Veranstaltungsberichte
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‘Gwendon Mereth’ – das ‘iBeth- Jubiläumsfestival’ im Rabensaal zu Ewall abgehalten!

Veranstaltungsberichte

Veranstaltungsbericht. Am vergangenen Montag, ging in der Breelandsiedlung ‘Ewall’, im ‘Rabensaal’ der ‘Bunten Vögel’, ab der siebten Abendstunde, das grosse Festival zum achtjährigen Bestehen der Zeitung ‘iBeth’ über die Bühne. Herausgeber und Chefredakteur, Elbenherr Githjan, hatte alle eingeladen, mit ihm, zwei Theaterstücken und jeder Menge toller Kapellen, dieses grossartige Jubiläum zu begehen. Hier eine kleine Bilderstrecke zu den Ereignissen dieses tollen Abends.

 

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Fast pünktlich, eröffnete Fräulein Pandorradis, ihres Zeichens ja Reporterin bei der ‘iBeth’ und Autorin der Theaterstücke, die heute aufgeführt werden sollten, das Festival mit einer gesungenen Begrüssung, die gleichzeitig eine Danksagung, an alle Mitwirkenden und Beteiligten, darstellte und alle Anwesenden darauf einstimmte, was noch alles folgen sollte.

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Fräulein Pando übergab den ‘Staffelstab’ dann an Herrn Githjan, den eigentlichen Veranstalter dieser Feierlichkeiten, hatte er doch die Zeitung ‘iBeth’ gegründet, deren Jubiläum heute gefeiert werden sollte. Den Wunsch Pandorradis folgend, fasste der Elbenherr sich kurz in seiner Ansprache, gab einen kurzen Überblick über den Ablauf des Abends ab und kündigte dann auch schon mit den ‘Mondbarden’, die erste Kapelle an, die für uns Gäste aufspielen würde.

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Die höchst edel gewandeten ‘Mondies’, waren in voller Mannschaftsstärke angetreten und präsentierten sich auch sonst, als eine geschlossene Einheit. Die Talente dieses Orchesters – rund um das Fräulein Tunvil Wintermond – zu erwähnen, hiesse ‘Perlen vor die Säue zu werfen’, oder ‘Eulen nach Dachsbauten zu tragen’! Soll heissen, sie spielten wiedermal grandios, heizten dem Publikum ordentlich ein und bildeten so einen idealen Eröffnungsakt, der besser nicht hätte gewählt werden können!

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Die ‘Mondbarden’ sorgten wahrlich für beste Stimmung im ‘Rabensaal’ und brachten die zahlreich angereiste Zuhörerschaft – bestehend aus Vertretern der unterschiedlichsten Völker -, mühelos zum Tanzen und Mitklatschen und man sah den Feiernden an, dass es immer wieder ein Genuss ist, dieser formidablen Kapelle lauschen zu dürfen!

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Herrn Githjan war es gelungen, mit der kulinarischen Abteilung des Gasthauses ‘Zur lustigen Schankmaid’, vertreten durch Zwergenherrn Gimpf, einen der besten Köche weit und breit, zu verpflichten! Natürlich kam ich nicht umhin, mich ersteinmal mit einer Scheibe Schweinebraten und einem leckeren Honigbier – die leckerer nicht hätten sein können – bei ‘Meister Gimpf’ zu versorgen!

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Als nächstes, durften dann die Hausherren, die ihren ‘Rabensaal’ ja für diese Jubiläumsfeier zu Verfügung gestellt hatten, höchstselbst die Bühne entern und für ihre Zuschauer, die anscheinend nie genug von den ‘Bunten Vögeln’ bekommen können, einen Auftritt gespickt mit Klassikern und Neuheiten der Kapellengeschichte, auf die Bretter legten!

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Die ‘Vögel’ fanden eine gute Mischung, aus treibenden, stimmungsvollen Liedern und ruhigeren, athmosphärischen Stücken, die sehr gut ankamen und niemanden enttäuschten. Auf ‘eigener Scholle’, agierte das Septett, rund um Herrn Ordosig und Fräulein Bajell, höchst souverän und spielfreudig und mutierte damit zu einem der vielen Höhepunkte des Abends!

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Kaum waren die letzten Jubelrufe für die ‘Bunten Vögel’ verklungen, als – dem straffen und randvollen Programm geschuldet – schon Herr Tomlyn die Stufen zur Auftrittsstelle erklomm und mit seinem Vortrag, das erste Theaterstück, namens ‘Das Seelenhaus’, einläutete. Bei dieser unheimlichen Aufführung handelte es sich zwar um ein ‘Wiederholung’, doch brannte einjeder darauf, das Stück nocheinmal erleben zu dürfen, zumal es diesesmal in neuer Besetzung dargeboten werden würde!

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Zunächst kam es jedoch zu einer Störung, als eine kleine ‘Krähenkreatur’ auf die Bühne ‘geflattert’ kam, Tomlyn mehrmals umrundete und dann, im hohen Bogen – einer ‘Bleiente’ gleich -, auf den Saalboden krachte! Githjan half dem ‘seltsamen Vogel’, der noch öfter durch derartige Störungen auffallen sollte, schliesslich wieder auf die Beine, sodass es mit der Theateraufführung weitergehen konnte.

