Ratgeber

Kochrezept der Woche: Honigkuchen

Heute widmen wir uns einem alles andere als unkompliziertem Rezept, werte Leser, nämlich dem Honigkuchen. Die Verfasserin hat einmal den besonderen Honigkuchen, wie er bei den sogenannten Beorningern, ja die soll es wirklich geben, werte Leser, hergestellt wird, probieren dürfen und zusammen mit dem Verlobten der Verfasserin, Faroweis Birnhaag, Inhaber der Bäckerei Smialtörtchen, haben wir so lange herumprobiert, bis wir den gleichen Geschmack und die gleiche Weichheit des Teiges und und und hinbekommen haben. Hier ist das Ergebnis, werte Leser.

Zutaten & Utensilien:

Für das Honigkuchen-Gewürz:
1 großer Mörser
2 Teelöffel Zimtpulver, oder Zimtstangen.
2 Teelöffel Muskatnuss gemahlen, oder ganze Muskatnuss.
2 Teelöffel Nelkenpulver, oder Nelken.
2 Teelöffel Koriander.
2 Teelöffel Kardamon, oder Kardamonkapseln.
1 Teelöffel Ingwerpulver.
1 Teelöffel Fenchel, oder Fenchelsamen

Für den Teig:
1 Krug besten goldenen Auenlandhonig (350g)
1 kleine Schüssel Zucker (150g)
1 Stück Butter (200g)
2 Eier
1 Esslöffel von dem Honigkuchengewürz (fertiges Lebkuchengewürz geht auch aber schmeckt nicht so gut)
Abgeriebene Schale von ½ Zitrone und ½ Orange (Bio)
1 Esslöffel Zimtpulver
1 Schüssel Mehl (500 g)
1 Löffel Hirschhornsalz (1 Beutel Backpulver)
1 Esslöffel Kakaopulver
1 kleines Glas Milch (125 ml)
1 Orange
1 Zitrone
1 Tasse gehackte Haselnüsse (150g)
1 Tasse gehackte Mandeln (10g)
Eine Hans voll ganzen Mandelkernen
1 Eiweiß
Backpergament

Zubereitungsanleitung:

Zuerst solltet Ihr das besondere Honigkuchen-Gewürz zubereiten. Dazu gebt Ihr einfach alle Zutaten in den Mörder und zermahlt alles ganz klein. (OK man kann natürlich auch einfach fertiges Lebkuchen Gewürz nehmen aber das ist einfach nicht so gut). Das ist mehr als Ihr für den Honigkuchen benötigt. In einem verschlossenen Glas kann man das Gewürz gut aufbewahren, das für viele Julfestleckereien auch gut zu gebrauchen ist. 

Sodann stellt ihr einen Topf auf den Herd und erwärmt darin leicht die Butter, den Zucker und den Honig, so lange, bis sich diese gut miteinander verbinden. Die Mischung gebt Ihr ich eine Schüssel und lasst sie wieder vollkommen abkühlen. 

Unter diese Mischung rührt Ihr zuerst die Einer, das Gewürz, den Zimt und die Orangenschalen. Dann mischt Ihr das Mehl mit dem Hirschhornsalz und dem Kakao und rühr dies ebenfalls unter. Die Orange und die Zitrone müsst Ihr nun auspressen und den Saft mit der Nüssen und der Zitronenschale mischen. Diese Mischung hebt Ihr nun unter den Teig. 

Dann legt Ihr ein tiefes Backblech mit Backpergament aus und streicht den Teig gleichmäßig auf das Blech. 

Den noch nicht gebackenen teig belegt Ihr nun mit den Mandelkernen. Das Eiweiß verquirlt Ihr mit einem Esslöffel Wasser und bestreicht den Teig damit. 

Nun wandert das Blech in den Ofen und zwar die Hälfte einer Stunde bei nicht allzu großer Hitze 180 Grad. 

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Leckeres Kuchenrezept, liebe Mai und Faro! 🙂 Ich hoffe nur, dass man sich nach Genuss nicht in einen Bären verwandelt….oder eine Biene!? 😉

  2. Mairad Flinkfuss

    Natürlich nicht Beuno das ist allein so ein Ding bei den Beorningern, das ist erblich so wie dichtes Fusshaar

  3. Tulpeline

    Hui das klingt ja lecker. Danke das ihr euch die Mühe gemacht habt das Rezept herauszufinden.

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