Berichte

Herr Craaco Birkenheim lud zu Angelspielen nach Lützelbinge!

Am letzten Samstag, hatte Angelgrossmeister, Herr Craaco Birkenheim, endlich einmal wieder, zu einem ‚Fischfangabend‘ eingeladen. Getroffen wurde sich dazu, im beschaulichen Örtchen ‚Lützelbinge‘, kurz nach der achten Abendstunde, um bei einigen launigen Angelspielen, den besten Fischer des Abends zu ermitteln.

 

Hier eine Bilderstrecke zu dieser Veranstaltung, mit kurzen Kommentaren.

Zunächst sah die Beteiligung noch etwas mau aus, als ich pünktlich in Lützelbinge eintraf und lediglich, das Fräulein Raccy und Organisator, Craaco Birkenheim höchstselbst, begrüssen konnte.

Craaco erklärte uns beiden kurz den Ablauf des Abends, was Raccy zu einigen skeptischen Blicken veranlasste, als würde sie lediglich ‚Mietstall‘ verstehen.

Herr Birkenheim wollte eventuellen Nachzüglern, noch etwas Zeit geben und hiess uns, ersteinmal einige Probewürfe zu machen, was uns gleichzeitig auch aufwärmen sollte.

Fräulein Raccy war dann auch die Erste, die einen Fisch aus dem kühlen Nass ziehen konnte, womit der Angelabend, quasi, erst so richtig eröffnet worden war.

Als dann, erfreulicherweise, der Herr Eikoweis Lautenreisser, zu uns stiess, waren wir genügend Teilnehmer, um das erste Angelspiel des Abends zu beginnen, das beliebte ‚Lützelbinger Brückenangeln‘!

Hierzu musste an jeder der drei lützelbinger Brücken, ein Speisefisch aus dem Bach gezogen werden. Hatte man dies auf der ersten Brücke vollbracht, durfte man zur nächsten Brücke laufen. Sieger war, logischerweise, derjenige, der zuerst, auf allen drei Brücken, einen essbaren Fisch gefangen hatte.

Siegerin beim ‚Brückenangeln‘, wurde das Fräulein Raccy, die souverän vor Herrn Craaco durchs ‚Ziel ging‘. In einem Stechen auf der letzten Brücke, konnte ich mir dann immerhin noch, den dritten Platz, gegen den guten Eikoweis sichern, der darob, garnicht erfreut schien.

Dann bat Herr Birkenheim uns, auf die Ponies zu steigen, da die nächste Spielrunde im nahegelegenen Moor stattfinden sollte! Wir anderen drei, sahen uns erstaunt an, befolgten dann aber die Anweisungen des Angelgrossmeisters, im Vertrauen darauf, dass dieser schon wissen würde, was er tat.

Am Sumpfrand hatten wir uns dann gerade, ein festes Stück Land, für das nächste Angelspiel ausgesucht, als, zu unserer grossen Freude, das Fräulein Tamadora Honigsüss, zu uns stiess! Die passionierte ‚Fischfreundin‘, wurde herzlichst begrüsst und natürlich, gleich mit für die nächste Spielrunde, rekrutiert.

In diesem Spiel ‚Die Reinigung des Moors‘, ging es nun darum, in fünf Minuten, soviel Unkraut, wie möglich, aus dem Brackwasser zu ziehen. Diese, auf Wunsch von Bürgermeister Weissfuss, ins Programm genommene Spielrunde, sollte, angeblich, den hiesigen Schnecken und Kröten zu Gute kommen!

Wir legten los, als gäbe es kein Morgen, da es ja dieses mal um einen guten Zweck ging, machten jedoch weniger ‚Unkrautbeute‘, als wir alle, beim Anblick des verwachsenen Moores, angenommen hatten und wurden zusätzlich, durch die neugierigen ‚Riesennacktschnecken‘ behindert, die uns immer wieder, auf die Pelle rückten!

Am Ende der fünf Minuten, ging dann die gute Tamadora, mit einem ganzen Fischkorb voller Unkraut, als Siegerin der Runde hervor und erhielt den symbolischen Titel ‚Unkrautrupferin‘. Nach dem Motto ‚Ich kam, ich sah, ich siegte!‘, hatte sie uns anderen gleichmal gezeigt, wo der ‚Käscher‘ hängt!

