Berichte

Ilfirin Gwaith: Tag Eins des grossen ‚Musik-Sommer-Festivals‘ erfolgreich zelebriert!

Am vergangenen Freitag, hatten die Elben von ‚Ilfirin Gwaith‘ eine brandneue Veranstaltung am Start und alle Freunde und Musikinteressierte, zu ihrem grossen ‚Musik-Sommer-Festival‘ in die Siedlung ‚Nan Agor‘ eingeladen. Die an zwei Tagen stattfindenden Konzerte, starteten ab der siebten Abendstunde, mit fünf verschiedenen Kapellen, denen jeweils eine Stunde Spielzeit eingeräumt wurde.

 

Hier einige visuelle Eindrücke des ersten Festival-Tags mit kurzen Kommentaren des Verfassers.

Eine Stunde vor Konzertbeginn, trafen sich allerdings ersteinmal – auf Initiative des Fräuleins Nayel hin – die Freunde des Sippenanführers der ‚Ilfirin Gwaith‘, Elbenherr Ahilleth, im Gasthaus der Elbengemeinschaft, um den an diesem Tage Geburtstag feiernden Festivalorganisator, in bunten Kostümen zu überraschen und zu seinem Ehrentag zu beglückwünschen!

Nayel lotste den eintreffenden Ahilleth, der, sage und schreibe, seinen 3000sten (!) Geburtstag beging, unter einen Vorwand, ins obere Stockwerk des Gasthauses, wo wir alle als Geschenke verkleidet, seiner harrten und ihn mit reichlich ‚Tohawabohu‘ empfingen! Die Überraschung war geglückt! Wir wechselten dann wieder ins Untergeschoss, wo Ahilleth uns allen dankte und beim ‚Entpacken‘, zu erkennen versuchte, wer denn da alles überhaupt hinter den Kostümierungen steckte.

Die schon anwesenden Musiker der ‚Fäuste‘, setzten dann mit dem obligatorischen Liedchen ‚Fröhlichen Geburtstag‘, noch das Sahnehäubchen auf die kleine Vorfeier, nachdem ich selbst peinlicherweise, vorab mit dem ‚Hochzeitsmarsch‘, ein falsches Stück angestimmt hatte. Ahilleth freute sich sichtlich über das Ständchen, dankte den Zwergen herzlichst und bat uns hernach dann aber alle rasch nach draussen, da nun das eigentliche Musikfestival starten sollte.

Auf dem Festivalgelände waren schon einige Besucher versammelt, sodass wir erstmal den obligatorischen ‚Willkommenskreis‘ bildeten, ein Feuerchen entzündeten und einander begrüssten, da bis zur angepeilten Anfangszeit, zur siebten Abendstunde, noch einige Minuten Zeit verblieben. Auch hier konnte Ahilleth – wie auch im Verlauf des gesamten Abends – noch zahlreiche Gratulationen entgegennehmen.

Das Musikertrio von ‚Struck by Moonlight‘, welche die Ehre hatten, das Festival eröffnen zu dürfen, nahm bereits Aufstellung, während Herr Ahilleth noch rasch zu einer kurzen Begrüssungsansprache anhub.

Ahilleth: ‚Nun, erst einmal Danke, dass ihr alle gekommen seid. Heute Abend geht es ja los mit dem ‚Projekt‘ eines Festivals. Wir starten da dieses Jahr ganz gelassen mit und werden schauen, dass wir es, Jahr für Jahr, größer hinbekommen. Heute Abend starten ‚Struck by Moonlight‘ dieses allererste Festival einer hoffentlich sehr langen Festivalgeschichte. Auf einen schönen Abend mit viel Musik und Tanz! Also, nun für euch: Struck by Moonlight! Applaus, Applaus!‘

Die reine Hobbitkapelle ‚Struck by Moonlight‘ – oder gerne auch einfach ‚Die Moonies‘ genannt -, traten an diesem Abend in der Formation mit den Fräuleins, Belaya und Stila, sowie dem Halblingsherrn, Ajano, an und legten ungewöhnlich, aber gekonnt und stimmungsvoll, mit einem Lied (‚Kalinka‘) aus den ‚östlichen Provinzen‘ los, zudem man sich so richtig schön Warmtanzen konnte.

