Ratgeber

Kochrezept der Woche: Bockländer Julfestbrot

Das Julfest nähert sich mit riesigen Schritten, werte Leser und die Verfasserin hat von einer Cousine, die es in das Bockland verschlagen hat, sie hat einen Bockländer geehelicht, ein Rezept bekommen, dass dort sehr gerne zubereitet wird. Da das Bockland ja viel näher an dem Städtchen Bree ist, durch das ja eine alte Handelsstraße führt, sind einige der Zutaten sagen wir einmal fremdländisch aber man kann sie ohne Probleme bei jedem Händler bestellen.

 

Birnen-Mandel-Schmalz

Zutaten & Utensilien:

Für 2 Laibe:

1 große Schüssel Rosinen (600g)
1 kleine Schüssel Korinthen (200g)
1 kleines Glas Rum (4cl)
Etwas Hefe (2 Würfel)
1 kleine Schüssel Zucker (150g)
1 kleiner Krug Milch, den man lauwarm machen sollte (250 ml)
2 Zitronen (Bio)
1 großes Stück Butter (500g)
1 große Schüssel Mehl (1 kg)
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Kardamom
1 kleine Schüssel gemahlene Mandeln (100g)
1 kleine Schüssel Zitronat und Orangat (100g)
Zum Bestreuen:
Etwas zerlassene Butter (200g)
1 Vanilleschote
1 kleine Schüssel Zucker (200g)
1 kleine Schüssel gemahlener Zucker (150g Puderzucker)

Zubereitungsanleitung:

Die Arbeit beginnt schon am Abend vor dem Backen, werte Leser. Die Rosinen und die Korinthen werden gewaschen, mit dem Rum übergossen und dann in einem geschlossenen Gefäß über nach stehen lassen. 

Am Backtag zerkrümelt ihr zunächst die Hefe und streut einen Esslöffel Zucker drauf und 5 Esslöffel lauwarme Milch. Diese Mischung stellt ihr auf einen warmen Platz, zum Bespiel neben den Kamin und lasst das erst einmal die Hälfte einer Stunde stehen. 

Während dessen könnt Ihr mit einer feinen Reibe die gelbe Schale der Zitronen abreiben und das Zitronat und das Orangeat fein hacken. Die Butter solltet Ihr schmelzen. 

Nun braucht Ihr eine große Schüssel. Unten gebt Ihr das Salz hinein und gebt etwas 2/3 des Mehls darauf. In die Mitte des Mehls drückt Ihr eine Vertiefung und um die Vertiefung herum gebt Ihr die Gewürze, die Zitronenschale, den restlichen Zucker und die geschmolzene Butter auf das Mehl. In die Mitte der Kuhle schüttet Ihr die Hefe und nun geht es an das kneten und kneten und kneten und zwar so lange, bis der Teig blasen wirft. 

Jetzt gebt Ihr das restliche Mehl dazu und arbeitet es unter, der Teig sollte nicht mehr kleben, wenn das Mehl drinnen ist. Zum Schluss kommen die Rosinen, die Korinthen und die Mandeln und das Zitronat und das Orangeat dazu und wieder gilt es zu kneten. 

Dann formt Ihr aus dem Zeig 2 Laibe, legt diese auf ein gut gebuttertes Blech und dann ab in den Ofen damit, nicht zu heiß für eine Stunde (180 Grad, 60 Minuten). 

Wenn das Brot noch heiß aus dem Ofen kommt, wird es mit der geschmolzenen Butter eingepinselt und mit dem Zucker bestreut, den Ihr vorher mit der Vanille aus der Vanilleschote vermischt habt. Und wenn das Brot ganz abgekühlt ist, dann wird es noch einmal mit dem gemahlenen Zucker bestreut. 

Guten Appetit!

 

Hinweis in eigener Sache:

Ihr wollt Euer Lieblingsrezept im Wochenblatt lesen? Schreibt mich an, werte Leser über den Postschnelldienst oder über meinen Postkasten beim Wochenblatt: m.flinkfuss@auenlaender-wochenblatt.de

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Ja, wahrhaft eine bockländische Spezialität, danke dafür, liebe Mai! 😀 Ist garnicht so einfach nachzumachen, aber auf jeden Fall einen Versuch wert! 🙂

  2. Gutzndaifi

    Strietzl (=

  3. mmhh das hört sich mega lecker an

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