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Kochrezept der Woche: Omas Mohnkuchen

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Informativer Bericht. Nun, werte Leser, es gibt kaum etwas Besseres zum Tee als einen leckeren Kuchen und dieser Kuchen, der einfach zu machen ist, stammt von meiner Oma Tagetes. Lasst Euch diese Leckerei auf der Zunge zergehen.

Was brauche ich?

Für die Mohnfüllung:

1 großen Krug Milch (1,5 Liter)
1 Schale gemahlenen Mohn (nicht Mohnbackmischung sondern puren gemahlenen Mohn 350g)
1 Schale Grieß (150g)
3 Eier
1 Stück Butter (250g)

Für den Boden:

2 Eier
1 Schale Mehl (360g)
1 Prise Salz
1 Esslöffel Hirschhornsalz (Backpulver)
1 Stück Butter (180g)
1 Schale Zucker (180g)
1 klein wenig Mark einer Vanilleschote, etwa 2 Messerspitzen
1 gut eingefettetes Backblech mit einem hohen Rand

 

Was muss ich tun?

Für die Füllung bringt Ihr zuerst die Milch zum kochen. Dann rührt Ihr, am besten mit einem Schneebesen den Mohn nach und nach hinein. Das ganze lasst Ihr einige Minuten köcheln, so dass es gut vor sich hinblubbert und dann wird der Grieß nach und nach hineingegeben. Bitte immer kräftig weiterrühren, werte Leser. Wenn der Grieß ganz in die Masse eingearbeitet ist, gebt Ihr den Zucker und die Butter dazu und die Eier und rührt alles kräftig durch bis sich ein einheitlicher Teig ergibt.

Für den Boden und die Streusel verrührt Ihr erst die Butter mit Zucker, Salz und der Vanille und rührt dann die beiden Eier hinein, bis das Ganze schaumig ist. Dann vermischt Ihr das Mehl mit dem Hirschhornsalz und knetet es unter die Mischung.

Mohn

Aus 2/3 dieses Teiges macht Ihr den Boden, werte Leser, in dem Ihr ihn auf einem Backblech ausrollt. Ihr solltet darauf achten, dass das Blech einen hohen Rand hat und der Teig auch die Ränder bedeckt. Den restlichen Teig zerkrümelt Ihr zu kleinen Bröckchen.

Nun gebt Ihr die Füllung auf den Boden und streut die Streusel darüber. Das Ganze muss dann für 2/3 einer Stunde in den nicht zu heißen Ofen (180 Grad für 40 Minuten).

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de
M.Fl. für A.W.
Kategorie: Kulinarisches

von

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

7 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    Ah, ein Rezept der Oma! Das kann ja nur gut sein! :D Sieht auf jeden Fall, auch garnicht zu schwierig aus, was die Zubereitung angeht. Aber hat dieser ‘Mohn’ nicht eine berauschende Wirkung, liebe Mai? Da bin ich mir noch nicht sicher, ob ich den nachbacken sollte.

  2. Mairad Flinkfuss sagt

    Keine Sorge lieber Beuno…… berauschend wäre es nur wenn Du den ganzen Kuchen auf einmal isst.

    • Beuno Willowtree sagt

      *wischt sich Krümel vom Wams* Oh, achso…äääh…sowas würde natürlich niemand tun! *hüstel*

  3. Ui, denn geht ja eine reale Gefahr davon aus. Sollte ich nicht 2 bis 3 Mohnkuchen zum Vorabendessen mampfen? Aber ich fühle mich danach immer so… leicht und fluffig und alles schmeckt so purpur und die Farben singen Lieder und ich sehe süß und fruchtig und unheimlich lecker. Gleich ists Zeit fürs Abendessen.

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