Das Hobbit-Trio produzierte mehr musikalischen Druck, als man hatte annehmen können und beschallten alle Anwesenden mit eingängigen, bekannten und äusserst tanzbaren Nummern, mit denen sie das Festival genial eröffneten und sich als perfekte Wahl für den Startplatz dieser Grossveranstaltung erwiesen. Zwar hätte ihr toller Auftritt durchaus mehr Zuhörer verdient gehabt, doch war es ja noch früh am Abend und das vorhandene Publikum, hatten die ‚Moonies‘, in allerbeste Feierstimmung versetzt! Bravo!

Als nächste durften die gestandenen ‚Bartträger‘ von ‚Durins Faust der Gerechten‘ das Rasenareal vor dem gegenüberliegenden Säulenrund, das als Bühnenbegrenzung fungierte, betreten und ihre selbstgefertigten Instrumente hervorholen. Die als Quintett aufspielenden ‚Fäustlinge‘ sind mittlerweile, eine gern gehörte Kapelle, die schon bei zahlreichen Konzerten, ihr Können unter Beweis haben stellen können.

Unter Leitung ihres Fürsten und Kapellmeisters, Kriso Sturmschild, brachten, Yozin, Nirofaraz, Skuldori und Diargi, ihre berühmte Mischung aus traditionellem Liedgut und epischen Melodien, zu Gehör und trafen damit genau den Nerv ihrer Zuhörer.

Natürlich hatten sie ihre altbekannten Klassiker, die jeder von ihnen zu Hören erwartet, mit im Repertoire, doch überraschten sie auch mit einigen weniger bekannten – wohl neuen – Nummern, die gerade schon zu Beginn ihres Auftritts, für positive Ausrufe seitens des Publikums sorgten und selbiges zum hemmungslosen Tanzen anregte.

Das sonnige, nicht zu warme Wetter, trug ein Übriges zur wunderbaren Stimmung und Athmosphäre, dieses ersten Tags des Sommerfestivals bei und sorgte allenthalben für lächelnde Gesichter, zumal von Fräulein Moosglöckchen vorgefertigte ‚Balger‘ in Brötchen und pikante Pasteten, für alle kostenfrei, am Feuer bereitlagen und sich auch gratis von diversen Getränkefässern bedient werden durfte.

Nachdem die ‚Fäuste‘ unter grossem Jubel und Zugaberufen – die leider, aufgrund des strammen Zeitplans, bei keiner Kapelle berücksichtigt werden konnten -, ihren Auftritt beendet hatten, nahm mit den ‚Bragos‘, bereits eine weitere reine Zwergenkapelle auf der ‚Gegenseite‘ Aufstellung, sodass sich alle Besucher neugierig umwandten.

Das Zwergenquartett, dass – Gerüchten zufolge – tatsächlich aus vier Familienmitgliedern besteht, formierte sich um ihren Kapellmeister, ‚Nacktzwerg‘ Bragomur und legte virtuos und gekonnt los. Das Fräulein Bragodis und ihre Mitstreiter, Bragomur, Bragolli und Bragomus, erstaunen immer wieder mit ihrer musikalischen Feinfühligkeit, welche man der doch eher ‚grobschlächtig‘ daherkommenden Sippschaft, beim ersten Anblick, garnicht so zutraut.

Schmissige Stücke gingen, Hand in Hand, mit gefühlvollen, ruhigeren Weisen, die perfekt zur gerade einsetzenden Abenddämmerung passten. Und obwohl ‚Die Bragos‘, genau wie die ‚Fäuste‘ zuvor, der Rasse der Zwerge angehören, vertreten sie doch ihren ganz eigenen Stil, der ganz andere Facetten aufweist und somit wunderbar, für die von Organisator Ahilleth gewünschte Abwechslung sorgte.

