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Hochzeit in Glirgar

 

Die hübsche Siedlung Glírgar in Falathlorn ist nicht nur ein Ort der Ruhe. Am dreiundzwanzigsten des neunten Monats ging es hoch her. Zur zwanzigsten Stunde zogen die Gäste, der Hochzeitsfeier von Lussiel und Harcfay ein, um sich am Pavillon zu versammeln. Der Musikzug Hobbingen stand Spalier als die Braut endlich mit ihren Trauzeuginnen und voran der Blumendame Emyli angeritten kam.  Lussiel ist seit eh und je für ihre Schönheit bekannt, doch ward sie in ihrem Hochzeitskleid wahrlich umwerfend. Ein Meer von Freudentränen, wackeligen Knien, Ohnmächten und Freudestrahlen durchzog den Pavillon. Der ehrenwerte Olodriel, führte die Trauung durch.

Nach hübschen Liebesschwüren kam es nun endlich zu der allentscheidenden Frage, ob Lussiel den anwesenden Harcfay zum Ehemann nehmen wolle. Schelmisch blickte Lussiel zu den Anwesenden und schrie: „Nein!“ Die eben noch so lebendige Menge hielt den Atem an, bis Lussiel grinste und auf Olodiels Wiederholung der Frage nun doch lächelnd bejahte.  Harcfay hingegen bekräftigte seine Antwort auf diese Frage sofort laut mit: “Ja ich will!“  Olodriel schaute die Beiden glücklich an und ließ verlauten: “Kraft des Amtes, dass mir der Bürgermeister Duillont‘s verlieh – erkläre ich die hier anwesenden Brautleute – Lussiel und Harcfay für verbunden im Name der Liebe auf immer und ewig.“

Die ersten Gäste reihten sich im Spalier ein und schon zog die jubilierende Gesellschaft, mit dem Hochzeitspaar voran, Richtung Gasthaus der Symphonia et Gloria. Hier wurde die bunte Gesellschaft aus Menschen, Hobbits, Elben und Zwergen bereits von den fleißigen Mitarbeitern des Gasthauses erwartet. Auf der Wiese stellten sich alle im Kreise um das Hochzeitpaar, welches nun den Walzer tanzte. Im Anschluss begann die Festlichkeit mit Speis und Trank. Der Duft von Braten durchzog den Gastraum und Höhepunkt der Verköstigung war die vierstöckige Hochzeitstorte. Bis weit über Mitternacht feierten über fünfzig Gäste dieses wunderschöne Ereignis mit Lussiel und Harcfay. Die gesamte Feier ging sehr gesittet von statten und es wird nun in Glírgar wieder Ruhe einziehen… bis zur offiziellen Eröffnung des Gasthauses am zweiten Tag des zehnten Monats.

 

B.W. für A.W.

 

– Ein Bericht von Emyli Guruthos mit Malereien von Tamadora Honigsüß –

Bonifazius Wetterberg mein Name, 48 Jahre, Redakteur aus dem Breeland im Auftrag des Auenländer Wochenblattes. Meine Artikel handeln von den neusten Neuigkeiten, die in keiner Verbindung mit dem Auenland stehen. Doch bin ich nicht nur für das Auenländer Wochenblatt tätig. Früher habe ich so beispielsweise auch für den Gasthauskritiker der Auenländischen Landbrauerei Brammel geschrieben. Bei Gelegenheit sage ich auch zum einen oder anderen Bier nicht „Nein“. So esse ich auch gern und viel, doch sieht man mir das zu meinem Glück nicht an.

  1. Bralming Doppelaxt

    *schreibt einen Brief an die Redaktion*
    Es war eine wundervolle und tolle Feier….die nicht da waren haben wirklich was wunderbares verpasst, zwei tolle Freunde haben sich endlich getraut….und ich hoffe es bleibt stets bestehen, die Liebe zwischen Lussiel und Harcfay!

  2. Tulpeline

    Hallo Redaktion

    Ich habe einen kleinen Fehler entdeckt. Die Hochzeit war im neunten und nicht im zehnten Monat hihi

  3. Margerite Himbeerstrauch

    Sehrst geehrte Frau Tulpeline,

    herzlichen Dank für Euren Hinweis auf den Fehler im Artikeltext. Da wir diesen Artikel nicht persönlich geschrieben haben, sondern von einer Leserin zugeschickt bekamen, bemerkten wir diesen Fehler leider nicht.

    Wir werden der Druckerei bescheid geben, dass dieser Fehler ausgebessert wird.
    Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank
    Die Redaktion des Auenländer Wochenblattes

    i.A. Margerite Himbeerstrauch

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