Ratgeber

Kochrezept der Woche: Gefülltes Hähnchen

Der Herbst erlaubt auch wieder deftigeres Essen, werte Leser. Heute möchte Euch die Verfasserin ein Rezept vorstellen, dass in vieler Art und Weise abgewandelt werden kann, in dem man die Füllung um Leckereien wie Käse oder angebratene Zwiebel oder Pilze ergänzt.

 

Zutaten & Utensilien:

1 großes Hähnchen (gerupft und ausgenommen 1700g)
1 Schüssel gewiegtes Rind- und Schweinefleisch (600g gemischtes Hack)
1 Brötchen
1 Zwiebel
1 Chilischte
1 Paprikaschote
2 Knoblauchzehen
2 Teelöffel Paprikapulver
Majoran
Salz und Pfeffer
1 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Öl
1 verdammt scharfes Messer
Etwas Küchengarn

 

Zubereitungsanleitung:

Zuerst wird es ein wenig kniffelig, werte Leser, die Knochen müssen auf dem Hähnchen raus und zwar alle bis auf die unten in den Beinen und die in den Flügeln und zwar so, dass weder die Haut verletzt wird noch durchstochen wird. Für einen geübten Koch ist das kein Problem, für alle anderen gilt, Üben, Üben, Üben.

Die Zwiebeln werden in Würfelchen in etwas Butter angebrachten, die Chili, die Paprika werden dann genau wie der Knoblauch ganz klein geschnitten und mit den Gewürzen und dem eingeweichten und wieder gut ausgedrückten Brötchen zu einer Masse verknetet und das Hähnchen damit gefüllt. Die Löcher werden mit Küchengarn verschlossen und das Garn kann und sollte auch dazu benutzt werden, das Hähnchen wieder in Form zu bringen also es so aussehen zu lassen, als wären die Knochen noch drin.

Das Hähnchen wird dann auch von Außen auch gewürzt und mit dem Öl eingerieben und kommt, auf jeder Seite (also von Oben und von Unten) jeweils für die Hälfte einer Stunde in den heißen Ofen (180 Grad). Nach insgesamt einer Stunde ist das Hähnchen fertig.

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Ui, sieht wiedermal äusserst lecker aus, liebe Mai! 😀 Nur, wie das mit den Knochen klappen soll, ist mir irgendwie schleierhaft! *grübel*

    • Mairad Flinkfuss

      Beunolein das ist ganz einfach. Also mit ein wenig Übung. Man muss halt die Knochen raus schneiden.

  2. Kirgon Stahlhammer

    Ich fürchte dafür bin ich zu ungeschickt. Bei meinen großen Händen kann ich besser gleich Geschnetzeltes oder Hühnerklein machen…..

    • Torbol Prallwams

      Sie müssen mit dem Stahlhammer den Brustkorb vom Hähnchen bearbeiten Herr Fürst! Da können sie danach innen die Knochensplitter ganz einfach rauspulen, und das Fleisch ist gleich wunderbar weichgeklopft.

  3. ich liebe Hähnchen ich fülle es immer mit Reis und Pinienkernen aber dieses Rezept ist toll das muss ich unbedingt nachkochen. Dankeschön für das tolle Rezept

  4. Torbol Prallwams

    schade das ich mich mit der Betreiberin vom Flinkwieselhof überworfen hab, hätte da gleich mal zwei Dutzend Hähnchen zum Sonderpreis bestellt, das ich genug Material zum Üben hab. Vielleicht geht das Entknochen ja besser wenn man das Hähnchen so quasi auf Links dreht, also das Innere nach Aussen?

  5. Ja ich fülle mein Hühnchen wenn ich ein ganzes mache auch gerne mit Reis. Oder Reibe es einfach nur mit einer Rosamrinpanade ein.

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