Ratgeber

Kochrezept der Woche: Dachsbautener Kranz

Dieser Kuchen, werte Leser, ist die Krönung einer jeden Tafel und einfach ein Hochgenuss aber er ist nicht leicht zuzubereiten. Daher sollten sich nur die geübten Bäcker an dieses Rezept heranwagen. Aber es lohnt sich.

 

Zutaten & Utensilien:

1 Kuchenform für einen Kranz (Springform)
1 Spritztülle für Creme

Für den Pudding:
1 Vanilleschote
1 Krug Milch (500 ml)
3 Eigelb
3 Esslöffel Weizenpuder (Speisestärke)
4 Esslöffel Milch
2 Esslöffel Honig

Für die Creme:
400g Butter

Für den Teig:
1 Schüssel Zucker (250g)
1 Stück Butter (300g)
1 Prise Salz
4 Eier
1 Schüssel Mehl
1 Prise Hirschhornsalz (1/2 Päckchen Backpulver)

Sonstige Zutaten:
1 kleines Glas Johannisbeergelee (150g)
2 bis 3 Esslöffel Haselnüsse
4 Esslöffel Zucker
1 Stück Butter
Kandierte Kirschen

Zubereitungsanleitung:

Man beginnt mit der Zubereitung des Vanillepuddings, werte Leser, da er die Basis für die Creme ist und abkühlen muss. Dazu gebt Ihr die Milch in einen Topf, gebt das Mark der Vanilleschote und den Honig dazu und kocht das ganze einmal auf. Ihr könnt auch die Schote mit in den Topf geben und wieder raus nehmen. Das gibt einen intensiveren Geschmack, werte Leser. Nun verrührt Ihr in einer kleinen Schüssel die Eigelbe mit dem Weizenpuder und der kleinen Menge Milch. Diese Mischung gebt Ihr in den Topf und rührt kräftig. Das ganz muss einmal aufkochen und dann abkühlen. Dies ist der beste Pudding Mittelerdes, werte Leser.

Während der Pudding abkühlt, beginnt Ihr damit, den Teig zuzubereiten. Dazu verrührt Ihr zunächst die Butter mit dem Zucker bis es schaumig ist. In dieser Masse gebt Ihr nach und nach die Eier hinein und dann das Mehl und das Backpulver. Bitte das Salz nicht vergessen, werte Leser.

Den Teig gebt Ihr in die ausgebutterte Form und backt in etwas länger als die Hälfte einer Stunde (40 min) bei nicht zu starker Hitze (175 Grad).

Wenn der Kuchen durchgebacken ist, sollte er auf einem Rost auskühlen.

Während der Kuchen auskühlt, könnt Ihr Euch an die Zubereitung der Creme machen. Dazu müsst Ihr zuerst die Butter rühren und zwar mindestens 15 Minuten lang. Die Butter wird dann hell und schaumig und nun gebt Ihr nach und nach den Pudding zu der Butter. Und fertig ist die Buttercreme, die ihr vor der Verarbeitung kalt stellen solltet.

Nun kommen wir zu den Haselnüssen, die ganz fein gehackt werden müssen. In einer Pfanne macht Ihr aus dem Zucker und der Butter schnell ein Karamell. Achtung, werte Leser, wenn das Karamell braun ist, müsst Ihr das SOFORT vom Feuer nehmen. Die Nusskrümel gebt Ihr in das Karamell hinein und schüttet das Ganze auf Backpergament. Wenn es ausgekühlt ist, ist es sehr hart und Ihr könnt das sodann prima in kleine und zwar ganz kleine Stückchen schneiden.

Und nun geht es an das „Zusammensetzen“ des Kranzes.

Der Kuchen wird in 3 „Ringe“ geschnitten also quasi läng 2-mal durchgeschnitten. Die Creme teilt Ihr in 4 gleiche Portionen auf. Vorher gebt Ihr 2 bis 3 Esslöffel der Creme in die Spritztüte.

Den unteren Boden legt Ihr auf einen schönen Kuchenteller und bestreicht ihn zuerst mit dem Johannisbeergelee und denn mit ¼ der Creme. Dann kommt der 2. Teil des Kuchens darauf und wieder Creme und dann der 3. und letzte Teil des Kuchens. Dann wird der Kuchen sorgfältig mit dem Rest der Creme bestrichen. Die Creme wird dann mit den Nussstückchen bestreut und oben auf den Kuchen mit der Spritztüte verziert und die kandierten Kirschen drauf verteilt.

Und dann Guten Appetit!

 

OOC-Anmerkung:

Natürlich kann man auch Pudding-Pulver benutzen aber am besten das mit echter Vanille und den Haselnusskrokant kann man auch fertig kaufen.

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Oh, sehr leckeres Rezept, liebe Mai! 🙂 Da muss ich aber mal Faroweis fragen, ob er mir so einen backt, mir ist das zu kompliziert! 😉

  2. Alegrio Harfenschlag

    Mmhh, der sieht ja genau so aus wie der Balgfurter Kranz, den ich in meinem Lied „Mein Bäcker“ besinge. Ich muss meinen Bäcker mal fragen, ob er die selben Zutaten verwendet.

  3. Tulpeline

    huiiiii das hört sich etwas schwieriger an. Aber sieht mega toll aus.

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