Ratgeber

Kochrezept der Woche: Die Kunst ein Steak zu braten

Heute möchte Euch die Verfasserin ein Rezept vorstellen, sondern Euch, werte Leser, einmal erläutern, wie man ein Steak so brät, dass der der es essen will, es auch so bekommt, wie er es mag.

Das ist gar nicht so einfach, werte Leser. Es soll ja Hobbits geben, die ihr Steak fast roh (rare) haben wollen, während andere es innen Rosa möchten (medium) oder Oma mag es nur, wenn es ganz durch ist (well done). 

Es hilf nicht viel, mit einer Uhr neben der Pfanne oder dem Grill zu stehen, werte Leser, weil die Steaks ja nicht alle gleich dick sind und das Feuer nicht immer gleich heiß und auch nicht alle Pfannen sind gleich. 

Und doch gibt es eine ganz einfache Methode, wie man feststellen kann, wie „durch“ das Steak ist, werte Leser und dazu braucht man keine Uhr sondern nur Eure eigene Hand und ein wenig Gefühl in den Fingern! 

Zur aller erst, das Steak will in der Pfanne seine Ruhe haben! Dann wird es auch saftig und lecker! 

Also solltet Ihr es erst einmal in einer ganz heißen Pfanne so lange braten, bis die erste Seite braun ist und dann wenden. Und nun kommt der „Hand-Trick“. Wie gar das Steak ist, das merkt man daran, wie das Fleisch nachgibt, wenn man darauf drückt. 

Ein erfahrener Koch braucht diesen Trick nicht aber nicht jeder Lange, wir Hobbits aber sicher, das einfach aus dem Gefühl heraus richtig zu wissen. Dann kann man den Hand-Vergleich benutzen. 

Wenn Ihr mit dem Finger auf die Hand drückt und wenn das Steak dann den gleichen „Widerstand“ leistet, wie die Hand dann ist das Steak bei Nummer 3 noch blutig, bei Nummer 2 rosa und bei Nummer 1 ganz durch! 

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Mmh, lecker Steak! Ganz tolle Tipps, liebe Mai, dankeschön! 😀

  2. jammi! Gibts das Wochenblatt auch mit Steakbeilage?

  3. Gutzndaifi

    Dolle Sache; den Handtrick kannte ich noch nich.

  4. Tunvil Wintermond

    Superguter Tipp, liebe Mairad … (trotzdem wäre mir grad das abgebildete Steak in echt viel lieber *lacht*) das werde ich mal ausprobieren.

  5. Nemiwee sagt, daß ein gutes Fleisch ganz ohne Gewürze sehr lecker werden kann, wenn man so erfahren ist, wie sie. Also auch ohne Salz. Die Aromen entstehen beim scharfen anbraten der Oberfläche. Und dann sagte sie noch, daß Laien sich damit behelfen können, das Fleisch nach dem Braten im Ofen zu wärmen, wenn sie sicher sein wollen, daß es innen durchgewärmt ist. Nemiwee meint auch, daß es entscheidend ist, die Temperatur der Fleischdicke anzupassen. Ein sehr dickes Stück könnte bei zu hoher Temperatut außen gut sein und innen noch kalt. Nur kann man es nicht solange braten, bis es innen auch gut ist, weil es dann außen verbrennt. Ein sehr dünnes Stück könnte bei gleicher Temperatur außen gut sein und innen zu sehr durch. Der Trick mit der Hand ist daher nur ein Hilfsmittel für unerfahrene Köche. Erfahrung ist aber durch nichts zu ersetzen. Und Nemiwee kennt sich mit der Zubereitung von Speisen wirklich aus.

  6. Uuhh ja so ein ordentliches Steak hat schon was.

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