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Wie immer, bei den Schauspielen von Fräulein Pandorradis, untermalten die Musiker der ‘Ziehenden Musikanten’ das Stück mit ihren, eigens für die Texte der Schauspieler komponierten Melodien. Stilecht hatten auch sie sich sehr fantasievoll verkleidet, sodass sie sehr gut zu den Geschehnissen in der gruseligen Aufführung passten.

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Die quasi Hauptrolle und Funktion der Erzählerin im ‘Seelenhaus’, übernahm diesesmal die Zwergendame Sitarina, die als Mitglied der ‘Bärtigen Musen’ schon viel Erfahrung in Sachen ‘Bühnenpräsenz’ hatte sammeln können und auch hier, überzeugen und brillieren konnte! Sie machte ihre Sache toll und es gelang ihr, die unheimliche Grundstimmung kongenial herüberzubringen!

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In den Reihen der Zuschauer, ging es derweil nicht minder gruselig zu, hatten die ‘minderwüchsige Nebelkrähe’ ihren Sturz mittlerweile doch wieder verarbeitet und triezte das Publikum damit, dass sie Ungeziefer in Form von Spinnen und Ratten, auf deren Köpfen verteilte! Manch einer meinte, dass schadenfrohe Gelächter dieser ‘Nerv-Krähe’, von irgendwoher zu kennen, doch kam letztendlich keiner darauf, wer da wirklich unter diesem Federkleid steckte!

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Zum Schrecken vieler, konnte sogar eine Schlange im Zuschauerbereich entdeckt werden, die sich gefährlich nah dem unbedarften Fräulein Rosemaki näherte! Ob besagte Schlange allerdings auch von der ‘Flatterkrähe’ stammte, oder ein Haustier von einem der Gäste darstellte, konnte letztendlich, nicht eindeutig ermittelt werden, da das Reptil dann doch sehr rasch, wieder verschwunden war!

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Derweil nahm das sehr nervenzehrende Stück, auf der Bühne seinen Lauf und zog alle Zuschauer – sofern sie sich nicht gerade mit Spinnen oder Ratten herumschlagen mussten – wie magisch in seinen Bann! Selbst diejenigen, denen das Stück bereits bekannt war, fieberten erneut mit, als wäre es das erste Mal! Von der Handlung möchten wir hier deshalb auch nicht zuviel verraten, falls einige unserer Leser sich die Aufführung, beim nächstmöglichen Termin, lieber selbst einmal anschauen möchten!

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Nur soviel sei gesagt: Das grosse Finale ist jedenfalls immer wieder, aufwühlend und dramatisch und kann auch nicht direkt als ‘Glückliches Ende’ gewertet werden, was dieses tolle Theaterstück aber gerade auch so sehenswert macht! Ein dickes Lob und grossen Respekt, an Fräulein Pandorradis, an dieser Stelle, die mit diesem Schauspiel einen wahren Klassiker erschaffen hat!

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Die Schauspieler und Musiker wurden am Ende, dann auch entsprechend abgefeiert und erhielten stehenden Beifall, für ihre tolle Leistung, die sehr überzeugend und höchst professionell, aber auch mit viel Herz und Gefühl, herübergekommen war!

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Auch Gratulanten aus dem Auenland waren zahlreich erschienen und mit den ‘Lindentaler Grünfinken’ sogar einer der bekanntesten Kapellen, dieses schönen Landstrichs, worüber Githjan sich sehr freute, da er doch stehts einen guten Draht zu uns Halblingen gehabt hatte! Sie durften nun als nächste ihr Können an den Instrumenten unter Beweis stellen!

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Unter Feuerwerk und Jubelrufen, legte das ‘Finken-Quintett’ in der Formation, Hebiadoc, Mairad, Faroweis, Millaray und Gutmald, furios los und schmetterten ihre eingängigen Traditions- und Polkanummern, in die Reihen ihrer begierigen Zuhörer!

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Alle Tanzbeine zuckten wie wild bei diesen wohlbekannten Melodien, ganz egal ob gross, oder klein, niemand konnte sich diesen schmissigen Rhythmen entziehen! Der Boden bebte und der Saal tobte regelrecht!

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Bei der wohlbekannten ‘Tischtanzpolka’ wurde dann auch noch das Mobiliar in Mitleidenschaft gezogen, da zu diesem Lied traditionell, auf die Tischplatten geklettert wird, um dort zu Tanzen! Dabei ging tatsächlich eine grosse Tafel, auf der hauptsächlich ‘Lange’ tanzten, zu Bruch, da sie diesem Gewicht nicht mehr hatte standhalten können! Darüber wurde jedoch nur herzlich gelacht, da dabei niemand zu Schaden gekommen war.

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Nach diesem legendären Auftritt der ‘Grünfinken’, wa res dann aber Zeit für das zweite pandorradische Theaterstück, das auf den Namen ‘Mittelerde sucht den Superstar’ lautete. Dabei ging es um einen Talentsucher – ‘Bieter Dohlen’, gespielt von Herrn Tomlyn -, der versuchte, das talentierteste Sangestalent in ganz Mittelerde zu finden! Mit von der Partie, in der Rolle eines Jurymitgliedes, war unsere liebe Mairad Flinkfuss, die bei ihrem Debut als Schauspielerin, auf Anhieb überzeugen konnte!

