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Ilfirin Gwaith: Tag Zwei des grossen ‚Musik-Sommer-Festivals‘ erfolgreich über die Bühne gebracht!

Am vorletzten Samstag, zelebrierten die Elben von ‚Ilfirin Gwaith‘ den zweiten Tag ihres grossen ‚Musik-Sommer-Festivals‘ in der Siedlung ‚Nan Agor‘. Die Konzerte, starteten diesesmal bereits ab der vierten Nachmittagsstunde, da ganze acht verschiedene Kapellen, denen jeweils eine Stunde Spielzeit eingeräumt wurde, auf dem Programm standen.

 

Hier einige visuelle Eindrücke des zweiten Festival-Tags mit kurzen Kommentaren des Verfassers.

Der zweite Tag des grossen ‚Sommer-Musik-Festivals‘ war leider schon voll im Gange, als ich das Auftrittsareal erreichte. Musikalisch eröffnet hatten dieses Mal das Septett ‚Menestrelles Du Soir‘, rund um ihre Kapellmeisterin, Fräulein Lysarosene. Ich bekam unglücklicherweise, nur noch ihre letzten beiden Lieder mit, die mich aber sofort in ihren Bann schlugen und mir Gewissheit verschafften, dass der gesamte Auftritt der ‚Menestrelles‘, ein voller Erfolg gewesen sein musste.

Hernach übernahmen die Organisatoren und Hausherren – Fräulein Nayel und Herr Ahilleth – höchstselbst, das Zepter des Musikgeschehens und legten als Duett, einen sehr eindrucksvollen Auftritt auf die Wiese.

Die beiden Anführer der Elbengemeinschaft ‚Ilfirin Gwaith‘ sind natürlich auch versierte Musiker, überzeugten jedoch auch besonders durch viele Gesangsstücke – wie zum Beispiel, ‚Würdest Du für die Liebe sterben‘ (‚Will You die for Love tonight‘) – bei denen beide ihre wohlklingenden Stimmen erklingen liessen. Eine gern gehörte Abwechslung zu den ansonsten hauptsächlich instrumentalen Stücken des Festivals.

Nach Abklingen des wohl verdienten Beifalls für die ‚Ilfirin‘, tat sich etwas äusserst Bemerkenswertes, rotteten sich doch plötzlich, zahlreiche Musiker verschiedener anwesender Kapellen, auf der imaginären Bühne zusammen und formten ein gemischtes ‚Mega-Orchester‘, welches sich kurzerhand, ‚Frogs and Friends‘ titulierte.

Dies rührte daher, dass dies eigentlich der Auftritt für die ‚Gallic Frogs Band‘ war, die sich mitsamt ihrer Musikerfreunde, zu einer siebzehnköpfige Kapelle formiert hatten. Mit Mitgliedern der Mondbarden, der Bragos und Ohrwurm – um nur einige zu nennen -, machten sie ordentlichen, musikalischen Druck, der alle sofort zum Mittanzen anregte!

Leider waren die Mitglieder dieser ‚Spontan-Kombo‘ – Fincin, Odhette, Ritmico, Bragomur, Cherinias, Torreson, Tunvil, Thorwien, Abundantly, Reganilda, Mariuena, Menuba, Theophano, Geflo, Vercingetoric, Saintlouis und Barbarrosa – zu diesem Zeitpunkt, sogar zahlreicher, als die anwesende Zuhörer. Diese ‚Superkapelle‘, mit ihrem schmissigen Repertoire und vielen gesungenen Stücken, hätte viel mehr Publikum verdient gehabt!

Etwas weniger voluminös, aber nicht minder fröhlich und tanzbar, ging es dann mit einer reinen Hobbitkapelle weiter, welche ich so noch nie vorher gehört hatte. ‚The Hobbits Rainbow‘, die ihrem Namen entsprechend, unterschiedlich bunt gekleidet daherkamen, formten ein Oktett, das aus den Musikern, Semhoi, Kammelya,Fredegon, Lilasina, Semagol, Caliandre, Mudrau und Alwynna, bestand.

