Getränke bereit. 

Guten Appetit! 

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Das klingt echt lecker, da ich es durchaus mal etwas schärfer mag, liebe Mai! 😀 Tolles und einfach umzusetzendes Rezept, wobei die Zutaten auf dem michelbinger Markt, nicht billig sein dürften!

  2. Alegrio Harfenschlag

    Mmhhh, lecker, die Paste kenn ich. Man kann die Schärfe mit einem Klecks Honig in die Würzsoße auch ein wenig mindern.
    Dazu dann noch in Butter gedünsteten Mais, mmmmmhhhhhhh! 🙂

  3. Tunvil Wintermond

    Oooch menno, da bekommt man ja gleich Hobbit-Hunger …
    Das Rezept probiere ich garantiert aus, aber ich nehm den Klecks Honig mit dazu *lacht jetzt schon feurig*

  4. Also ab und zu kann es ruhig mal etwas Schärfer sein. Ich glaub ich werde dieses Hühnchen auch mal machen mit dieser Marinade. Mal was anderes als mit meiner Weissweinsosse.

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