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Im Gegensatz zum ‘Seelenhaus’, war dieses Stück sehr lustig gestaltet, was sich in den zahlreichen Darbietungen, der potentiellen ‘Superstars’ deutlich niederschlug. So trat das Zwergenfräulein als Teilnehmerin mit drei grotesk tanzenden Elbenherren auf, während Fräulein Tulpeline, als Klatschreporterin ‘Klarabella Kolumna’ das Ganze, äusserst bissig kommentierte! Wir im Publikum hatten jedenfalls, jede Menge zu Lachen!

Im Stück liess ‘Bieter Dohlen’ die verschiedensten Sangeskünstler vor sich und seiner Beraterin, auftreten und gab dazu anschliessend seine ehrlichen, respektlosen, aber auch sehr witzigen Kritiken ab, was Fräulein Mairad, als Jurymitglied, mehr als nur einmal, sehr empörte! So kam das kleine Hobbitmädchen, das vorsang, noch relativ gut weg und schied nur aus, weil es zu jung war, während die fidele Landwirtin, kaum einen Ton traf und der greise Zwergenherr, zu traurig und episch, für Herrn Dohlens Geschmack, zu Werke ging!

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Schliesslich blieben am Ende, nur noch zwei Teilnehmer übrig, ein scheuer Menschenherr, gespielt von Herrn Hammersund und eine junge Dame, dargestellt von Fräulein Arinia, deren Gesang, die Jury sehr beeindruckt hatte. Die Luft knisterte vor Spannung – selbst Herr Bango stellte kurzfristig das Kauen ein ! -, als ‘Bieter Dohlen’ dann seine Entscheidung verkündete!

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Tatsächlich gewann dann der scheue Mensch, den Wettbewerb, was doch für einige Verwunderung bei den Zuschauern sorgte, allerdings nicht für soviel Überraschung, wie sich dann anschliessend breit machte, als beide Finalteilnehmer sich weigerten, den Knebelvertrag des Herrn Dohlen, zu unterschreiben! So endete das Stück damit, dass sich der zwielichtige ‘Bieter’ mit einer der nächstplatzierten Teilnehmerinnen, zufriedengeben musste, was viel schadenfrohes Gelächter seitens des Publikums generierte!

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Das Theaterstück war genau nach dem Geschmack der Gäste gewesen, die regelrecht in Jubelstürme ausbrachen, als am Ende, nocheinmal alle Schauspieler die Bühne betraten, um sich zu verbeugen! Fräulein Pandorradis, als Schreiberin, hatte damit einmal mehr bewiesen, dass sie Thematiken aus allen Bereichen, zu hochqualitativen Theaterstücken verarbeiten kann und ihr ein sehr feinen Humor zu eigen ist! Hut ab!

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Leider musste ich dann schon den Heimweg antreten und kam so nicht mehr in den Genuss der anschliessend  ‘Offenen Bühne’, sowie der neuen Kapelle ‘Lellhammer’, die ich gerne noch gesehen hätte! Aber ich hatte dieses Jubiläumsfestival sehr genossen und möchte mich nochmals, bei Herrn Githjan, Fräulein Pandorradis, Herrn Gimpf, allen Schauspielern und Kapellen, sowie allen anderen Beteiligten, sehr herzlich, für den tollen Abend bedanken! Gratulation zum achtjährigen Bestehen, iBeth!

b.wi. für A.W.

12 Kommentare

  1. Mairad Flinkfuß sagt

    Ein wunderschöner Bericht über einen denkwürdigen tollen Abend. Ich bin froh dass niemandem was passiert ist als der Tisch einbrach. Danke an die “ziehenden” dass ich mitspielen durfte. Es war ein unvergessliches Erlebnis

  2. Vielen Dank für den Bericht, lieber Beuno! Da ich nicht dabei sein konnte, kann ich dank deines Berichtes doch daran teilhaben.

  3. Tomlyn sagt

    Ein sehr schöner und reich bebilderter Bericht. Das Lob für die gute Pando ist mehr als verdient, während ich noch einige Zeit verbringen musste, die Obst- und Fischflecken aus meiner Verkleidung zu waschen…..
    Das Publikum ist beim zweiten Stück doch sehr gut mitgegangen, was uns Schauspieler hoch erfreut hat. Allerdings muss ich mir nun überlegen, womit ich Leynael überzeugen kann, dass ich nur geschaupielert habe….. *seufz*

    Aber auch alle Musiker waren der Ehren wert und die Lelwani hat noch sehr schön gesungen. Es lohnt sich stets ihr gut zuzuhören.

  4. Pandorradis sagt

    Herzlichen Dank für deinen tollen Bericht Beuno. Wenn ich einen Hut auf hätte, würde ich den jetzt vor dir ziehen. Lass dich statt dessen einfach freundschaftlich umarmen, lieber Freund.

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