Mich persönlich überraschten und erfreuten die ‚Bragos‘ dann noch mit einem Lied, das ich noch nie bei ihnen gehört hatte. ‚Vorschlaghammer‘ (‚Sledgehammer‘) – dereinst vom Elbenbarden Gabriel komponiert – brachte mich sofort zum Jubeln, als ich es nach den ersten Takten erkannte und sogleich legte ich dazu, mit Moosglöckchen und Faroweis, eine kesse Sohle aufs Rasenparkett. Bravo und Danke, ihr ‚Bragos‘!

Dann war es Zeit für Fräulein Ellisandre und ihre Kapelle ‚Caput Draconis‘, die meinen letzten Konzertbericht Lügen straften und wiedermal in gänzlicher neuer Zusammensetzung, die ‚Bühne‘ enterten, was sich aber mitnichten als Nachteil erweisen sollte, wie der nachfolgende, grandiose Auftritt, allen Zuhörern eindeutig zeigen sollte!

Die Fräuleins, Ellisandra, Elanorya und Maleniel, sowie die Herren, Hornbert und Boureedir, hatten eine tolle Spiel-Liste zusammengestellt, die sie ihrem freudig erstaunten Publikum, mit viel Spielfreude präsentierten. Der kundigen Leserschaft hier die vielen Vorzüge dieser immer besser werdenden Kapelle, nennen zu wollen, wäre wie ‚Bogüs ins Bockland zu tragen‘, weswegen ich nur sagen möchte, dass sie auch an diesem Abend, wieder alle Register ihres Könnens zogen.

Leider wurde ich dann vorzeitig abberufen und konnte nicht den ganzen Auftritt der ‚Drachenköpfchen‘ mit anhören, aber immerhin bekam ich noch so wunderbare Weisen wie, ‚Wunschbrunnen‘ (‚Wishing Well‘), ‚Stern aus dem Bockland‘ (‚Star of the County Down‘) und ‚Buschtrommel‘ (‚Jungle Drum‘), mit, was mich dann doch noch etwas versöhnte. Ich bin mir sicher, der Rest ihres Auftritts, war dann noch ebenso grossartig, wie der Teil, dem ich noch beiwohnen durfte! Grosses Lob, Caput Draconis!

 

Einen Bericht über den zweiten Festival-Tag, findet Ihr dann voraussichtlich, in der nächsten Ausgabe des ‚Auenländer Wochenblatt‘, liebe Leser.

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Huugo Haarfuss

    Hui…auja ein sehr schöner Burzeltag…da muss ich meinen 50en wohl was einfallen lassn

  2. Anonymous

    ein schöner bericht, herr beuno,
    und ein toller abend
    danke dafür

  3. Wunderfeiner Bericht, dankeschön!! Ich freu mich schon auf die Fortsetzung 😉 Waren echt zwei großartige Abende!

  4. Skuldori

    Wie immer ein toller Bericht, Beuno, meine Hochachtung an dich. Leider wurde es sehr späht und somit habe ich den Rest nicht mit erlebt und den 2 Tag war ich überhaut nicht dar. Daher freue ich mich über den Bericht darüber.

    • Beuno Willowtree

      Ui, dankeschön, für dein Lob, lieber Skul! *freu* 😀 Der Bericht kommt nächsten Sonntag. 😉

  5. Tunvil Wintermond

    Ein toller Bericht vom ersten Festivalstag, Beuno.
    Lieben Dank auch den Organisatoren von Ilfirin Gwaith, die dieses tolle Festival möglich gemacht haben … Bravo!

  6. Olodriel

    Ich konnte leider nur am Samstag drei Bands sehen. Aber es waren sehr schöne drei Stunden. Danke an die Organisation und die Bands die Gespielt haben.

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