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Ilfirin Gwaith: Gemütlicher Gasthausabend in der Elbensiedlung!

Am vergangenen Montag, fand zur achten Abendstunde der allwöchentliche Gasthausabend der Elbensippe 'Ilfirin Gwaith', in ihrer Siedlung 'Nan Agor' statt. Jeder der Lust auf exquisites Essen und gute Musik hatte, war herzlich eingeladen, bei den Elben am Uferweg Nummer 5 vorbeizuschauen.

Bisher hatte ich es noch nicht geschafft, einem der Gasthausabende der Elben beizuwohnen und staunte nun nicht schlecht, als ich der zahlreichen Gäste ansichtig wurde, die sich bereits im grossen Saal des Gasthauses versammelt hatten. Neben den Damen der ‚Ilfirin‘, den Fräuleins, Nayel, Elsira, Vahalla und Tathirfien, sowie ihrer Köchin, dem Hobbitfräulein Moosglöckchen, waren auch Zwergenherr Suralin und sogar Althobbit, Opa Hanglo, zugegen, als ich dem Oberhaupt der Sippe, Herrn Ahilleth, zum Zeichen der Begrüssung, die Hand schüttelte.

Der Anführer der ‚Ilfirin‘ bedeutete mir, mich doch erstmal am reichhaltigen Büffet zu stärken, bevor gleich die Musik erklingen würde. Dies liess ich mir nicht zweimal sagen und begab mich zu Opa Hanglo hinüber, der sich bereits ausgiebig an den Köstlichkeiten bediente, die Fräulein Moosglöckchen wiedereinmal aufs Famoseste zubereitet hatte. Es wurden, Pilzpasteten, Porree-Schinken-Käse-Pastetchen, Balgfurter im Schlafrock und Apfelpasteten mit Zimt und dazu Vanillesosse gereicht, da die gekürte Hobbitköchin, einfach mal Lust darauf gehabt hatte, etwas mit Blätterteig zu fertigen. Dies kam auch bei allen Anwesenden sehr gut an, wobei besonders Zwergenherr Suralin, von den ‚Fäusten‘, die Pasteten in höchsten Tönen lobte. Moosglöckchen, die vorab alles fix und fertig aufgetragen hatte, war in einem goldschimmernden Kleid aus reiner Elbenseide erschienen und gesellte sich zum Essen zu den weissgekleideten Elbendamen, Nayel, Tathirfien und Elsira, die zu den Klängen von Fräulein Vahalla, die als Erste für Musik sorgte, manierlich an ihren Pastetenstückchen knabberten. Das Essen ist stets gratis, soweit ich das mitbekommen habe und auch die Bühne kann kostenfrei und von jedem Besucher genutzt werden, der etwas vortragen möchte.

Auch die Gastgeber, Ahilleth und Tathirfien, liessen sich nicht lumpen und gaben als Duett, einige interessante Lieder zum Besten, die auch den Neuankömmlingen, Hobbitfräulein Ranterelda und Elbenherrn Valimaro, sehr zu gefallen schienen. Fräulein Tathirfien zeigte sogar ihre Künste auf dem Dudelsack, was für Elben doch recht ungewöhnlich war. Musik, Tanz, Gespräche und gutes Essen, waren die Stützpfeiler dieses gelungenen Gasthausabends, bei dem ich an diesem Abend, leider nur eine Stunde zugegen sein konnte. Immerhin konnte ich mich noch an einem weiteren Musikantenduett – Herr Suralin und Fräulein Ranterelda spielten kongenial zusammen – erfreuen und mit Moosglöckchen und den anderen zusammen, ausgiebig das Tanzbein schwingen, bevor ich wieder aufbrechen musste. Die gute Moosglöckchen packte mir noch etwas Reiseproviant – ein sogenanntes ‚Fresspaket‘ – zusammen, sodass ich gut gerüstet ins Auenland zurückkehren konnte.

Der Gasthausabend bei den ‚Ilfirin Gwaith‘ ging natürlich noch länger weiter – er dauert angeblich immer an, bis der letzte Gast gegangen ist -, sodass ich allen Anwesenden noch viel Spass beim geselligen Beisammensein wünschte und mir selbst sicher war, dass dies nicht mein letzter Besuch in diesem hübschen Elbengasthaus gewesen sein wird. Alle Leser sind herzlich eingeladen, sich am nächsten Montag, selbst von der Gastfreundschaft der ‚Ilfirin‘ zu überzeugen und der Uferstrasse Nummer fünf in der Falathlornsiedlung ‚Nan Agor‘, einen kurzweiligen Besuch abzustatten. Es lohnt sich!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Huugo Haarfuss

    Hui da geht ja die Post ab bei den Elben

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