Ratgeber

Kochrezept der Woche: Maisgrießauflauf

Vor einiger Zeit war wieder einmal mein Ausbilder Gnorf zu Besuch und brachte mir ein Rezept mit, das er auf einer seiner vielen Reisen kennen gelernt hat, einen schmackhaften „Auflauf“ der anderen Art, wenn man so will, werte Leser. Die Hauptzutat ist Maisgrieß.

 

Zutaten & Utensilien:

1 Schüssel Maisgrieß (250g Instant Polenta)
1 Stück Butter (150g)
1 kleine Schüssel geriebenen Hartkäse (60 g Parmesan)
1 Schüssel gewiegtes Fleisch (500g Rinderhack)
2 Zwiebeln
5 Esslöffel vom Mark der Tomate
Salz
Pfeffer
Thymian
1 große Auflaufform

Zubereitungsanleitung:

Zuerst füllt Ihr einmal Wasser in einen großen Topf (genau 1 Liter) und salzt dieses mit einem Teelöffel Salz. Das Wasser bringt Ihr zum Kochen und legt schon einmal einen Holzlöffel und einen Schneebesen bereit. Wenn das Wasser kocht, dann nehmt Ihr es vom Feuer und rührt den Maisgrieß hinein aber nach und nach sonst kann es Klumpen geben, werte Leser. 

Dann setzt Ihr den Topf mit dem Grieß auf eine Stelle des Herdes mit geringer Hitze und lasst den Maisbrei unter ständigem Rühren, und ich meine ständig, eine gewisse Zeit lang köcheln (Instant Polenta braucht 10 Minuten und normale Polenta 30 Minuten). Den Maisbrei, der nun schon ein wenig zäh sein sollte, füllt Ihr in eine mit Butter ausgestrichene kleine Form und lasst ihn auskühlen. 

Während der Maisbrei abkühlt und dabei fest wird, könnt Ihr Euch der Füllung widmen. 

In der Hälfte der Butter werden zuerst die Zwiebeln, die Ihr zuvor in kleine Würfel geschnitten habt, angebraten, bis sie ein wenig braun werden und dann kommt das gewiegte Rindfleisch dazu und wird ebenfalls angebraten und zwar so dass es „krümelig“ wird. Wenn das Fleisch braun ist, kommt ½ Tasse Wasser hinzu und das Mark der Tomaten und alles muss bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten vor sich hin köcheln. Hier müsst Ihr nur ab und zu umrühren. Dann wird es mit Salz, Pfeffer und Thymian pikant abgeschmeckt.

Nun schneidet Ihr den zwischenzeitlich abgekühlten Maisbrei, er ist jetzt fest geworden wie ein guter Töftenknödel, in Scheiben (etwa 1 cm dick) und dann beginnt das Schichten. 

In die gut mit Butter ausgeriebene Auflaufform kommen zuerst die Maisbreischeiben, dann ½ der Füllung, dann wieder Maisbreischeiben und wieder ½ der Füllung und zum Schluss Maisbreischeiben. Dann kommt die restliche restliche Butter auf die letzte Schicht der Maisbreischeiben und noch ein wenig Pfeffer. Und gewisse Bockländer können nun den Käse, den wir anderen über die Butterflöckchen streuen einfach weglassen um das Gericht „Beuno-essbar“ zu machen. 

Das Ganze muss dann bei geringer Hitze für die Hälfte einer Stunde in den Ofen (150 Grad).

Guten Appetit! 

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Tolles Rezept vom Gnorf, liebe Mai! 🙂 Toll, dass man es sogar ‚beuno-essbar‘ machen kann! Juhuu! 😀

  2. Tunvil Wintermond

    Hört sich echt lecker an, das werde ich am WE mal nachkochen, danke liebe Mairad

  3. Tulpeline

    Hui das sieht ja lecker aus. Muss ich unbedingt mal nachkochen jaja.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.