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Kochrezept der Woche: Mairads Speck-Zwiebel-Törtchen

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Informativer Bericht. Nun, werte Leser, dieses Rezept hat den Segen des Essperten des Auenlandes, dem lieben Bango. Er fand diese Törtchen, die ihm die Verfasserin einmal mitgebracht hatte, sehr schmackhaft. Und auch für unser aller Lieblingsbockländer sind diese schmackhaften und herzhaften Törtchen geeignet, weil keine fermentierten Milchprodukte enthalten sind.

Was brauche ich?

1 Stück nicht zu mageren Speck (150g)
2 Zwiebeln
1 Stück frische Hefe (20g)
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Bärlauch (wenn es keinen frischen gibt, kann man auch den getrockneten nehmen)
1 Teelöffel Salz
1 Prise Zucker
1 Krug Milch (250ml) nicht zu kalt
2 Eier
1 Schüssel Mehl (500g)
1 Stück Butter (250g)
Einige Kräuter (nach Wunsch – Petersilie und Schnittlauch passt gut)
Pfeffer und Salz
Butterschmalz für die Backformen
Paniermehl zum Ausstreuen
1 Törtchenbackblech (Muffinblech)

Was muss ich tun?

Zunächst solltet Ihr die Butter schmelzen, werte Leser. Die flüssige Butter gebt Ihr zu den gehackten Kräuter und würzt die Butter mit Pfeffer und Salz und dem Bärlauch. Das Mehl mischt Ihr mit dem Salz und die Hefe löst Ihr in der Milch, die handwarm sein sollte, auf und gebt den Zucker dazu. Und nun beginnt die Arbeit. Das alles zusammen mit den Eiern verknetet Ihr zu einem glatten Teig, der „elastisch“ sein sollte, also er darf nicht mehr kleben und sollte wenn man drauf drückt wieder in die vorherige Form zurück kommen.

Dieser Teig muss nun gehen und zwar an einem leicht warmen Ort und Ihr solltet die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken. Der Teig muss nun eine halbe Stunde gehen und dabei wird er sein Volumen etwa verdoppeln.

In der Zwischenzeit habt Ihr keine Pause sondern die Zwiebel, der Speck und die Knoblauchzehe müssen in kleine Würfel geschnitten werden. Zuerst bratet Ihr die Speckwürfel in einer Pfanne knusprig und dann nehmt ihr sie heraus und gebt in das Speckfett die Zwiebel und den Knoblauch. Die müssen nicht braun werden, nur glasig.

Pikante Tîrtchen

Wenn der Teig soweit ist, sind Zwiebel und Speck abgekühlt. Nun verknetet Ihr die Zwiebeln und den Speck mit dem Teig. Danach muss der Teig noch einmal eine halbe Stunde ruhen.

Zwischenzeitlich schürt Ihr den Ofen (Vorheizen auf 190 Grad – keine Umluft). Das Törtchenblech wird mit Butterschmalz dick eingerieben und mit Paniermehl ausgestreut. Der Teig reicht für etwa 18 Törtchen.

Die Törtchen bleiben nur eine halbe Stunde im Ofen und können noch warm genossen werden. Dazu passt ein Kräuterquark und ein kühles Bier.

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de
M.Fl. für A.W.
Kategorie: Kulinarisches

von

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

5 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    Das ist ein ganz tolles Rezept, liebe Mai! :D Das werde ich bestimmt mal Nachkochen! Danke, dass Du auch mal was ohne fermentierte Milchprodukte abdruckst! ;)

  2. Kirgon Stahlhammer sagt

    Na das ist mal ein Rezept nach meinem Geschmack. Da muss ich mich auch mal dran versuchen, obwohl es sonst mit meiner Kochkunst nicht weit her ist. Im Zweifel kann man es immer noch an die Hühner verfüttern wenns missraten ist.

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