Ratgeber

Kochrezept der Woche: Gewürztes Gulasch

Heute wird es deftig, werte Leser. In der kalten Jahreszeit geht nicht über einen guten und herzhaft gewürzten Gulasch. Und das ist gar nicht so schwer, werte Leser. Das schöne ist, man kann das Rezept auch nach belieben abwandeln, mehr Zwiebeln oder vielleicht noch ein paar Pilze dazu, weil Pilze gehen immer.

 

Zutaten & Utensilien:

1 große Portion Kalbfleisch (750 g aus Keule oder evtl. Schulter)
3 Zwiebeln
1 Stück fetten Speck (75g)
Salz
Pfeffer
1 Kleine Zitrone
1 Krug Rindsuppe (375 ml)
1 kleine Schüssel Sauerrahm (125g)
1 Prise Zucker
2 Teelöffel Zitronensaft
Etwas Mehl zum Binden

 

Zubereitungsanleitung:

Das Fleisch solltet Ihr in etwa 2 Finger breite Würfel scheiden, werte Leser. Die Zwiebeln und den Speck schneidet Ihr in sehr kleine Würfel.

Nun nehmt Ihr einen großen Topf zur Hand und lasst den Speck aus. Also bratet Ihr den Speck so lange an, bis das ganze Fett im Topf ist, Dann kommen die Zwiebeln dazu und werden mitgebraten, bis sie goldbraun sind. Dann kommt das Fleisch hinzu und brät ebenfalls bis es rundherum braun ist.

Nun würzt Ihr das ganze gut mit Salz und Pfeffer.

Die Hälfte der in Scheiben geschnittenen Zitrone gebt Ihr in den Topf und bratet diese ein kurze Zeit mit und dann müssen die wieder raus aus dem Topf (5 Minuten).

Nun kommt die Rinderbrühe dazu und das ganze muss auf kleiner Flamme nur 15 Minuten köcheln. Das Liegt am zarten Kalbfleisch, werte Leser. Wenn Ihr das mit Rindfleisch macht, dann rechnet bitte mit einer Stunde Schmorzeit. Und dann braucht Ihr auch mehr Suppe, weil das ab und zu nachgegossen werden muss und Ihr solltet mit dem Salzen ein wenig vorsichtiger sein, weil die Suppe ja auch gesalzen ist. Und es gibt kaum etwas Schlimmeres als versalzenes Essen.

Nach der Schmorzeit bindet Ihr die Soße mit ein wenig Mehl, dass Ihr vorher in Wasser eingerührt habt und schmeckt das ganze mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft ab.

Wer es etwas pikanter mag, kann auch Chili, Majoran, Thymian, etwas Kümmel und Paprika hinzu geben, da sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt, werte Leser.

Dazu passen am besten Töftenknödel.

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Huii, lecker, liebe Mai! 😀 Sowas ist genau meine Kragenweite! Mjam! 🙂

  2. Gutzndaifi

    Gulasch aus’m Gulag . . . ob das wohl die Henkersmahlzeit für Mörder Bemblo war?

  3. Jammi, lecker! Uh, aber warum sind die Rezepte immer nur für einer Person?

  4. Was ein leckeres Rezept huii ich liebe Gullasch. Dankeschön für dieses tolle Rezept liebe Mai

  5. uuhh das sieht ja lecker aus. Und so leicht zu machen.

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