Der fröhlichen Natur von uns ‚Halblingen‘ entsprechend, waren auch die dargebotenen Lieder der acht Auenlandbewohner, von lustig-freundlicher Natur, zu denen man wunderbar ‚Schwofen‘ konnte. Das was sich meinen Ohren dort offenbarte, gefiel mir ausnahmslos gut, sodass ich nur hoffen kann, dass man diese famose Kapelle, in Zukunft, noch häufiger in unseren Breiten zu Hören bekommen wird! Bravo!

Nach diesen zwei Kapellen in Orchestergrösse, erschienen Fräulein Lelwani und ihre beiden elbischen Mitstreiter, Legrir und Mornedhil, zunächst etwas verloren im Halbrund der Bühnensäulen, doch änderte sich dies sogleich, als sie ihre ersten Noten anschlugen und die Leere mit ihrer Musik zu Füllen begannen!

Die fesche Bardin zeigte ihr ganzes Können, sodass sich ihre Mitmusiker richtig anstrengen mussten, um dieses Niveau mithalten zu können. Zum Glück, gelang ihnen dies nach erster Überraschung, dann doch sehr gut und die drei bildeten eine wahre musikalische Einheit. Dies gipfelte zum Ende hin, in meinen persönlichen Auftrittshöhepunkt, mit dem Klassiker ‚Wir könnten Helden sein‘ (‚We could be Heroes‘), der auch allenthalben, grossen Jubel generierte. Klasse, Lelwani!

Etwas enger auf der ‚Bühne‘ wurde es dann wieder bei den berühmten ‚Mondbarden‘, die mit nicht weniger, als 11 ‚Musikussen‘, Aufstellung auf dem ihnen zugewiesenen Platz nahmen. Einige von ihnen hatten sich ja schon mit den ‚Frogs‘ zusammen Warmhüpf..ääh, ‚Warmspielen‘ können und waren deshalb schon von Anfang an, voll bei der Sache!

Torreson, Tunvil, Thorwien, Torismund, Krund, Mariwena, Abundantly, Carolanne, Leynael, Castine, Keyldar und Odhette, verfügten natürlich über reichhaltige Erfahrung, was solche grossen Auftritte angeht und das merkte man auch in jeder Sekunde, ihrer Darbietung an. Mit viel Gefühl und mächtig Spass ‚in den Backen‘, präsentierten die ‚Mondies‘ ihre ‚Immergrüns‘ und ‚Ohrwürmer‘, dem begeisterten Publikum, welches begierig jede einzelne Note aufzusaugen schien.

Apropos ‚Ohrwürmer‘, als nachfolgende Kapelle, war tatsächlich ‚Ohrwurm‘ am Start, die ebenfalls nicht mit Musikern geizten und mit ganzen zehn ‚Mann‘ auf die Spielfläche stürmten. Tolerk, Rusteline, Canviel, Geflo, Fegellond, Rossar, Scollo, Roninja und Markell, die Besetzung rund um Fräulein Reganilda, knüpften nahtlos an das Level der ‚Mondbarden‘ an und verbreiteten ebenfalls sofort allerbeste Stimmung!

Im wunderschönen Dämmerungslicht, welches dann über ‚Nan Agor‘ herniderging, brachten ‚Ohrwurm‘ mit ihren lieblichen Melodien, selbst ‚Farbenelb‘, Herrn Olodriel, zum Staunen, der sich, sichtlich ergriffen, erstmal am nächsten Baum abstützen musste!

‚Ohrwurm‘ legten die ‚musikalische Latte‘ verdammt hoch, derart virtuos und hochwertig, kam ihr immer gut tanzbares Liedgut daher und dementsprechend frenetisch, fiel dann auch der Abschlussapplaus seitens ihrer Zuhörer aus, als die letzte Note der formidablen Spiel-Liste der ‚Würmchen‘ verklang! Bravo, eine klasse Leistung, ‚Ohrwurm‘!

