Ratgeber

Kochrezept der Woche: Pikantes Tomatenchutney

Wie der Verfasserin Ihre Freundin Idda Goldkerze berichtete, gibt es in Gondor sowas wie kalte Soßen nur etwas dicker, die man mit Töften, Nudeln oder Brot essen kann und die nennen sich Chutneys. Die Verfasserin hat das selbst einmal ausprobiert und es ist einfach aber sehr sehr lecker, auch als Beilage zu gebratenem Fleisch.

 

Zutaten & Utensilien:

2 kleine Einmachgläser (250 ml)
Backpergament
1 Korb reife Tomaten(800g)
2 Zwiebeln
3 Esslöffel Öl (Olivenöl am besten)
3 Esslöffel Zucker, braun
2 Esslöffel Rotweinessig
1 Zweig Rosmarin
1 Lorbeerblatt
3 Stiele Thymian
Salz
Cayennepfeffer

 

Zubereitungsanleitung:

Zunächst heißt Ihr den Ofen an, werte Leser und zur schön heiß (240 Grad) und legt ein Backblech mit Backpergament aus. Wenn Ihr die Tomaten gut gewaschen habt, halbiert Ihr diese und legt sie mit der Schnittfläche auf das Pergament. Und dann ab in den Ofen mit den Tomaten, und zwar etwa ein Sechstel einer Stunde. Wundert Euch nicht, werte Leser, wenn die Hau der Tomaten dabei schwarz wird, das ist richtig so, das muss sein. 

Wenn die Haut der Tomaten schwarz geworden ist, dann müsst Ihr die Tomaten aus dem Backofen nehmen, die Haut abziehen und die Tomaten mit einer Gabel zerstampfen. 

Die Zwiebeln werden in kleine Würfel geschnitten, werte Leser und dann in dem Öl in einem Topf angebraten. Die Zwiebel sollten ein klein wenig goldbraun werden und dann kommen die Tomaten dazu. Das Ganze wird nun etwa ein Sechstel einer Stunde gedüste, nach der Hälfte der Zeit könnt Ihr den Zucker dazu geben, werte Leser. 

Dann kommt der Essig und die Kräuter hinzu und bei Chutney muss nun bei ganz leichter Hitze etwa ein Drittel einer Stunde einkochen. 

Zwischenzeitlich solltet Ihr die Einmachgläser mit kochendem Wasser ausspülen und danach die Innenseite nicht mehr anfassen, damit sich das Chutney lange hält.  

Nun nehmt Ihr die Gewürzzweige auf dem Chutney, würzt es nach Geschmack mit dem Cayenne Pfeffer und Salz und füllt es noch heiß in die Gläser. 

Das Chutney hält sich länger, wenn Ihr die Gläser beim Abkühlen auf Kopf stellt. 

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

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Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Oh, schwarze Tomaten?! Aber wenns so sein muss…da vertraue ich Dir voll und ganz, liebe Mai! 😉 Das Endergebnis klingt jedenfalls sehr lecker! 🙂

  2. Torbol Prallwams

    Juhu, endlich mal ein Rezept für mich – wo es völlig in Ordnung ist, wenn das Endresultat schwarz aus dem Ofen kommt!

  3. Das trifft nicht so meinen Geschmack

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