Für die nächste Runde, ging es dann in Richtung Hobbingen.

Das milde, aber dennoch kühle, Vorjulwetter, zeigte sich von seiner besten Seite, als wir im schönsten Sonnenschein, gen Hobbingen hinunterritten.

Am beschaulichen Steg hinter dem ‚Efeubusch‘, ging es dann um die schiere Menge an Fischen, die der Einzelne, mit zehn Angelwürfen, aus der ‚Wässer‘ ziehen konnte. Kleine Fische zählten dabei einen Punkt, Speisefische zwei und grosse Trophäenfische, ganze drei Punkte! Hing Unkraut, oder ähnlicher Müll, am Haken, gab es sogar einen Punktabzug!

Mit ganzen 11 Siegpunkten, holte sich erneut das Fräulein Honigsüss, den Gewinn dieser Spielrunde! Wir anderen waren noch am Gratulieren und Respektzollen, als der gute Bango Gerstfeld am Steg eintraf und freundschaftlich begrüsst wurde.

Bango konnte zwar nun nur noch das letzte Spiel des Abends mitmachen, doch ging es uns allen sowieso nur um den Spass an der Sache und weniger ums Gewinnen, sodass wir mit bester Laune, den Weg zum ‚Wasserauer Teich‘ antraten.

Bei diesem Angelspiel, ging es rund um den Teich, wobei es an vier bestimmten Stationen, darum ging, jeweils eine besondere Fischart an Land zu ziehen. Elritze, Weissfisch, Barbe und Zwergwels, lautete die Vorgabe des Angelgrossmeisters.

Start war an der grossen Brücke, nahe des ‚Wasserauer Angelladens‘, wo wir uns, vor schönstem Naturpanorama, platzierten und dem Startsignal von Craaco Birkenheim harrten, um unsere Leinen, durch die Luft sausen lassen zu können!

Hernach entspann sich ein regelrechter ‚Angelkampf‘, bei dem die Positionen und Führungen, an den unterschiedlichen Angelstellen, immer wieder wechselten und somit für reichlich Spannung gesorgt war, als wir Hobbits da um den Teich ‚wetzten‘!

Als ich als wiederum Dritter – Raccy und Bango waren schon vor mir erfolgreich gewesen -, die Runde beendete, hatte sich bereits die Dunkelheit über Wasserau gelegt, sodass sogar der Mond im Wasser zu schwimmen und nach meinem Haken zu schnappen schien. Ein wunderbarer Anblick!

Bevor Craaco das Gesamtergebnis dieses Angelabends verkündete, stellten wir uns alle, nochmals für ein Gruppenbild auf, das die gute Tamadora, zu Zeichnen gedachte. Wir gaben schon eine tolle Truppe ab, nicht wahr?!

Dann wurde das Fräulein Raccy, zur Gesamtsiegerin des Angelturniers gekrönt und sich nun, bis zum nächsten Turnier, ‚Auenländische Fischkönigin‘ nennen darf! Wir anderen gratulierten der patenten Hobbitdame neidlos, da sie fair gewonnen und unbestritten, die besten Ergebnisse des Abends erzielt hatte! Craaco überreichte ihr noch weitere wertige Preise und bat uns dann, zum abschliessenden ‚Fischgrillen‘ hinüber.

So liessen wir diese gelungenen Angelspiele, gemütlich, bei Grillfisch und Musik, ausklingen und dankten unserem Spielleiter, Herrn Craaco Birkenheim, dass er diese Veranstaltung möglich gemacht hatte! Tamadora spielte noch einige weitere Lieder für uns und bescherte diesem tollen Abend damit, einen würdevollen Ausklang.

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Also nächstes Mal zeige ich dem Birkenheim wo der Barsch hängt oh ja

  2. Das klingt mir nach einer Menge Spaß meine Lieben! Hach ich war schon sehr lange nicht mehr schön angeln..

  3. Leider konnte ich da nicht kommen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.