Nach ganzen 7 Stunden am zweiten Festivaltag des ‚Sommer-Musik-Festivals‘, kündigte Herr Ahilleth dann, als letzte Kapelle, die landesweit bekannten ‚Frische Brise‘ an. Während, Burfinn, Melrid, Vidu, Viebo, Alegrio, Ivrinuil und Hobbitfräulein Belcantia – welche die erkrankte Vilovine vertrat -, sich formierten, bedankte sich Ahilleth schonmal bei den Besuchern fürs Erscheinen und lud alle bereits für das nächstjährige Sommerfestival ein!

Ahilleth: ‚Nochmal einen kräftigen Applaus für unsere Abschlussband! Vielen dank, an alle Gäste wir hoffen, Ihr hattet Spaß! Eine gute Nacht und Heimreise, wünschen wir Euch. Wenn die ‚FriBris noch weiter spielen mögen, dürfen sie es so lang wie sie wollen. Nur nächstes Jahr, zum nächsten Festival, sollte die Bühne dann wieder frei sein! Eine Gute Nacht, Euch allen!‘

Das Septett der ‚Brislinge‘, liess natürlich nichts anbrennen und hatte ihre einstündige Spielzeit, ausschliesslich mit echten Krachern gespickt. ‚Major Tomlyn‘ (‚Major Tom‘), ‚Der Brandywein‘ (‚The River‘), ‚Miefsittich‘ (‚Mief‘), ‚Ein Pinsel und zwei Zwerge‘ (‚Eine Insel mit zwei Bergen‘) und ‚Halgo ist ein Tänzer‘ (‚Rhythm is a Dancer‘), waren nur einige der ‚Übernummern‘, welche die ‚FriBris‘ ins Publikum bliesen!

Da ‚Frische Brise‘ die letzte Kapelle des Abends waren, nahmen sie sich die Freiheit, die auf 8 Stunden anberaumte ‚Tagesspielzeit‘ noch etwas auszudehnen. Mit ‚Geisterjäger‘ (‚Ghostbusters‘) – Schlag Mitternacht – und ‚Willst‘ mir wirklich wehtun?‘ (‚Do you really wanna hurt me?‘), ging dieser fulminante und für ‚FriBri-Verhältnisse‘, sehr kompakte Auftritt, dann schliesslich im Morgenrauen zu Ende. Unter lautem Jubel und Spontanfeuerwerk, endete damit auch das erste, grosse ‚Sommer-Musik-Festival‘ der ‚Ilfirin Gwaith‘; ein voller Erfolg für die Elbengemeinschaft und auch alle Besucher, die den Weg gen ‚Nan Agor‘ gefunden hatten! Dankeschön, für diese tolle Veranstaltung und die perfekte Organisation!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Beuno Willowtree

    (( Ich hoffe, bei Euch laden alle Bilder korrekt? Bei mir gibt es einige Probleme. ))

  2. Skuldori

    Wieder ein super Bericht von dir, Beuno. Es gibt kein besseren Berichterstatter wie dich.

    • Beuno Willowtree

      Ui, dankeschön, für dein Lob, lieber Skul! 😀 *freu*
      Der Bericht zum Fäuste-Fest kommt leider erst in der nächsten Ausgabe. 🙁

      • Skuldori

        Schade das es nicht mehr geschaft hat, aber das wichtigste das es kommen wird und das zählt.

        • Beuno Willowtree

          Ja, das stimmt. 😉 Mit Samstagsveranstaltungen ist das immer ein bißchen zu knapp, bis zum Redaktionsschluss am Sonntag. 🙁

  3. Halgoreth

    „Halgo ist ein Tanzer“? FriBris singen Wahrheit.

  4. Tunvil Wintermond

    Huiiiii, ein toller Bericht Beuno vom zweiten Tag.
    Vielen lieben Dank für die schönen Erinnerungen!

  5. Bubikopf

    Auch wieder für nicht anwesende eine gute Informationssammlung zum Geschehen, schön präsentiert mit Witz und Charme^^ Als wäre man selber dabei gewesen, also fast natürlich.
    Danke!

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