Ratgeber

Kochrezept der Woche: Erdbeereis

Heute wird es lecker werte Leser, aber auch teuer. Dieser exquisite Nachtisch ist einfach herzustellen mit ein wenig Geduld, aber man braucht dazu einen Eisblock und der muss angeliefert werden und da es im Auenland kein Eis gibt, muss es aus den Ered Luin kommen! Also solltet Ihr auf jeden Fall, so lagen Ihr das Eis zur Verfügung habt, den Nachtisch so oft wie möglich machen. Alle Unterjärigen in der Umgebung werden es Euch danken. Der Eisblock solltet Ihr in den kühlsten Raum des Smials stellen, mit Stroh umhüllen, zur Isolierung und oben eins oder mehrere Mulden hineinschlagen, in die jeweils eine Schüssel passt.

 

Zutaten & Utensilien:

1 großen Block Eis, angeliefert aus den Blauen Bergen
Viel Zeit
1 Schüssel Zucker /175g)
¼ einer Vanilleschote
4 Eigelb
1 große Krug Sahne (400 ml)
1 Korb schöne reife Erdbeeren

 

Zubereitungsanleitung:

Aus der Schote der Vanille löst Ihr das Mark, werte Leser und schlagt dies mit den Eigelben und dem Zucker so lange mit einem Schneebesen auf, bis es schaumig ist. Dann stellt Ihr die Mischung erst einmal zur Seite. Sodann wird die Sahne einmal aufgekocht und dann wird die Sahne langsam. Löffel für Löffel unter die Eimasse gerührt. Bitte wirklich langsam, werte Leser, weil Ihr sonst keine Creme bekommt sondern süßes Rührei. Diese Mischung wird nun auf einem warmen Wasserbad aufgeschlagen, bis sie ganz cremig ist. Das kann man daran erkennen, dass sich ein Muster wie eine Rose bildet, wenn man die Creme auf dem Rücken eines Löffels hat und leicht drauf pustet, werte Leser. Oma Tagetes nennt das „zur Rose abziehen“.

Nun habt Ihr die Grundlage für eine Eissüßspeise. Mit geschmolzener Schokolade bekommt Ihr Schokoladeneis und so weiter.

Diese Masse kühlt nun ab und während dessen könnt ihr die Erdbeeren waschen und dann pürieren. Diese mischt Ihr dann unter die Masse.

Und nun beginnt die eigentliche Arbeit. Die Masse muss in die der Schüssel in die Kuhle des Eisblocks (in die Tiefkühlung) und dann jede Hälfte einer Stunde kräftig durchgerührt. Wenn die Masse gut durchgefroren ist, ist sie fertig. Wenn sie nicht cremig genug ist, dann habt Ihr nicht genug gerührt, werte Leser.

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Na, das ist ja mal was ganz Exotisches, aber auch etwas ganz Leckeres! 😉 Danke, für dieses feine Rezept, liebe Mai! 😀

  2. Tulpeline

    uh ja bei der Hitze ist ein Eis sehr passend.

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